Politik

Geschrei im Wahlkampf Trump: Ihr könnt das Baby rausschaffen

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Will nächster US-Präsident werden: Donald Trump.

(Foto: imago/UPI Photo)

Drei Monate bleiben Donald Trump, um in den USA um Zustimmung zu werben. Doch auf einer Wahlveranstaltung legt sich der Präsidentschaftskandidat der Republikaner mit einer Mutter an.

Es passiert auf einer Wahlkampfveranstaltung in Ashburn im US-Bundesstaat Virginia: Im Publikum schreit ein Baby. Donald Trump macht eine lässige Handbewegung. "Keine Sorgen wegen des Babys, ich liebe Babys", sagt der Präsidentschaftskandidat der Republikaner und lacht. In der Halle ertönen Applaus und Jubel. "Ich mag das Baby, was für ein schönes Baby", sagt Trump. "Es ist jung, schön und gesund, und das ist das, was zählt."

Es hätte für Trumps Verhältnisse fast eine liebenswerte Wahlkampfanekdote sein können. Aber dann beweist der Milliardär einmal mehr, wie unberechenbar er ist.

Trump setzt seine Rede fort, spricht über China. Doch das Baby schreit erneut. "Ich habe nur einen Spaß gemacht. Ihr könnt das Baby jetzt rausschaffen. Ich glaube, sie (die Mutter) hat mir wirklich geglaubt, dass ich es liebe, wenn ein Baby schreit, während ich rede. Das ist okay, Menschen verstehen nicht. Das ist okay", sagt Trump, der Vater von fünf Kindern ist. Wieder lachen einige Zuschauer.

Ein Scherz? Bei Trump weiß man das nie so genau. In den sozialen Medien empörten sich viele Nutzer über den erneuten Zwischenfall. "Über Babys macht man keine Witze", beschwerten sich viele.

Tim Kaine, der Vizepräsidentschaftskandidat der demokratischen Bewerberin Hillary Clinton, sagte dazu: "Ich habe gesehen, wie Trump ein schreiendes Baby aus einer Veranstaltung geworfen hat. Manchmal fragt man sich, wer das Baby ist."

Quelle: ntv.de, cro