Dienstag, 21. Juli 2020Der Sport-Tag

22:25 Uhr

Rangnick-Wechsel zu Milan ist wohl geplatzt

Der Wechsel von Ralf Rangnick zum italienischen Fußball-Traditionsklub AC Mailand ist offenbar geplatzt. Nach "kicker"-Informationen bleibt Stefano Pioli Trainer des 18-maligen Meisters, der zuletzt in der Serie A wieder in die Spur gefunden hat. Der Vollzug solle "zeitnah" bekannt gegeben werden. Ein Vertrag nur als Sportdirektor käme für Rangnick demnach nicht infrage. Laut italienischen Medien hatte der frühere Bundesliga-Trainer Rangnick zuletzt schon mit Red Bull über die Auflösung seines Dreijahresvertrages als "Head of Sport and Development Soccer" verhandelt. Diese Gespräche kann er nun offenbar beenden. Seit Monaten war über einen Wechsel des 62 Jahre alten RB-Architekten zu Milan spekuliert worden. Allerdings gab es auch immer wieder Gegenwind, etwa durch Schwedens Fußball-Ikone Zlatan Ibrahimovic. "Wer ist Rangnick? Ich weiß nicht, wer Rangnick ist", hatte der Milan-Profi unlängst auf eine entsprechende Frage im Interview mit der "Gazzetta dello Sport" gesagt.

22:18 Uhr

FC Bayern verleiht Abwehrtalent

Fußball-Rekordmeister Bayern München gibt Abwehrtalent Lukas Mai für ein Jahr an Zweitligist Darmstadt 98 ab. Der FCB hatte zuvor den Vertrag mit dem 20-Jährigen vorzeitig bis 2023 verlängert. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich bei Darmstadt 98 die Chance bekomme, mich in der 2. Bundesliga zu beweisen", sagte Mai in einer Mitteilung der Lilien. Der U20-Nationalspieler war 2014 von seinem Heimatklub Dynamo Dresden in den Bayern-Nachwuchs gewechselt, schaffte aber bislang nicht den Durchbruch bei den Profis. Bis auf zwei Bundesliga-Einsätze im April 2018 wurde der Innenverteidiger vor allem in der U23 eingesetzt.

"Wir haben stets kommuniziert, dass wir gerade in der Abwehrzentrale Handlungsbedarf sehen. Daher sind wir überaus froh, dass wir mit Lukas Mai einen talentierten Spieler für uns gewinnen konnten", sagte Darmstadts Sportlicher Leiter Carsten Wehlmann.

21:43 Uhr

Mbappé sagt Klopp und Co. ab: Bleibe bei PSG - "egal, was passiert"

Der französische Fußballstar Kylian Mbappé hat seinen Verbleib bei Paris St. Germain für die kommende Saison versprochen. Der 21-Jährige sagte am Dienstag nach dem Testspiel gegen Celtic Glasgow (4:0) bei beIN Sport: "Ich bin hier. Und ich bin auch in meinem vierten Jahr weiter Teil dieses Projekts." Trotz zahlreicher Offerten will der Angreifer 2020/21 für den französischen Meister spielen, "egal, was passiert." Mbappe war im Sommer 2017 für rund 145 Millionen Euro von der AS Monaco nach Paris gewechselt. Der spanische Meister Real Madrid wurde immer wieder mit dem Weltmeister von 2018 in Verbindung gebracht, Reals Präsident Florentino Perez hatte allerdings zuletzt versichert, dass die Königlichen in diesem Sommer keine teuren Transfers tätigen würden. Genauso hatten Jürgen Klopp und sein FC Liverpool Interesse gezeigt, den Weltmeister zu verpflichten.

20:28 Uhr

Bayern-Abschied? Alaba antwortet ausweichend

David Alaba vom FC Bayern hat sich ausweichend zu seiner weiteren Fußball-Zukunft geäußert. "Die Gespräche laufen. Ich bin da aber nicht so involviert, weil ich mich voll und ganz auf die neue Aufgabe Champions League konzentrieren möchte, da lege ich meinen kompletten Fokus drauf", sagte der 28-Jährige während eines Sponsorentermins. Die Münchner wollen den noch bis zum Sommer 2021 laufenden Vertrag mit dem Österreicher unbedingt verlängern.

