Freitag, 13. Januar 2023Der Sport-Tag

20:23 Uhr

"Im Fußball kann alles passieren": Nübel gibt Update zu Bayerns Torwartproblem

In der Debatte um einen Ersatz für den verletzten Manuel Neuer beim FC Bayern München hat Leihspieler Alexander Nübel seine Wertschätzung für die AS Monaco ausgedrückt. "Es ist normal, dass es Gerüchte gibt, weil ich von den Bayern an die AS Monaco ausgeliehen bin. Dort habe ich einen Vertrag bis 2025. Aber ich bin ein Spieler der AS Monaco und das ist das Wichtigste", sagte der 26 Jahre alte Torwart auf der Pressekonferenz zwei Tage vor dem Ligaspiel gegen AC Ajaccio.

"Ich konzentriere mich in den nächsten Tagen und Wochen nur auf den Klub, denn alle zählen auf mich und wollen mich behalten. Ich bin sehr zufrieden damit, mich hier weiterzuentwickeln", sagte Nübel weiter.

Nach dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Nationaltorwart Neuer suchen die Bayern einen Ersatz. Eine Rückholaktion des bis zum Sommer nach Monaco verliehenen Nübel ist nicht die erste Option des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach ist weiter die Wunschlösung. "Das Transferfenster ist bis Ende Januar geöffnet, im Fußball kann alles passieren. Die Entscheidung liegt bei Monaco", meinte Nübel dem TV-Sender Sky zufolge. "Ich hatte keine Gespräche mit dem FC Bayern. Ich bin glücklich hier und deshalb bin ich auch immer noch hier."

19:51 Uhr

Hattrick in zehn Minuten: BVB-Stars freuen sich "tierisch" über Sébastien Haller

Zweiter Einsatz, erste Tore - Sébastien Haller macht auf seinem Weg zurück in den Alltag als Fußball-Profi weiter erstaunliche Fortschritte. Beim 6:0 (3:0) von Borussia Dortmund am Freitag im Test gegen den FC Basel gelang dem Angreifer, bei dem kurz nach seiner Verpflichtung im vergangenen Sommer ein Hodentumor diagnostiziert worden war, binnen sieben Minuten ein Hattrick (81./Foulelfmeter, 86., 88. Minute). "Wir freuen uns tierisch für ihn. Heute ein Hattrick - besser kann es für ihn im Moment nicht laufen", sagte BVB-Mittelfeldspieler Salih Özcan.

Drei Tage nach seinem 15-Minuten-Comeback gegen Fortuna Düsseldorf kam der 28 Jahre alte ivorische Nationalspieler in Marbella gegen den Schweizer Erstligisten für eine halbe Stunde zum Einsatz. Damit steigen die Chancen, dass Haller im ersten Pflichtspiel des Bundesliga-Sechsten am 22. Januar daheim gegen den FC Augsburg zum Kader gehört. "Es ist der beste Weg, den man sich vorstellen kann", kommentierte Haller, "jeder Tag Training ist ein weiterer Schritt zur vollen Fitness".

18:58 Uhr

Nationalspieler geht unter die Rapper: Henrichs veröffentlicht Song

Fußball-Nationalspieler Benjamin Henrichs ist unter die Rapper gegangen. Gemeinsam mit dem befreundeten Musiker Quin Pin aus Oberhausen veröffentlichte der Profi von RB Leipzig den Song "Von Anfang", auf dem der 25-Jährige eine Strophe auf Englisch rappt.

  • "Anfangs war es eigentlich eher eine Idee aus Spaß, ich habe meinem Freund gesagt: Lass uns mal was zusammen machen. Und aus Spaß wurde dann Ernst. An einem freien Nachmittag ist er dann mit seinem Produzenten und seinem Team nach Leipzig gekommen und wir haben den Song bei mir in der Wohnung aufgenommen", sagte Henrichs der "Bild".
  • Zuvor hatten unter anderem bereits Alphonso Davies (Bayern München), David Alaba (Real Madrid) und Memphis Depay (FC Barcelona) musikalische Experimente gewagt.
  • Henrichs kann sich durchaus weitere Songs vorstellen. "Also ich würde jetzt nicht sagen, dass ich singe wie Beyonce - aber in der Mannschaft ist das Lied bisher gut angekommen. Und wer weiß, vielleicht folgen weitere. Ich kann mir das schon gut vorstellen. Aber jetzt geht natürlich der Fußball vor", so der Abwehrspieler.
17:58 Uhr

