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Vorhang auf - Impeachment-Show Über diese Zeugen könnte Trump stürzen

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Die öffentlichen Anhörungen finden im Repräsentantenhaus statt. Dort sind die oppositionellen Demokraten in der Mehrheit.

(Foto: REUTERS)

Zum Auftakt der großen Impeachment-Show sagen mehrere Zeugen in der Ukraine-Affäre öffentlich gegen US-Präsident Trump aus. In einer Grafik zeigt n-tv.de die zentralen Akteure: ihre Rollen, was sie wissen - und was sie verschweigen.

Hat US-Präsident Donald Trump sich in der Ukraine-Affäre illegal verhalten, Steuergelder aus Privatinteresse eingesetzt? Die Ukraine erpresst, um Wahlkampfhilfe per Ermittlungen gegen den demokratischen Hauptkonkurrenten Joe Biden zu bekommen? Trumps Gegner und die meisten oppositionellen Demokraten sehen das als bewiesen an und wollen den Präsidenten des Amtes entheben. Die Aussagenlast gegen Trump ist erdrückend. Allerdings fehlt bisher der ultimative Beweis, dass er selbst die Anweisung gab.

Nun werden die ersten Zeugen der Amtsenthebungsuntersuchungen öffentlich im Kongress befragt. Hinter verschlossenen Türen stellten sie sich bereits den Gremien. Zwei Wochen lang soll die Impeachment-Show dauern, zunächst im Geheimdienstausschuss, danach im Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses. In der n-tv.de Grafik sind die zentralen Akteure in der Ukraine-Affäre zu finden.

Zu den wichtigsten Zeugen gehören William B. Taylor, US-Botschafter in der Ukraine, Gordon Sondland, sein Kollege in der EU, und George Kent, Top-Diplomat im US-Außenministerium. Mit den Anhörungen von Taylor und Kent starten die öffentlichen Anhörungen ab 16 Uhr, beide werden gemeinsam aussagen. Für Freitag ist die Anhörung von Marie Jowanowitsch, Ex-US-Botschafterin in der Ukraine, vorgesehen.

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Die öffentlichen Aussagen der Zeugen könnten Trump am Ende stürzen, denn die Übertragungen gelten als wichtiger Einflussfaktor für die Meinung der US-Amerikaner darüber, ob Trump als Präsident noch tragbar ist. Ihre Ansichten beeinflussen das Abstimmungsverhalten der Senatoren, die am Ende eines Amtsenthebungsverfahrens darüber entscheiden. Ihre Mehrheit ist republikanisch.

Für einen Rückblick und aktuelle Entwicklungen zum Thema gibt es auch unsere Seite "Donald Trump und die Ukraine-Affäre".

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Quelle: n-tv.de