Alaba spielt seit 2010 für die Profis des FC Bayern. Unter Trainer Hansi Flick ist der ehemalige Linksverteidiger zum Chef in der Innenverteidigung aufgestiegen. Angeblich hat Manchester City um den früheren Bayern-Coach Pep Guardiola Interesse an einer Verpflichtung des Nationalspielers. Auf Fragen, was zum Beispiel für einen Verbleib in München und was möglicherweise für die Engländer spreche, ging Alaba nicht ein.

19:26 Uhr

Klopp bereitet sich auf "einen der größten Tage meines Lebens" vor

Liverpools Trainer Jürgen Klopp fiebert der Übergabe der Meistertrophäe am Mittwochabend entgegen. "Es ist einer der größten Tage meines Lebens, endlich die Trophäe in den Händen zu halten. Ich werde sehr stolz auf die Jungs sein", sagte der 53-Jährige mit Blick auf das Saisonfinale beim Spiel gegen den FC Chelsea (21.15 Uhr). Die Reds sicherten sich die erste Meisterschaft seit 30 Jahren bereits am 25. Juni, jetzt erfolgt endlich die offizielle Krönung.

Derweil rief Polizeichef Andy Cooke die Liverpool-Fans auf, wegen der Corona-Pandemie zu Hause zu bleiben und sich nicht außerhalb des Stadions zu versammeln. Die Polizei sei vor Ort und werde gegebenenfalls einschreiten. "Ich bin ein Anhänger von Liverpool. Jetzt ist aber nicht die Zeit zum Feiern", sagte Cooke. Nach dem Meisterschaftstriumph hatten an der Anfield Road tausende Liverpool-Fans ausgelassen gefeiert, ohne Mindestabstand und Mund-Nase-Schutz.

18:34 Uhr

Hamilton weist "ignoranten" Ex-Weltmeister zurecht

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (35) hat die Kritik von Mario Andretti (80) an seinem Einsatz gegen Rassismus scharf zurückgewiesen. Es sei "enttäuschend, aber leider Realität", dass einige der älteren Generation nicht aus ihrer Haut könnten und "erkennen, dass es ein Problem gibt", schrieb Hamilton in den sozialen Netzwerken. Das sei "reine Ignoranz, es wird mich aber nicht davon abhalten, mich weiter für einen Wandel einzusetzen." Der US-Amerikaner Andretti, 1978 Formel-1-Weltmeister, hatte Hamiltons Einsatz in der chilenischen Zeitung "El Mercurio" kritisiert. Politik und Sport sollten nicht miteinander vermischt werden, mahnte Andretti. "Ich respektiere Lewis sehr, aber warum wird er militant? Er ist immer akzeptiert worden, und er hat sich jedermanns Respekt verdient." Der englische Mercedes-Pilot verursache ein "Problem, das gar nicht existiert."

Hamilton ist der erste schwarze Fahrer in der Formel 1 und setzt sich vehement gegen Diskriminierung ein. Den Fahrer-Protest vor dem letzten Grand Prix in Ungarn am Sonntag hatte er als unorganisiert bezeichnet, nachdem unter anderem Piloten zu spät zur gemeinsamen Aktion gekommen waren.

18:02 Uhr

Eintracht Frankfurt verstärkt sich mit DFB-Torhüterin

Eintracht Frankfurt hat die Nationaltorhüterin Merle Frohms verpflichtet. Wie der Fußballfrauen-Bundesligist am Dienstag mitteilte, erhält die 25-Jährige einen Vertrag bis 30. Juni 2023. Frohms kommt vom SC Freiburg, bei dem sie zwei Jahre spielte. Mit den Freiburgern hatte sie die letzte Partie der abgelaufenen Spielzeit gegen den 1. FFC Frankfurt bestritten, der nach einer Fusion in der nächsten Saison als Eintracht Frankfurt in der Bundesliga antritt.

Zuvor stand Frohms zwischen 2012 und 2018 beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. Mit dem Club aus Niedersachsen wurde sie viermal deutsche Meisterin, gewann fünfmal den DFB-Pokal und holte 2013 sowie 2014 den Champions-League-Titel. In der deutschen Nationalmannschaft feierte sie im Oktober 2018 ihr Debüt.

17:20 Uhr

ManUnited erhöht Schmerzgrenze für Sancho-Transfer

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Sancho soll auf einem Wechsel nach Manchester bestehen.

(Foto: SVEN SIMON-Groothuis-Witters)

Sie wollen ihn unbedingt, das untermauert Manchester United beim möglichen Transfer von Jadon Sancho. Der Premier-League-Klub legt Borussia Dortmund ein neues Angebot für den englischen Nationalspieler vor. Laut "Daily Star" eine "Alles-oder-Nichts"-Offerte.