Viel Geld für den Titel: Handball-Boss legt Prämien offen

Deutschlands Handballer erhalten im Falle des Titelgewinns bei der Weltmeisterschaft eine Prämie in Höhe von insgesamt 400.000 Euro. Das bestätigte DHB-Präsident Andreas Michelmann dem RedaktionsNetzwerk Deutschland kurz vor dem Auftaktspiel der DHB-Auswahl gegen Katar. "Es ist kein Geheimnis, für den Titel gibt es 400.000 Euro für die Mannschaft. Prämien werden bis Platz acht gezahlt", sagte der 63-Jährige. Neu bei der Ausschüttung der Prämien sei, dass der Staff extra entlohnt und nicht mehr aus dem Teamtopf bezahlt werde. Details dazu nannte Michelmann ebenso wenig wie über die WM-Prämie von Bundestrainer Alfred Gislason, für den noch einmal eine Extra-Regelung gilt.

Für WM-Silber würden die eingesetzten Spieler insgesamt 300.000 Euro erhalten, für Bronze gibt es 200.000 Euro und für Platz vier 100.000 Euro. Der achte Platz würde mit 40.000 Euro prämiert werden. "Für uns als Verband würde es in jedem Fall kostenneutral werden. Die Prämien sind über den Weltverband IHF, der ebenfalls Gelder ausschüttet, und Sponsoren abgedeckt", sagte Michelmann.

16:50 Uhr

Polizei ermittelt: Messi bei Barça wegen Körpergröße beleidigt?

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Für viele ist Messi ohnehin der Größte.

(Foto: REUTERS)

Fußball-Weltmeister Lionel Messi ist in seiner Zeit beim FC Barcelona laut einem Bericht der katalanischen Zeitung "El Periódico" in internen Nachrichten beleidigt worden. Die Polizei in Barcelona bestätigte, dass es in diesem Zusammenhang Ermittlungen gebe, weigerte sich auf Anfrage jedoch, Details zu nennen. "Zu laufenden Ermittlungen teilen wir grundsätzlich nichts mit", sagte ein Sprecher.

  • Hintergrund der Affäre, die von spanischen Zeitungen als "Barçagate" bezeichnet wird, dürfte der Streit um Kürzungen von Spielergehältern des hoch verschuldeten Klubs zu Beginn der Corona-Pandemie sein.
  • "El Periódico" und auch die spanische Nachrichtenagentur Europa Press berichteten unter Berufung auf einen internen Bericht der Polizei, ein Ex-Vorstandsmitglied des FC Barcelona habe sich in den Chat-Nachrichten mit üblen Worten unter anderem über die vergleichsweise geringe Körpergröße des argentinischen Superstars und dessen Behandlung mit Wachstumshormonen im Kindes- und Jugendalter ausgelassen.
  • Zudem habe das Ex-Vorstandsmitglied vorgeschlagen, Messis Vertrag und auch den von Gerard Piqué öffentlich zu machen, um sie in der Öffentlichkeit schlecht aussehen zu lassen. Tatsächlich veröffentlichte die spanische Zeitung "El Mundo" im Januar 2021 eine Vereinbarung über ein Gehalt von etwas mehr als 555 Millionen Euro in vier Jahren, den sie als Vertrag Messis mit den Katalanen bezeichnete.
16:23 Uhr

Becker prophezeit "von Satz zu Satz besseren Zverev"

Tennis-Experte Boris Becker hat Olympiasieger Alexander Zverev geraten, seinen Fokus bei den Australian Open zunächst nur auf die erste Runde zu richten. "Für Zverev gibt es keine schlechte oder gute Auslosung! Es muss jetzt darum gehen, die erste Runde möglichst gut und unfallfrei zu überstehen. Erst dann weiß er zu 100 Prozent, auf welchem Stand er ist", sagte Becker bei Eurosport mit Blick auf Zverevs Auftaktmatch gegen den weitgehend unbekannten Peruaner Juan Pablo Varillas.

