Ratgeber

Geschützt genießen Hier gibt es die beste Sonnencreme

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Das Beste gegen Sonnenbrand? Ferien im Sauerland! Oder eben eincremen.

(Foto: imago/Westend61)

Die Sonne lacht, der Urlaub steht vor der Tür. Von nun an muss, soll, darf wieder geschmiert werden, um die Haut zu schützen. Zeit also, sich um den richtigen Sonnenschutz zu kümmern. Öko-Test kennt die Mittel der Wahl.

Sommer, Palmen, Sonnenschein, was kann schöner sein. Vermutlich wenig. Und ein Sonnenbrand gehört bestimmt nicht dazu. Deshalb eincremen nicht vergessen - ob am Meer, im Gebirge oder auf dem heimischen Balkon. Öko-Test hat 27 Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF) 20 und 30 im Labor untersucht. Entsprechende Produkte sind in Hülle und Fülle in Flasche, Tube oder als Spray zu unterschiedlichsten Preisen zu haben. Allein die im Test untersuchten Produkte kosten zwischen 1,99 bis 33,90 Euro pro 200 Milliliter.

Unter den Probanden befanden sich bekannte Marken und Naturkosmetik, Produkte aus der Apotheke und aus dem Discounter. Für immerhin 20 der untersuchten Sonnenschutzmittel haben die Tester die Noten "sehr gut" (unter anderem "Alverde Sensitiv Sonnenmilch, 30 hoch" von DM, 6,95 Euro pro 200 Milliliter und "Ombra Sun Sonnenmilch, 30" von Aldi Süd) oder "gut" vergeben. Darunter sämtliche Produkte aus dem Bereich zertifizierte Naturkosmetik.

Einige teure Markenprodukte konnten die Tester jedoch nicht überzeugen, so  die mit "ungenügend" bewertete "Lancaster Sun Beauty Velvet Milk, 30 high". Notenabzüge gab es nicht nur für bedenkliche UV-Filter, sondern auch für problematische Duftstoffe und weitere bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe.

Mehrfach und reichlich aufgetragen 

Denn chemische UV-Filter dringen in die Haut ein, nehmen die Strahlung auf und machen sie unwirksam. Einige dieser Substanzen können sich zersetzen und so Hautreizungen und Allergien auslösen. Etliche dieser UV-Filter stehen zudem unter Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Außerdem belasten sie die Umwelt, wenn sie etwa beim Baden in Gewässer gelangen. Eine Alternative sind physikalische Filter wie das am häufigsten eingesetzte Weißpigment Titandioxid, ein wichtiger Stoff für die Naturkosmetikindustrie. Diese Filter legen sich auf die Hautoberfläche.  Die UV-Strahlung wird reflektiert, gestreut und absorbiert – je nach Größe der Pigmentpartikel. Titandioxid sollte allerdings nicht in Sprays  verwendet werden, weil so Nanopartikel des Stoffes in die Lunge geraten können.

Grundsätzlich gibt der LSF an, um wie viel Mal sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert, wenn man das Mittel aufgetragen hat. Hier gilt es nicht zu kleckern, sondern zu klotzen. Sonnenschutz muss reichlich und mehrfach am Tag auf der Haut verteilt werden. Insbesondere dann, wenn zuvor Wasserkontakt bestand. Doch auch, wenn Sonnenlicht für Mensch und Natur lebenswichtig sind - übertreiben sollten es Sonnenhungrige nicht. Ansonsten drohen Hautschäden durch die UV-Strahlen. Vorzeitige Faltenbildung ist zwar nicht schön, aber auch nicht gefährlich - im Gegensatz zu Hautkrebs. Deshalb sollte ein Sonnenbrand unbedingt vermieden werden.

Quelle: n-tv.de, awi

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