  • Demnach bietet Man United eine Ablösesumme von etwa 88 Millionen Euro.
  • Allerdings möchte der BVB gern 120 Millionen Euro haben - ein Betrag, den die Engländer auf keinen Fall bieten wollen.
  • Dem Bericht zufolge soll Sancho gern zu United wechseln - und andere Angebote nicht weiter beachten.
16:52 Uhr

Tennis-Restart platzt, US Open in Gefahr

Der Restart der Herren-Tennistour in Washington ist geplatzt - und befeuert damit auch Zweifel an der Austragung der US Open. Die Veranstalter des ATP-Turniers in der US-Hauptstadt, das ab dem 14. August den Neustart nach der Corona-Pause einläuten sollte, teilten "mit gebrochenem Herzen" die Absage mit. In einem Statement der Organisatoren hieß es, dass die Besorgnis über internationale Reisebeschränkungen und die jüngsten Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie zu dem Schritt geführt hätten. Zuletzt stiegen die Infektionszahlen in vielen Teilen der USA wieder rasant an. Die Entscheidung der Absage sei aus "Fairness" gegenüber Spielern und Partnern getroffen worden, damit diese Gewissheit für ihre Planungen hätten.

Die Absage des Turniers in Washington könnte auch Auswirkungen auf die US Open haben. Das Grand-Slam-Turnier ist vom 31. August bis 13. September in New York geplant. Turnierdirektorin Stacey Allaster sagte der New York Times aber, dass die Veranstalter an ihren Plänen weiter festhielten. Ebenfalls in Flushing Meadows in New York soll zuvor bereits das ursprünglich in Cincinnati ausgetragene Masters-Turnier stattfinden. Die Damen-Tour WTA plant ihren Start am 3. August mit dem Turnier in Palermo.

16:20 Uhr

Sturer Bale "geht nirgendwo hin"

Der bei Real Madrid derzeit auf dem Abstellgleis stehende Stürmer Gareth Bale wird den spanischen Fußballmeister nicht verlassen. "Gareth geht es gut, er hat noch zwei Jahre Vertrag. Er lebt gerne in Madrid und wird nirgendwo hingehen", sagte Bales Berater Jonathan Barnett BBC Sport.

  • Demnach gebe es kein Interesse an einem Wechsel, obwohl der walisische Nationalspieler seit der Corona-Pause unter Coach Zinedine Zidane keine Rolle mehr spielt und derzeit nur durch sein Verhalten - mehrere Provokationen und Albernheiten - auf der Ersatzbank für Schlagzeilen sorgt.
  • Laut Barnett habe es "natürlich Interesse" am 31 Jahre alten Bale, der einst für über 100 Millionen Euro in die Primera División gewechselt war, gegeben. "Aber es gibt kaum einen Verein auf der Welt, der es sich leisten kann", sagte er.
  • Dass Bale nicht spiele, liege ausschließlich an Zidane: "Er ist immer noch so gut wie jeder andere im Team. Es ist ein großer Verlust, dass er im Moment nicht im Real Madrid-Team ist, aber er wird nicht gehen."
15:24 Uhr

Verunglückter Zanardi wird in Fachklinik verlegt

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Die Prognose für Zanardi ist verhalten.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Der vor einem Monat mit einem Handbike schwer verunglückte frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi hat das Krankenhaus von Siena verlassen und wird sich in einer Fachklinik einer neurologischen Rehabilitationstherapie unterziehen. Das teilten die Ärzte in Siena mit, dort war der 53-jährige Zanardi nach seinem Unfall dreimal operiert worden.

  • Der zweimalige Paralympics-Sieger liegt mittlerweile nicht mehr im künstlichen Koma, in dem er seit dem Unfall am 19. Juni gehalten worden war. Sein Zustand bleibe unter neurologischen Gesichtspunkten allerdings ernst, die Prognosen seien verhalten, teilten die Ärzte mit.
  • Zanardi hatte bei dem Unfall in der Toskana die Kontrolle über sein Handbike verloren und war mit einem Lastwagen kollidiert. Er erlitt dabei schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen.
  • 2001 hatte er bei einem schweren IndyCar-Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren.
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15:01 Uhr

Erster Wurf: MLB-Titelverteidiger ehrt Corona-Experten

Ehre für den führenden Corona-Experten der USA, Anthony Fauci: Der MLB-Titelverteidiger Washington Nationals überlasst ihm den symbolischen ersten Wurf der neuen Saison.

