Ratgeber

Warentest unter Strom Die besten elektrischen Zahnbürsten

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Na, was taugt die Zahnbürste?

(Foto: imago stock&people)

Zweimaliges tägliches Zähneputzen ist Pflicht. Egal, ob manuell oder unter Strom. Viele Menschen empfinden das Putzen mit zweiter Möglichkeit als Erleichterung; auch wird die Reinigung als gründlicher empfunden. Warentest hat sieben günstige Bürsten getestet, eine gute kostet gerade mal 8 Euro - eigentlich.

Klar ist, die zweimalige, tägliche Mühe des Zahnputzrituals lohnt sich noch mehr, wenn auch die besten Reinigungsmittel dafür verwendet werden. Denn neben der richtigen Technik und einer geeigneten Paste entscheidet nicht zuletzt die richtige Zahnbürste über Daumen rauf oder runter beim nächsten Zahnarztbesuch. Zunehmend wird die Reinigung elektrisch betrieben - was auch Dentisten immer häufiger empfehlen. Das soll gründlicher und auch einfacher sein. 

Kann aber auch ganz schön ins Geld gehen, denn für teure elektrische Zahnbürsten müssen auch schon mal mehr als 200 Euro hingelegt werden. Die Stiftung Warentest hat Ausschau nach günstigen Alternativen gehalten und sieben Bürsten unter Strom für Erwachsene untersucht, die nicht mehr als 100 Euro kosten.

Fakten, Fakten, Fakten

Bevor Ross und Reiter genannt werden, erstmal was zur grundsätzlichen Unterscheidung der Geräte, denn die lassen sich in zwei Gruppen einteilen:

Zum einen gibt es die "oszillierend-rotierenden" mit runden Köpfen, die halb­kreisförmig hin- und herschwingen und teil­weise zusätzlich pulsieren. Zum anderen sind "schall­aktive" Zahnbürsten mit läng­lichen Köpfen zu haben. Sie reinigen nicht mit Schall, sondern durch Vibrationen des Bürs­tenkopfes. Hinsicht­lich der Reinigungsleistung zeigt keines der beiden Systeme klare Vorteile. Mit der Rundkopfbürste muss jeder Zahn einzeln gereinigt werden, Schallzahnbürsten säubern mehr Fläche auf einmal. Entscheidend beim Kauf sollte deshalb das individuelle Putz­verhalten sein. Akribische Zähneputzer fahren mit Rundkopfbürsten besser.

Außerdem benötigen alle Elektrobürsten Energie. Die getesteten Modelle werden wahlweise mit Akku oder Batterie angetrieben. Bei den getesteten Bürsten mit Akku oder Netz­teil kommen im Jahr höchs­tens vier Euro für Strom zusammen. Bei Batterie-Zahnbürsten können die Kosten höher liegen. Der Akku lässt sich in der Regel nicht austauschen – versagt er seinen Dienst, ist meist ein neues Gerät fällig.

Von Preishelden und Putzmeistern

Nachdem das geklärt ist, nun zu den Testergebnissen, und die können sich sehen lassen. Allen voran die von Warentest zu Preisheld und Putzmeister gekürte "Nevadent Professional Care". Die gibt es eigentlich bei Lidl für nur 8 Euro ("gut", 2,2). Eigentlich? Leider ja, denn die batteriebetriebene, rotierende Bürste ist im Augenblick nicht erhältlich. Interessierte sollten bei den nächsten Besuchen beim Discounter die Augen dennoch offenhalten. Denn es ist durchaus möglich, dass diese in Zukunft auch wieder als Aktionsware zu haben ist.

Bis dahin besteht allerdings kein Grund, mit nichtgeputzten Zähnen durch die Gegend zu laufen, denn mit der "Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional" von Dm und der "Budnident  Akku Zahnbürste Total Clean" von Budnikowski gibt es erschwingliche Alternativen. Beide sind "gut" (2,1), oszillierend-rotierend und beide kosten (einzeln) nur 16 Euro.

Wer dann doch etwas mehr Geld über den Ladentisch reichen möchte, kann zum Testsieger greifen. Muss für die "Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin" ("gut", 1,9) aber auch 95 Euro berappen. Dafür pulsiert diese dann aber auch, während sie akkubetrieben oszillierend-rotiert.

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Quelle: n-tv.de, awi