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Zahnzusatzversicherungen im Test "Sehr gute" Tarife schon für 18 Euro zu haben

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Zahnzusatzversicherungen können helfen, dass man ein gut gepflegtes Gebiss präsentieren kann.

(Foto: imago/Westend61)

Zähneputzen ist Pflicht, genau wie der jährliche Zahnarztbesuch. Doch trotz aller Pflege sind oft irgendwann Implantate, Kronen oder Brücken fällig. Das ist eine ziemlich teure Angelegenheit. Mit der richtigen Zahnzusatzversicherung können sich Patienten die Kosten aber spielend leisten, wie Finanztest weiß.

Je älter der Mensch wird, desto mehr werden auch die Zähne in Mitleidenschaft gezogen - trotz aller Pflege. Der Besuch beim Zahnarzt und die damit verbundenen Restaurationsmaßnahmen können dann richtig ins Geld gehen, kostet doch ein Implantat gerne mal fast 4000 und eine Krone 300 Euro. 

Doch die Krankenkasse kommt im Rahmen der gesetzlichen Regelleistung oft nur etwa für die Hälfte der Kosten auf, die andere Hälfte muss der Patient aus eigener Tasche übernehmen. Wer mehr als nur die Kassenleistung wünscht, muss den Rest selber zahlen. Gegensteuern können Kassenpatienten dadurch, dass sie jedes Jahr zur Vorsorge gehen und ihr Bonusheft lückenlos führen. Das kann den Zuschuss der Kasse erhöhen und den eigenen Anteil auf 35 Prozent senken. Und unter bestimmten Voraussetzungen können gesetzlich Krankenversicherte mithilfe ihrer Kasse zusätzlich Zahnarztkosten einsparen, teilweise gibt es sogar bis zu 100 Prozent der Regelversorgung. Dazu bieten viele Kassen ihren Mitgliedern durch Verträge mit bestimmten Zahnärzten besondere Konditionen beim Zahnersatz an. Wer mit der Standardlösung für Kassenpatienten zufrieden ist, kann für die Zuzahlung einen einfacheren Tarif schon für 3 Euro im Monat von der DKV bekommen.

76 Tarife sind "sehr gut"

Eine andere Möglichkeit, sein schönes Lächeln zu sichern oder auch einfach nur gesunde Zähne zu haben, bietet der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Finanztest hat 234 von ihnen unter die Lupe genommen und erfreulicherweise festgestellt, dass die Policen in den vergangenen Jahren besser geworden sind. Immerhin wurden im Test 76 Tarife mit "sehr gut" bewertet. Im Jahr 2008 schafften dies von 83 untersuchten Tarifen gerade einmal 3.

Wichtig vor Abschluss eines Vertrages ist es, zu wissen, dass bestehende Schäden meist nicht von der Police erfasst werden. Patienten sollten sich deshalb auch um einen entsprechenden Schutz bemühen, solange das Gebiss noch intakt ist. Denn es dauert in der Regel drei bis fünf Jahre, bis Kunden die vertraglichen Leistungen in vollem Umfang erhalten. In den ersten Jahren ab Vertragsbeginn gelten für Versicherte häufig Höchstgrenzen für die Erstattung der Kosten. Die Finanztest-Experten empfehlen einen Abschluss im Alter von etwa Mitte 30 bis Mitte 40, denn in diesem Lebensalter sind die Zähne meist noch in Ordnung. 

In der aktuellen Untersuchung kostete einen 43-jährigen Modellkunden eine sehr gute Versicherung monatlich zwischen 18 und 53 Euro. Bestnoten ("sehr gut") gab es unter anderem für "Zahn Prestige" der Bayrischen und "EZL" von der HanseMerkur. Der 43-Jährige muss für sie 41 Euro berappen, wobei die Beiträge mit den Jahren auf maximal 68 bis 70 Euro steigen. Der günstigste sehr gut bewertete Tarif ist von der Halleschen und für 18 Euro zu haben. Der "DentZE100" steigt im Laufe der Jahre bis auf maximal 38 Euro an, ist aber insgesamt bei der Höhe der Kostenübernahme für Kronen, Inlays und Zahnersatz weniger leistungsstark.

Quelle: n-tv.de, awi

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