  • "Dr. Fauci war ein echter Champion für unser Land während der Covid-19-Pandemie und seiner ganzen ausgezeichneten Karriere, also passt es gut, wenn wir ihn ehren, während wir in die Saison 2020 starten, um unseren Titel in der World Series zu verteidigen", teilte das Baseball-Team aus der US-Hauptstadt auf Twitter mit.
  • Der Immunologe Fauci ist Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten und Fan der Nationals. Angesichts der immer dramatischeren Tageszahlen an Corona-Infizierten in den USA hatte Fauci zuletzt dringend zum Tragen einer Maske aufgerufen. Die Lage sei mit Zuwächsen von täglich mehr als 60.000 Infizierten ernst und müsse sehr überzeugend angegangen werden.
  • In keinem Land der Welt gibt es mehr Corona-Fälle. Eine landesweite Pflicht, eine Maske zu tragen, gibt es nach wie vor nicht.
14:06 Uhr

"Fehler der Liga": Zweitligist fühlt sich nach Abstieg betrogen

Fußball-Traditionsklub Deportivo La Coruna will gegen seinen Abstieg aus der zweiten spanischen Liga vorgehen. Das sagte Vereins-Präsident Fernando Vidal im Rahmen einer Pressekonferenz. La Corunas vorletztes Saisonspiel musste am Montagabend wegen sieben Coronafällen bei Gegner CF Fuenlabrada kurzfristig abgesagt werden. Die Konkurrenz war im Einsatz und punktete, nach den Spielen stand La Corunas Abstieg dann fest.

"Es war ein schwerwiegender Fehler des Verbands und der Liga", sagte Vidal, "es liegt eine totale Verfälschung des Wettbewerbs vor. An den letzten beiden Spieltagen müssen alle Spiele zeitgleich stattfinden. Dieser Grundsatz wurde verletzt." Der Klub fordere daher die Wiederholung des kompletten Spieltages, wenn nötig, wolle man dies vor Gericht erstreiten: "Ich betrachte uns nicht als Absteiger."

13:36 Uhr

Seehofer über Fans im Stadion: "Auf DFL und DFB ist Verlass"

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Nun, so voll darf es nicht werden.

(Foto: imago images/Bernd König)

Bundesinnenminister Horst Seehofer macht Fußball-Fans Hoffnung auf eine Rückkehr in die Stadien zur neuen Saison. "Ich bin schon länger der Meinung, dass man in die Stadien wieder Zuschauer lassen kann - wenn es ein starkes Hygienekonzept gibt", sagte der in der Regierung für den Sport zuständige CSU-Politiker dem "Münchner Merkur".

  • Die Bundesligisten, die die abgelaufene Saison wegen der Folgen der Corona-Pandemie noch in leeren Stadien beenden mussten, arbeiten aktuell an Plänen, um zur neuen Spielzeit zumindest wieder einen Teil ihrer Arenen mit Zuschauern füllen zu können.
  • Seehofer vertraut dabei auf die Liga und den Verband. "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf die DFL und den DFB Verlass ist", sagte er. "Im Herbst könnte das wieder anlaufen. Natürlich nicht mit einer ausverkauften Arena, aber man kann sich Schritt für Schritt steigern. Das Virus schlägt dort zu, wo die Regeln nicht eingehalten werden."
13:18 Uhr

Trainer rettet Klub vor Abstieg und wird danach entlassen

Der spanische Fußball-Erstligist Deportivo Alaves hat sich überraschend von seinem Trainer Juan Muniz getrennt. Der 51-Jährige hatte das Amt erst am 5. Juli von Asier Garitano übernommen und den baskischen Klub an den letzten vier Spieltagen in La Liga vor dem Abstieg bewahrt. Gründe für die Trennung nannte Alaves nicht. Muniz hatte zuletzt den FC Malaga trainiert, dort wurde er im April 2019 entlassen.

12:45 Uhr

Englands WM-Held wird abgestempelt - bei Post

Historische Ehrung für die verstorbene englische Fußball-Ikone Jack Charlton: In den nächsten drei Wochen werden sämtliche Postsendungen in Irland und Großbritannien mit einem Fußball und den Worten "Jack Charlton, 1935-2020" abgestempelt.