  • Für Zverev ist es das erste Grand-Slam-Turnier seit den French Open im vergangenen Sommer. In Paris hatte sich die deutsche Nummer eins eine schwere Fußverletzung zugezogen und erst rund um den Jahreswechsel wieder ein offizielles Match bestritten.
  • "Es ist eine Sache, das Sprunggelenk gesund zu bekommen, dafür zu sorgen, dass die Bänder die Belastungen aushalten und wieder Vertrauen in das Gelenk zu fassen. Eine ganz andere Sache ist es, sich die Fitness zu holen und später umzusetzen, was auf dem Trainingsplatz schon so toll funktioniert", sagte Becker. "Da geht es um die Psyche. Diese Entwicklung findet aber nicht im Training statt, sondern in der Match-Situation."
  • Becker ist überzeugt: "Wir werden von Satz zu Satz einen besseren Zverev sehen!"
15:37 Uhr

"Kann noch ein bisschen haken": Bobic über Verhandlungen mit neuem Hertha-Investor

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic sieht die Verhandlungen mit den potenziellen neuen Investoren von 777 Partners weiter auf einem guten Weg - auch wenn es in einigen Punkten noch Gesprächsbedarf gibt. "Es ist schon noch ein Schritt", sagte der 51-Jährige im Trainingslager der Berliner in den USA.

  • "Wenn es in die Details geht, kann es schon bisschen haken. Trotzdem ist es immer noch das Bestreben von beiden Seiten, weil das Gefühl da ist, dass man zusammenkommt. Das ist das Wichtigste. Bei den Inhalten gibt es sicherlich noch etwas zu besprechen", sagte er.
  • Das sei aber ganz normal zu diesem Zeitpunkt. "Ich bin nie davon ausgegangen, dass das gewünschte Engagement von 777 und die Übernahme der Tennor-Anteile in ein, zwei Monaten durch ist", sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten.
  • Die amerikanische Investmentfirma, die auch an mehreren anderen Fußballklubs beteiligt ist, will die Anteile des aktuellen Investors Lars Windhorst und seines Unternehmens Tennor in Höhe von 64,7 Prozent an der Hertha BSC KGaA übernehmen.
14:51 Uhr

Bei F1-Konkurrenz gebaggert: Williams präsentiert neuen Teamchef

Rund einen Monat nach der Trennung vom Siegerländer Jost Capito hat der Formel-1-Rennstall Williams einen neuen Teamchef gefunden. Der Brite James Vowles, bislang Chefstratege beim langjährigen Branchenprimus Mercedes, übernimmt offiziell ab dem 20. Februar die Verantwortung beim Traditionsteam aus Grove. Williams hatte die abgelaufene Saison als Letzter der Konstrukteurs-WM beendet.

  • "Ich kann es kaum erwarten. Das Team ist eine Ikone unseres Sports", sagte Vowles, der auch Mercedes und insbesondere Teamchef Toto Wolff dankte. Man trenne sich in bestem Verhältnis.
  • Zugleich betonte der 43-Jährige: "Williams Racing hat mir sein Vertrauen geschenkt, und ich werde dasselbe im Gegenzug tun. Williams hat enormes Potenzial, und unsere gemeinsame Reise beginnt in wenigen Wochen."
  • Die neue Saison beginnt am 5. März mit dem Großen Preis von Bahrain. Von 23. bis 25. Februar finden auf der Strecke in Sakhir auch die offiziellen Testfahrten statt. Williams setzt 2023 auf den letztjährigen Stammfahrer Alexander Albon und Rookie Logan Sargeant.
14:16 Uhr

Zwei Anklagepunkte noch offen: Suspendierter Man-City-Star von Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen

Fußball-Profi Benjamin Mendy ist in mehreren Fällen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Eine Jury kam nach tagelangen Beratungen zu der Entscheidung, dass der 28 Jahre alte Franzose vom englischen Meister Manchester City in sechs Anklagepunkten wegen Vergewaltigung und einem wegen sexueller Gewalt unschuldig sei. Das teilte das Gericht in der nordenglischen Stadt Chester mit.

