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Vollautomaten im Test Guten Kaffee gibt es hier

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(Foto: dpa)

Damit sich nicht nur das Café an der Ecke eine goldene Nase verdient, gibt es für daheim und das Büro Kaffeevollautomaten. Daraus schmeckt das Gebräu auch ganz lecker. Doch der Testsieger geht ordentlich ins Geld, wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat.

Um auch zu Hause oder bei der Arbeit in den Genuss eines richtig guten Kaffees zu kommen, reicht die einfache Kaffeemaschine, die via Pulver und Filter agiert, längst nicht mehr aus. Denn um mit den mittlerweile gefragten Variationen die Tassen zu füllen, bedarf es schon eines etwas raffinierteren Geräts.

Frische Bohnen mahlen, Espresso brühen, Milch schäumen und sich auch noch selbst reinigen: Das alles versprechen Kaffeevollautomaten. Und halten auch ihr Versprechen, wie die Stiftung Warentest in einem aktuellem Test von zwölf Kaffeevollautomaten herausgefunden hat. Insgesamt gab es elf mal die Note "gut" und nur einmal - als schlechteste Note - "befriedigend". Zu Preisen zwischen 249 und 1460 Euro.

Aber auch wenn alle Automaten im Test mehr oder weniger überzeugen konnten, können die vorhandenen Stärken und Schwächen der einzelnen Kaffeemaschinen für die persönlichen Vorlieben den Unterschied ausmachen. Denn bei der einen gelingt der Milchschaum besser, eine andere bereitet den Espresso mit besonders viel Crema. Und eine dritte kann mit besonders schneller Fertigstellung des Kaffees punkten. Besonders begehrt sind bei den kaffeesüchtigen Deutschen übrigens Espresso und Cappuccino.

Insofern ist es nicht ganz einfach, pauschal zu beurteilen, welcher Automat für welchen Nutzer am sinnvollsten ist. Den Testsieg erringt aber die teuerste Maschine im Test: die Jura J6 für 1460 Euro. Genauso gut, aber deutlich günstiger ist das Schwestermodell und Testsieger aus dem letzten Jahr, Jura E8 Platin. Beide Geräte können mit Schnelligkeit und Zuverlässigkeit überzeugen. Bei der De'Longhi Dinamica für 655 Euro gelingt der Milchschaum hingegen besonders gut (655 Euro) und bei der Melitta Caffeo Passione OT ist wiederum der Espresso herausragend (535 Euro).

Aber auch das preiswerteste Gerät im Test konnte überzeugen. Für gerade einmal 249 Euro brüht der Krups EA 8108 einen guten Espresso. Allerdings fiel das Gerät dadurch auf, dass es das lauteste im Test war. Wer mag, kann den Krach ja mit schöner Musik zum Kultgetränk übertönen. Auch, um die Zeit bis morgen zu überbrücken, denn da hat sich Warentest mit der Frage beschäftigt, was die Kundendienste der Hersteller taugen. Für den Fall, dass die Geräte mal kaputt gehen.  

Quelle: n-tv.de, awi

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