  • David McRemmond, der Geschäftsführer der irischen An Post, sagte: "Jack Charlton hat unserer Nation viele unserer glücklichsten und stolzesten Momente beschert. Er war das beste Beispiel für eine Kultur, die auf beiden Inseln geteilt wurde."
  • Das Motiv des Weltmeisters von 1966, der am 11. Juli im Alter von 85 Jahren verstorben war, wird damit der "erste gemeinsame Poststempel der An Post und der Royal Mail sein", ergänzte McRemmond.
  • Charlton hatte nach seiner Spielerkarriere als Trainer der irischen Nationalmannschaft überraschend das Viertelfinale der WM 1990 erreicht.
  • Sein Tod löste sowohl in Großbritannien als auch in Irland große Trauer und Anteilnahme aus. Jack Charlton soll am Dienstag beerdigt werden.
11:52 Uhr

"Ich bin Vater": Pérez spürt Vettels Konkurrenz

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Pérez könnte von Vettel verdrängt werden.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

"Lose Gespräche" gab es zwischen Sebastian Vettel und dem Racing-Point-Rennstall, der ab der kommenden Saison unter dem Namen Aston Martin fährt, bereits. Genug, um Sergio Pérez das Fürchten zu lehren. Der Mexikaner ist einer von zwei Piloten des Rennstalls - und derjenige auf dem Schleudersitz.

  • Es sei "offensichtlich", dass er weichen müsse, sollte Vettel zu Aston Martin wechseln, sagte Pérez bei Movistar+F1.
  • Der Grund: Sein Teamkollege Lance Stroll ist der Sohn des Miteigentümers Lawrence Stroll.
  • Pérez bekannte: "Ich bin Vater, ich würde meinen Sohn nicht rausschmeißen."
  • Der Mexikaner fährt seit 2014 für das Team.
11:03 Uhr

BVB feilt an speziellem Moukoko-Plan

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(Foto: imago images/Thomas Zimmermann)

Neun Tage noch weilt Borussia Dortmund in der Sommerpause, dann geht es beim Fußball-Bundesligisten wieder los. Erstmals mit dabei sein wird dann Youngster Youssoufa Moukoko. Der 15-Jährige soll bei den Profis mittrainieren, könnte als jüngster Bundesliga-Profi ab seinem 16. Geburtstag am 20. November auflaufen.

  • Doch gleichzeitig muss er zur Schule - deswegen bastelt der BVB an einem Plan. Fehlzeiten sollen im Rahmen bleiben, berichtet die "Bild"-Zeitung.
  • Dreimal die Woche soll Moukoko in der U19 mittrainieren, wo er eigentlich spielt. Zudem soll er mit Fitness-Coach Yann-Benjamin Kugel an seiner Physis arbeiten.
10:19 Uhr

Kovac war nur Monacos zweite Wahl

Niko Kovac ist der neue Trainer bei AS Monaco - war aber offenbar nicht der Wunschkandidat. Wie das "The Athletic" berichtet, war viel mehr der frühere Tottenham-Coach Mauricio Pochettino im Fokus des neuen Sportdirektors Paul Mitchell.

  • Genauso wie mit Kovac arbeitete er auch schon mit Pochettino zusammen, und zwar sowohl in Southamtpon als auch bei Tottenham Hotspur.
  • Allerdings lehnte der Argentinier das Angebot ab - der aktuell vereinslose Coach liebäugelt nach seiner Entlassung im November 2019 nach wie vor mit einer Rückkehr in die Premier League.
09:51 Uhr

Aufstockung der 2. Liga? Dresden kämpft gegen Abstieg

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Dresden ist sportlich am Boden - gibt aber nicht auf.

(Foto: imago images/photoarena/Eisenhuth)

Dynamo Dresden will sich nicht mit dem Abstieg in die 3. Liga abfinden und fordert eine Aufstockung der 2. Fußball-Bundesliga. Die Klubführung und die Deutsche Fußball Liga führen Gespräche über einen möglichen Verbleib in der 2. Liga, bestätigt der Klub.

