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Warentest checkt die Testsieger Diese Matratzen sind nach wie vor spitze

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Manchmal reicht auch schon genügend Platz, um gut zu schlafen.

Ungünstig, wenn der Schlaf durch eine miese Bettstatt gestört ist. Die Stiftung Warentest informiert regelmäßig darüber, wo Schläfer gut ruhen. Und überprüft nun, ob die Testsieger nach wie vor Bestnoten verdient haben.

Der Mensch verbringt ein Drittel seiner Lebenszeit im Bett. Hoffentlich im richtigen. Doch abgesehen davon, sollte auch die Matratze gut sein. Ansonsten droht die Nachtruhe weniger erholsam als nötig auszufallen. Die Deutschen wissen um diese Notwendigkeit und geben deshalb für die nötige Hardware viel Geld aus.

Und ein ums andere Mal zeigen Tests der Stiftung Warentest, dass dies meistens gar nicht nötig wäre - ein gesunder Schlaf nicht immer nur von teuren Produkten unterstützt wird. Wie groß das Interesse der Menschen an günstigen und guten Matratzen ist, wissen die Tester am allerbesten. Schließlich sind Matratzen das Produkt, welches via Download am meisten abgerufen wird.

Seit 2008 wurden denn auch 334 Modelle in die Mangel genommen. Mehr als ein Drittel der Matratzen ist weiter in den Geschäften oder online erhältlich. Stellen sich die Fragen: Sind das wirk­lich noch die gleichen Produkte? Und wie schlagen sich die guten Matratzen aus früheren Tests im aktuellen verbesserten Prüf­programm?

Um Klarheit zu schaffen, hat Warentest die Topmodelle aus den Untersuchungen der letzten zehn Jahre erneut einge­kauft, geprüft und miteinander verglichen. In der Hitliste sind Schaum­stoff­matratzen, Federkern­matratzen und Latex­matratzen bekannter Anbieter. Beispielsweise Badenia, Bettenring, Casper, f.a.n., Hülsta, Bett1.de mit seiner Body­guard-Matratze und Ikea sowie die Discounter Aldi und Lidl.

Das beruhigende Ergebnis: Für jeden Matratzen­typ können nach wie vor Testsieger empfohlen werden, die weniger als 200 Euro kosten.

Nach wie vor gute Qualität für wenig Geld

So zum Beispiel die Latexmatratze "Morgedal" von Ikea ("gut", 2,4, 149 Euro) oder auch die früher getestete Schaumstoffunterlage "Bodyguard" von Bett1.de für 199 Euro - den Testern zufolge die beste Matratze, die sie je im Labor hatten. Aber auch die Viscoschaummatratze "Novitesse Memolux 90" von Aldi Nord für gerade einmal 100 Euro ("gut", 2,2) überzeugt nach wie vor. Mehr noch, hier liegen nahezu alle Körpertypen gut. Egal ob dick, dünn, lang oder breit.

Bei dem Klassiker unter den Schlafstätten, der Federkernmatratze, macht die "Polar" von Malie das Rennen. Sie war erstmalig im vergangenen Jahr unter den Probanden. Weiß aber mit einem Preis von 199 Euro und dem Gesamturteil "gut" (2,2) die Tester für sich einnehmen.  

Grundsätzlich stellt Warentest einmal mehr fest, dass eine gute Matratze den Körper in Rücken- und Seitenlage gut abstützt. Dabei passt sie sich in der Rückenlage so an, dass die Doppel-S-Form der Wirbelsäule erhalten bleibt; in Seitenlage lässt sie Schulter und Becken so tief einsinken, dass sich zwischen Halswirbelsäule und Steißbein eine gerade Linie bildet. Auf ein ausgiebiges Probeliegen sollte beim Matratzenkauf deshalb keinesfalls verzichtet werden. Hier ist zu beachten, dass Seitenschläfer mit Schultern und Becken ähnlich tief und nicht zu stark einsinken. Rückenschläfer hingegen dürfen nicht das Gefühl haben, auf einer Hängematte zu liegen.

Insbesondere beim Online- oder Discounter-Einkauf sollte deshalb darauf geachtet werden, dass die Matratze im Rahmen des Rückgaberechts gegebenenfalls auch unverpackt zurückgegeben werden kann.

Quelle: n-tv.de, awi

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