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Plüschtiere im Warentest Mit denen sollte man besser nicht kuscheln

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Eltern können ihre Kinder unbesorgt mit elf der empfehelnswerten Kuscheltieren aus dem Test spielen lassen.

(Foto: imago/Westend61)

Die ersten Lebensjahre ohne Kuscheltier? Unvorstellbar. Doch damit diese innige Beziehung nicht zum Risiko für den Nachwuchs wird, sollte unbedingt auf etwaige Sicherheitsmängel der Hausgenossen geachtet werden, wie Warentest zu bedenken gibt.

Stofftiere müssen eine Menge aushalten. Doch mit einigen sollten Kinder besser nicht kuscheln. Die Stiftung Warentest hat 22 Plüschtiere und Figuren zu Preisen zwischen rund 5 und knapp 40 Euro von Ikea, Käthe Kruse, Sigikid und Steiff, von Drogerieketten sowie Figuren von Disney, Simba oder Ty untersucht. Ergebnis: Die Hälfte von ihnen konnte wegen gefährlicher Kleinteile oder Stoffe nicht überzeugen - acht sind sogar nur "mangelhaft".

Die Tester untersuchten das Spielzeug für den Nachwuchs nach den gängigen Normen auf Entflammbarkeit, verschluckbare Kleinteile sowie Strangulations- oder Erstickungsgefahr. Da Kinderliebe selten ohne Spuren bleibt, wurde an jedem Plüschtier in rund 300 Tests außerdem ordentlich gezupft und gezogen.

Immerhin weniger Schadstoffe

Ein weiterer wichtiger Punkt: Mögliche Schadstoffe. Hier hat sich die Sicherheit im Vergleich zu einem Test vor fünf Jahren verbessert. Damals waren noch 43 Prozent der Kuscheltiere mit krebserzeugendem Chrysen belastet, diesmal waren alle Proben frei davon. Trotzdem fand das Magazin teilweise in Etiketten, Filz oder Halstüchern kritische Mengen gesundheits- oder umweltgefährdender Substanzen.

Eltern können ihre Kinder unbesorgt mit elf der empfehlenswerten Kuscheltiere aus dem Test spielen lassen. Unter anderem sind das: "Pusblu Dino blau" von Dm, circa 5,95 Euro, Note "sehr gut" (1,0), "Babydream Hund" von Rossmann, circa 4,70 Euro, Note "sehr gut" (1,0) und "Sorgenfresser Ping" von Schmidt Spiele, 16,80 Euro, Note "sehr gut" (1,5). Sieben weitere Spielzeuge bekamen ein "gut".

Hersteller reagieren auf schlechte Bewertung

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Bei manchen der Figuren lag die schlechteste Bewertung lediglich an der Verpackung: Beim "Hase Pino Schlenkertier" von Käthe Kruse sowie dem "Schlenkertier Bär braun" von Senger Naturwelt war die Verpackungsfolie zu dünn. Die Erstickungsgefahr für kleine Kinder ist hier zu hoch, deshalb gab es nur ein "mangelhaft". Die Hersteller erklärten aber gegenüber Warentest, in Zukunft dickere Folien zu verwenden.

Bei diesen Stofftieren gab es außerdem Probleme und nur die Note "mangelhaft":

  • "Jack-Russel-Terrier Rusty, stehend" von Kösen, circa 61,50 Euro. Der Stoff an den Ohren gibt zu viele Schadstoffe wie Formaldehyd ab. Wegen einer zu langen Leine besteht Strangulationsgefahr. Der Hersteller liefert diese laut eigener Aussage inzwischen nicht mehr mit, der Stoff für die Ohren werde ersetzt.
  • "Beanie Babies Pepa Pig 15 cm" von Ty, rund 10 Euro. Der Aufkleber am Etikett löst sich zu leicht - es besteht Erstickungsgefahr. Laut Hersteller wurden nur 99 solcher Produkte verkauft, diese könnten kostenlos umgetauscht werden. Inzwischen enthielten die Etiketten keinen Aufkleber mehr.
  • "Die Eiskönigin 2 Elsa" von Disney, circa 25,90 Euro. Die Schuhsohlen von Elsa enthalten Mengen des Flammschutzmittels TCPP, die über dem EU-Grenzwert für Kleinkinderspielzeug liegen. Der Hersteller hat das Produkt inzwischen zurückgerufen, der Kaufpreis wird bei Rückgabe erstattet.

Quelle: ntv.de, awi