  • Man wolle aber "keine Wasserstandsmeldungen" abgeben, sagt ein Sprecher.
  • Dresden sieht sich durch den Neustart nach der Coronapause benachteiligt. Die Mannschaft musste wegen mehrerer positiver Coronatests in die Quarantäne. Das geballte Programm im Anschluss mit neun Spielen in 28 Tagen sei eine gravierende Wettbewerbsverzerrung gewesen.
  • Eine von Dynamo beauftragte Anwaltskanzlei soll ein Gutachten mit der Möglichkeit einer Klage erstellt haben.
  • Klub und DFL haben sich noch nicht dazu geäußert. Dresden und der SV Wehen-Wiesbaden waren am Ende der Saison die sportlichen Absteiger aus der 2. Bundesliga.
09:47 Uhr

Berliner Leichtathletik-Meeting darf Zuschauer reinlassen

Es klingt fast etwas unwirklich: Als eine der ersten Großveranstaltungen im Sport kann das Berliner Leichtathletik-Traditionsmeeting am 13. September definitiv mit Fans über die Bühne gehen. Die Organisatoren um Meeting-Direktor Martin Seeber planen mit rund 3500 Zuschauern im Olympiastadion.

  • "3500 statt 45.000 Zuschauer - das Istaf wird sicherlich diesmal anders. Aber es ist vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück zur Normalität", sagte Seeber. "Wir wollen mit dem Istaf auch ein Zeichen für den Sport setzen und ein Leuchtturm für die Leichtathletik sein."
  • Neben den 3500 Zuschauern dürfen sich also weitere 1500 Personen im Stadion aufhalten: Helfer, Mediziner, Athleten, Trainer, Kampfrichter, Sicherheitsdienst, Techniker und Medienvertreter.
09:00 Uhr

Özil lehnt offenbar Türkei-Angebot ab

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(Foto: imago images/PA Images)

Beim FC Arsenal zuletzt nicht mal mehr auf der Bank fristet Mesut Özil ein langweiliges Fußballer-Leben. Trainer Mikel Arteta hat ihn quasi aussortiert. Zeit also, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzuschauen.

  • Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll er ein Angebot des 19-maligen türkischen Meisters Fenerbahce Istanbul vorliegen gehabt haben, hat dieses allerdings abgelehnt.
  • Angeblich soll der Mittelfeldspieler nicht bereit gewesen sein, auf einen großen Teil seines aktuell fürstlichen Arsenal-Gehalts von knapp 25 Mio. Euro pro Spielzeit zu verzichten.
  • Die "Sun" berichtet aus dem Umfeld des Ex-Nationalspieler, dass er in die US-Liga MLS oder die türkische Süper Lig wechseln will - die Bundesliga komme demnach nicht infrage.

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08:15 Uhr

Ronaldo brilliert mit historischem Tor-Rekord

Cristiano Ronaldo hat auf dem Weg zum nächsten Titel mit Italiens Rekordmeister Juventus Turin Historisches geleistet. Beim 2:1 (0:0)-Sieg über Lazio Rom traf der portugiesische Superstar doppelt und hat damit als erster Fußballprofi mindestens 50 Tore in der englischen Premier League, der spanischen La Liga und der Serie A erzielt.

  • "Rekorde sind immer wichtig, aber Siege sind wichtiger", sagte der 35-Jährige: "Ich helfe der Mannschaft dabei, zu gewinnen. Es sind noch vier Spiele und wir wissen, dass die Serie A eine schwierige Liga ist."
  • Juventus hat acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Inter Mailand. Schon am Donnerstag könnte Turin den neunten Meistertitel in Serie perfekt machen.
  • Ronaldo hatte in seiner Zeit bei Manchester United (2003-2009) 84 Ligatreffer erzielt, für Real Madrid (2009-2018) waren es 311. Die 50er-Marke erreichte er in Italien im 61. Einsatz - Rekord.
07:40 Uhr

Hoeneß ist Hoffenheims Favorit

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Sebastian Hoeneß könnte zum Bundesliga-Trainer aufsteigen.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Die TSG 1899 Hoffenheim hat bei der Suche nach einem neuen Trainer Sebastian Hoeneß vom FC Bayern München II als Favoriten für die Nachfolge von Alfred Schreuder auserkoren. Das berichtet der "Kicker". Der 38 Jahre alte Sohn von Ex-Nationalspieler Dieter Hoeneß hatte mit dem Gewinn der Drittliga-Meisterschaft mit dem FC Bayern II zuletzt überzeugende Arbeit abgeliefert.

Hoeneß kann sich einen Wechsel in die Bundesliga gut vorstellen. Am Sonntag hatte sein Onkel und FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Bayerischen Rundfunk gesagt, dass noch nicht entschieden sei, ob Sebastian Hoeneß bleibe oder gehe. Der Umworbene selbst soll sich Bedenkzeit erbeten haben.