  • In zwei weiteren Anklagepunkten wegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung konnten die Laienrichter sich nicht auf eine Entscheidung einigen. Hier kommt es deshalb vom 26. Juni an zu einem neuen Prozess.
  • Vier Frauen hatten Mendy und einem seiner Freunde vorgeworfen, sie bei Partys im Haus des City-Profis vergewaltigt zu haben. Die Männer wiesen die Vorwürfe komplett zurück. Der Prozess lief seit August, insgesamt gab es Klagen von 13 Frauen wegen verschiedener Sexualdelikte.
  • Mendy war im August 2021 angeklagt und daraufhin von seinem Klub suspendiert worden. Ob er nach einem Freispruch in den Profifußball zurückkehren kann, gilt als äußerst fraglich.
13:21 Uhr

Keine Chance auf Bundesliga: Selbst abstiegsbedrohte Klubs wollen Kruse nicht

Der vertragslose Max Kruse findet offensichtlich einfach keinen Klub mehr in der Fußball-Bundesliga. Der abstiegsbedrohte FC Schalke 04 will ihn genauso wenig wie der abstiegsbedrohte VfL Bochum. Der gab bekannt: Es wird keine Verpflichtung des 14-maligen Nationalspielers geben.

  • "Sein Profil hat es einfach nicht hergegeben. Wir haben die Position mit Stöger und Förster gut besetzt. Und eine zweite Spitze gibt es bei unserem System nicht", erklärte Bochums Sportdirektor Patrick Fabian gegenüber der "Bild" und beendete damit alle Gerüchte um den streitbaren Profi-Fußballer, der zuletzt noch nichts von einem endgültigen Karriereende hören wollte.
  • Nachdem sich die Optionen innerhalb Deutschlands zuletzt erübrigt hatten, scheint mittlerweile eine erneute Auslandsstation für Max Kruse immer wahrscheinlicher zu werden. In den Jahren 2019/2020 stand er beim türkischen Vorzeigeklub Fenerbahce unter Vertrag. In der Süper Lig traf der Linksfuß siebenmal in 20 Einsätzen, ehe er 2020 zum 1. FC Union Berlin in die Bundesliga zurückkehrte.

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12:30 Uhr

"Sehr schwere Zeit für uns": Neureuther arbeitet nach Tod seiner Mutter wieder

Felix Neureuther und seine Familie suchen nach dem Tod von Rosi Mittermaier den Weg zurück in den Alltag. "Es ist eine sehr schwere Zeit für uns", sagte der ARD-Experte am Rande des Super-G im Schweizer Wengen, aber "es muss auch bei uns zu Hause ein Stück weit Normalität einkehren. Das ist ganz wichtig im Prozess der tiefen Trauer."

  • Es sei der "ganz explizite Wunsch" seiner am 4. Januar im Alter von 72 Jahren verstorbenen Mutter gewesen, dass er seinen Expertenjob bald wieder aufnehme. "Sie hat gesagt: Felix, fahre nach Wengen und genieße es!"
  • Wengen sei "ein Kraftort" für die Familie, berichtete Neureuther. Sein Vater Christian holte dort zwei Siege, auch er selbst sei dort "ein paar Mal nicht ganz so schlecht gefahren", und Rosi Mittermaier stand im nahen Grindelwald mehrfach auf dem Podium.
  • "Deswegen ist es gut, hier zu sein, und absolut im Sinne der Mama", sagte Neureuther, der sich "sehr dankbar" über die große Anteilnahme zeigte. Diese beweise, "dass die Mama viele Dinge richtig gemacht hat".
12:05 Uhr

Hirntumor bei Oberliga-Goalie: NHL-Star Grubauer sendet Dalgic kämpferische Grüße

Auch Eishockey-Torwart Philipp Grubauer von den Seattle Kraken aus der NHL bewegt das Drama um Jan Dalgic, bei dem ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert wurde. "Ich wünsche ihm alles erdenklich Gute und ganz viel Kraft. Wir Torhüter sind Kämpfer", sagte Grubauer bei Sky Sport: "Wenn man sieht, wie alle Leute zusammengerückt sind, ist das unglaublich."

