Reise
Wer derzeit seine Pauschalreise nach Bali nicht antreten will, hat mehrere Optionen.
Wer derzeit seine Pauschalreise nach Bali nicht antreten will, hat mehrere Optionen.(Foto: imago/imagebroker)
Mittwoch, 29. November 2017

Unklare Lage wegen Vulkan: Reisende können Bali-Urlaub stornieren

Der Flughafen Bali öffnet trotz des drohenden Vulkanausbruchs wieder. Reisende, die einen Urlaub auf der Insel in nächster Zeit gebucht haben, können jedoch kostenlos umbuchen oder stornieren. Ein Überblick für alle, die eine Bali-Reise geplant haben.

Angesichts des drohenden Vulkanausbruchs auf Bali bieten deutsche Reiseveranstalter kostenlose Umbuchungen und Stornierungen von Reisen auf die Insel an. Hier ein Überblick:

Bei Tui und DER Touristik (ITS, Jahn Reisen, Travelix, Dertour, Meier's Weltreisen, ADAC Reisen) ist das für Abreisen bis einschließlich 4. Dezember möglich, wie die Veranstalter mitteilten. Urlauber mit dem Ziel Bali setzen sich am besten mit ihrem Reiseanbieter in Verbindung.

Auf der Ferieninsel wurde die Gegend um den Gunung Agung aus Sorge vor einem Ausbruch zur Sperrzone erklärt. Eine riesige Rauchwolke steht seit Tagen über dem Berg. Der seit Montag geschlossene internationale Flughafen wird am heutigen Mittwoch wieder geöffnet. Rund 5500 deutsche Reisende sitzen auf Bali fest. Einige Urlauber hatten bereits Mühe, eine Unterkunft für ihren erzwungenen verlängerten Aufenthalt zu finden. Gefahr besteht für Touristen jedoch nicht, der Berg liegt abseits der Touristenzentren. Der Vulkan Agung liegt 75 Kilometer vom Urlaubsort Kuta entfernt.

Veranstalter kümmern sich um Pauschalreisende

Bei einer Pauschalreise muss sich im Krisenfall der Veranstalter um den Urlauber kümmern und ohne Zusatzkosten einen Rücktransport nach Deutschland organisieren. Individualreisende sind dagegen auf sich gestellt. Kosten für Flugausfälle oder zusätzliche Hotelnächte trägt hier der Reisende - ein Vulkanausbruch gilt als höhere Gewalt.

Der Vulkan Agung droht auszubrechen und stößt seit einigen Tagen eine sehr hohe Rauch- und Aschewolke aus. Die Behörden riefen deshalb die höchste Warnstufe aus. Die Sperrzone wurde von sieben auf zehn Kilometer im Umkreis des Vulkans erweitert. Die Regierung forderte rund 100.000 Anwohner auf, die Umgebung des Vulkans zu verlassen.

Bilderserie

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen