Ratgeber

Finanztest klärt auf Erfolg von Fonds selbst messen

2013-05-07T122058Z_01_NIL20_RTRMDNP_3_GERMANY-STOCKS-RECORD.JPG5216373928220363809.jpg

Anleger haben Einfluss darauf, wie viel Risiko sie eingehen.

REUTERS

Auch ein Depot braucht Pflege. Zumindest einmal im Jahr ist es ratsam, zu prüfen, wie gut sich die Anlagen entwickelt haben. Und vielleicht ist es auch Zeit, sich von der einen oder anderen Anlage zu trennen.

Einmal im Jahr sollten Anleger alles in ihrem Depot auf den Prüfstand stellen. Selbst wenn man mit Aktien und Fonds hohe Gewinne erzielt hat, können trotzdem Nieten darunter sein, heißt es in der Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 2/2018).

Wie gut sich ein Fonds geschlagen hat, lässt sich zum Beispiel anhand eines passenden Börsenindexes messen. Für globale Aktienfonds wäre das zum Beispiel der MSCI World Index. Hat der Fonds deutlich schlechter abgeschnitten, sollte man über einen Verkauf nachdenken. Vier Tipps:

- Anlageziel: Warum soll überhaupt gespart werden? Diese Frage sollten Anleger immer zuerst beantworten. Denn sie bildet die Grundlage für die Entscheidung, wie das Geld investiert wird. Wer für das Alter spart, hat meist länger Zeit und kann daher auch mehr Risiko vertragen.

- Risiko: Wie viel Schwankungen ertrage ich? Auch diese wichtige Frage müssen sich Anleger immer wieder stellen. Oft vertragen Anleger mehr als sie vermuten: Viele Anleger können es sich beispielsweise ohne Weiteres leisten, mindestens zehn bis 20 Prozent in breit streuende Aktienindexfonds zu investieren.

- Aussortieren: Häufig halten Anleger an Wertpapieren fest, obwohl sie schlecht laufen. Die Strategie, ein Wertpapier so lange zu halten, bis die Verluste wettgemacht sind, ist oft nicht zielführend. Wer nicht restlos von einem Fonds oder einer Aktie überzeugt ist, sollte sich davon trennen. Die gute Nachricht: Verluste können steuerlich mit möglichen Gewinnen verrechnet werden. Das Depot sollte nur Investments enthalten, die der Anleger auch aus heutiger Sicht kaufen würde. 

- Auf ETF umsteigen: Anleger können kaum etwas falsch machen, wenn sie spekulative Aktien oder sehr spezielle Fonds durch breit streuende ETF ersetzen. Die Kombination eines Aktien-ETF mit Tages­geld oder einem Anleihen-ETF ist die ideale Alternative zu gemanagten Misch­fonds.

Quelle: n-tv.de, awi/dpa

Mehr zum Thema