Die Erkrankung von Dalgic, Goalie der Hannover Indians aus der Oberliga, hat eine Welle der Solidarität ausgelöst. Sein Verein startete die Spendenaktion "The SAVE of his life". Heute soll der 25-Jährige operiert werden. Der Eingriff sowie die anschließende Nachsorge seien laut Verein "sehr kostenintensiv", weshalb die Spendenaktion gestartet wurde. Den Aufruf zu helfen, teilte unter anderem auch NHL-Star Leon Draisaitl auf Instagram.

11:14 Uhr

Bayern-Abgang wahrscheinlich: Pavard hat einen Favoriten für Transfer

Benjamin Pavard will den FC Bayern angeblich im Sommer verlassen. Gleich mehrere europäischen Spitzenklubs sollen sich bereits in Stellung gebracht haben. Der Favorit auf eine Verpflichtung heißt wohl FC Barcelona, berichtet die "Bild".

  • Demzufolge hätten die Katalanen ihr Interesse bereits bei der Spielerseite hinterlegt. Pavard soll sich einen Wechsel zu Barça durchaus vorstellen können.
  • Der 26-Jährige ist nur noch bis 2024 an den FC Bayern gebunden. Im Sommer könnten die Münchner also letztmals eine hohe Ablösesumme für den Franzosen kassieren, sofern sich dieser wie erwartet gegen eine Vertragsverlängerung an der Säbener Straße entscheiden sollte.

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10:23 Uhr

Bericht: Bester Bundesliga-Spieler hat schon lange bei Chelsea unterschrieben

Der Wechsel von RB Leipzigs Christopher Nkunku zum FC Chelsea soll bereits bei der Vertragsverlängerung im vergangenen Sommer fixiert worden sein. Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Demnach habe sich der französische Fußball-Nationalspieler im Juni bei seiner Verlängerung in Leipzig bis 2026 eine Klausel zusichern lassen, laut der er 2023 für 65 Millionen Euro nach London wechseln kann. Chelsea, damals noch von Thomas Tuchel trainiert, hatte den Fußballer des Jahres bereits im vergangenen Jahr heftig umworben.

  • Derzeit kuriert Nkunku eine Knieverletzung in Paris aus. Leipzigs Trainer Marco Rose sagte kürzlich, dass er erst Mitte Februar mit der Rückkehr seines besten Torschützen rechne. Bei Chelsea soll Nkunku einen Vertrag bis 2028 unterschrieben haben. Die offizielle Bestätigung des kriselnden Clubs aus London steht noch aus. Am Donnerstagabend verlor Chelsea 1:2 beim FC Fulham und ist aktuell nur Zehnter der Premier League.
  • Nkunku wurde im Sommer 2019 von RB-Architekt Ralf Rangnick für 13 Millionen Euro von Paris Saint-Germain verpflichtet. In der Saison 2021/22 schaffte der Offensivspieler endgültig den Durchbruch, schoss in insgesamt 52 Spielen 35 Tore und bereitete weitere 20 vor. Vor Nkunku war bereits Nationalspieler Timo Werner von Leipzig zu Chelsea gewechselt. Der Stürmer brachte 2020 53 Millionen Euro ein, scheiterte beim CFC und kehrte im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro zurück.
09:51 Uhr

Ex-Barça-Star ist raus: Tennis-Verband beendet Milliardendeal für Davis Cup

Der Tennis-Weltverband ITF hat den Milliarden-Deal mit einer Investoren-Gruppe vorzeitig beendet und ist wieder alleiniger Herr über den Davis Cup. Die 2018 für 25 Jahre geschlossene Partnerschaft mit Kosmos Tennis um Ex-Fußballstar Gerard Piqué werde aufgelöst, teilte die ITF ohne Nennung von Details mit. Der Dachverband werde den Davis Cup künftig wieder in eigener Regie veranstalten, hieß es weiter. Die finanzielle Absicherung sei gewährleistet.

