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Waffensysteme für 500 Millionen So sehen die neuen Marine-Korvetten aus

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So sehen die Korvetten vom Typ K130 aus - bereits fünf Exemplare wurden in Dienst gestellt, so wie die hier abgebildete "Braunschweig".

(Foto: picture alliance / Bernd Wüstnec)

Die Bundesmarine bekommt fünf neue Korvetten - deren Bau beginnt nun auf der Lürssen-Werft bei Bremerhaven. Verteidigungsministerin von der Leyen spricht von einem Meilenstein. Bei der ersten Baureihe hatte es jedoch einige Pannen gegeben.

Auf der Lürssen-Werft bei Bremen haben mit dem sogenannten Brennstart die Bauarbeiten für insgesamt fünf neue Marine-Korvetten begonnen. "Heute ist ein guter Tag für die Marine", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Mit vereinten Kräften sei dieser Meilenstein erreicht worden, so die CDU-Politikerin.

Die rund 90 Meter langen Schiffe werden in Kooperation dreier Unternehmen an Werftstandorten in Bremen, Kiel, Wolgast und Hamburg gefertigt und sollen ab 2022 nach und nach ausgeliefert werden. Der Großauftrag hat ein Gesamtvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro. Für die Waffensysteme kommen zusätzlich rund 500 Millionen Euro hinzu.

Auftragnehmer ist eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE K130), der federführend die Lürssen-Werft sowie die Unternehmen Thyssenkrupp Marine Systems und German Naval Yards Kiel angehören. Heimathafen der Korvetten ist Rostock-Warnemünde. In einer ersten Baureihe waren ab 2008 bereits fünf baugleiche Korvetten in Dienst gestellt worden, deren Auslieferung sich aber durch eine Pannenserie erheblich verzögerte.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa

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