  • Am Format des Wettbewerbs werde sich für diese Saison nichts ändern. Die deutschen Tennis-Herren starten Anfang Februar mit einem Heimspiel in Trier gegen die Schweiz. Im September gibt es dann eine Gruppenphase. Das Finale soll wie im Vorjahr in Málaga ausgetragen werden.
  • Kosmos hatte sich in einem spektakulären Deal die Rechte am Davis Cup gesichert und Investitionen von drei Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro) angekündigt. Die Änderungen am traditionellen Modus hatten für hitzige Debatten in der Tenniswelt gesorgt. So verweigerte Alexander Zverev zeitweilig aus Protest die Teilnahme am veränderten Davis Cup.
  • Die Partnerschaft mit Kosmos habe «die Beteiligung, das Preisgeld und das Interesse am Davis Cup erhöht und die Finanzierung der weltweiten Entwicklung» des Tennissports garantiert, teilte die ITF nun mit. Zu den Gründen für die Trennung von Kosmos machte der Verband keine Angaben.
09:24 Uhr

Multitalent heiß auf Handball-WM: DHB-Youngster ist bereit zum "Durchtanken"

Mit seinen gerade einmal 22 Jahren ist Julian Köster einer der vielversprechendsten Youngster der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Der über zwei Meter große Shootingstar hat sich nach eigenen Angaben zuletzt "extrem weiterentwickelt" und startet nun angriffslustig zum "Durchtanken" in die WM.

08:40 Uhr

Der Schatz von Laatzen: Bizarrer Medaillen-Fund in Hannover

Drei Jahre Pandemie, drei Jahre Seltsamkeiten im Alltag. Die werden uns alle noch etliche Jahre begleiten und irgendwann einmal, wenn alle, die dieser Tage sind, nicht mehr sind, wird in den Büchern über die Corona-Jahre zu lesen sein. Vielleicht werden Archäologen Schätze heben, die über das Leben Anfang der 2020er berichten.

  • Eins ist klar: In Hannover werden sie nicht alles finden. Das haben Gudrun und Karl-Herrmann Loges für die zukünftigen Archäologen beim Pilzesammeln übernommen – unabsichtlich natürlich! Damit scheuchten sie den Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) auf, wie die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung" berichtet, stießen die Loges in einem Waldstück auf eine mysteriöse Metall-Kassette voller funkelnder Medaillen in Gold, Silber und Bronze.
  • Es waren Siegermedaillen, die nicht geklaut wurden, sondern von einem eifrigen Verbandsmitarbeiter eben dort im Wald verbuddelt wurden, mit Schatzkarte und allem drum und dran. Das deckten eilends anberaumte Intensiv-Recherchen des Verbandes um Präsident Ralph-Uwe Schaffert und Vize August-Wilhelm Winsmann auf.
  • Die Medaillen, so stellte sich heraus, waren alle für die Saison 2019/2020 angedacht. Doch die fand nie ein Ende, denn vor drei Jahren triumphierte in Deutschland nur Corona.
07:58 Uhr

Chelsea, Newcastle, Barça oder BVB: Moukoko soll Entscheidung getroffen haben

Borussia Dortmund und Fußball-Nationalspieler Youssoufa Moukoko stehen angeblich vor dem Abschluss eines neuen Vertrags. Nach Informationen des Pay-TV-Senders Sky haben sich der BVB und Moukoko-Berater Patrick Williams bei den Verhandlungen in Marbella angenähert. Der Kontrakt des 18 Jahre alten Stürmers läuft zum Saisonende aus.

  • Medienberichten zufolge sollen mehrere englische Clubs Interesse an dem deutschen Mittelstürmer haben. Moukoko spielt seit 2016 für Borussia Dortmund und wurde 2020 Profi. Er ist mit 16 Jahren und einem Tag der bislang jüngste Bundesliga-Spieler und mit 16 Jahren und 23 Tagen auch der jüngste Torschütze in der Geschichte der Liga.
  • Moukoko war in den letzten Wochen mit zahlreichen anderen Klubs in Verbindung gebracht worden. Chelsea, Newcastle United und auch der FC Barcelona gehörten dabei zu den meistgenannten Vereinen.
07:17 Uhr

Salihamidžić feiert seinen Blind-Transfer

Sportvorstand Hasan Salihamidžić hat sich zum Abschluss des Trainingslagers von Bayern München in Katar begeistert von Winter-Neuzugang Daley Blind gezeigt. "Daley hat trainiert, als würde er schon jahrelang bei uns sein", lobte der 45-Jährige den neu verpflichteten Verteidiger bei Sport1: "Ich bin sehr optimistisch, dass er uns weiterhelfen wird."

  • Der niederländische Nationalspieler Blind war in der vergangenen Woche zum Rekordmeister gewechselt, nachdem er seinen Vertrag bei Ajax Amsterdam vorzeitig aufgelöst hatte. Neben dem 32-Jährigen soll auch ein neuer Torwart an die Säbener Straße wechseln. Nach dem Ausfall von Manuel Neuer wollte sich Salihamidžić jedoch weiterhin nicht in die Karten schauen lassen: "Wir machen unsere Arbeit und werden irgendwann eine Entscheidung treffen."
  • Für die Münchner steht nach der Rückkehr aus Katar (18 Uhr/FC Bayern.tv) ein Testspiel gegen Red Bull Salzburg an, bevor es eine Woche später mit dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig in der Bundesliga weitergeht. "In Leipzig erwartet uns sofort eine schwierige Aufgabe", sagte Salihamidžić, "das wird ein echtes Spitzenspiel."
06:36 Uhr

Katar gut, PR schlecht: Bob Hanning rechnet immer noch mit dem Fußball ab

Bob Hanning hofft durch die Handball-Weltmeisterschaft auf Rückenwind für die Heim-EM im kommenden Jahr. Das Turnier 2024 werde "unseren Sport dann noch mehr in den Fokus rücken", sagte der Geschäftsführer des Bundesliga-Tabellenführers Füchse Berlin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die EM müsse "ein Riesending werden".

  • Mitentscheidend dafür könnte der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Polen und Schweden sein. "Wir haben die große Chance, positiv zu überraschen, auf und neben dem Feld", sagte Hanning: "Wir sind vielleicht nicht die Sportart, die alles richtig macht, aber die, die ihr Herz auf der Platte lässt."
  • Im Rückblick auf die Fußball-WM in Katar erneuerte Hanning seine Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Was mir auf den Nerv ging, ist diese Kommerzialisierung und das Thema, wir stellen PR vor Leidenschaft und Leistung", sagte er: "Das, was da passiert ist, haben nicht die Spieler zu verantworten, sondern die, die vorher nicht dafür gesorgt haben, Politik und Sport zu trennen."
  • Dass Katar bei der Handball-WM am Freitag (18 Uhr/ZDF) deutscher Auftaktgegner ist, stört Hanning nicht. "Alles, was die Weltspitze breiter macht und keine Eintagsfliege ist, hilft unserem Sport", sagte er. Katar, Gastgeber der WM 2015, sei "keine Eintagsfliege".
05:56 Uhr

Rivale um Bierhoff-Nachfolge liebt die Idee: Weg frei für ein Rudi Völler?

Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic hat sich lobend über Rudi Völler als möglichen Nachfolger von DFB-Direktor Oliver Bierhoff geäußert. "Wenn ich den Namen Rudi Völler höre und mich jemand dazu fragt, dann sage ich: Überragend, volle Unterstützung", sagte der Hertha-Mann über den ehemaligen Weltmeister. "Was braucht die Nationalmannschaft denn jetzt wirklich? Jemanden, der kommunikativ stark ist, der auch vereinen kann." Nach Ansicht von Bobic erfüllt Völler dieses Profil. "Den hätte ich schon viel früher auf dem Zettel gehabt normalerweise. Wenn es so ist, dass es so ist. Ich liebe Rudi", sagte der 51-Jährige im Trainingslager der Berliner in Florida.

  • Bobic galt zuletzt ebenfalls als einer der Kandidaten für die Nachfolge von Bierhoff, betonte aber, dass er sich nie um die Position beworben habe. Völler gilt inzwischen als favorisierte Lösung des DFB. Eine mögliche Konkurrenzsituation wies Bobic zurück: "Aber wie es aufgebaut wird: Gibt es einen Zweikampf? Da muss ich nur lachen drüber." Über die Gerüchte um seine Person sagte er: "Dass der Name immer gespielt wird, kann sein. Da ist bei einigen Wunschdenken dabei. Die Realität sieht vielleicht manchmal anders aus."
  • Es sei künftig ein noch intensiverer Austausch und eine engere Zusammenarbeit zwischen Verband und der Liga nötig, sagte Bobic. "Wir wollen auch, dass wir eine gute Nationalmannschaft haben und erfolgreich sind. Das ist auch gut für die Bundesliga", sagte er.
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