Der Sport-Tag
19. Februar 2024
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23:40 Uhr

Top Ten sind deutlich: Im Tennis stirbt der ästhetische Klassiker

Eine Ära endet: Erstmals seit Einführung der Weltrangliste 1973 steht kein Profi mit einer einhändigen Rückhand mehr in der Top Ten des ATP-Rankings. Der Grieche Stefanos Tsitsipas hielt bis zum Montag als letzter Vertreter die Fahne der selten geworden Spezies hoch, fiel nun aber auf Rang elf zurück und sorgte indirekt für die Zäsur.

  • Steffi Graf, Boris Becker, Roger Federer - viele der großen Ikonen der Sportart erzielten ihre Erfolge mit der klassischen, oft als ästhetisch gepriesenen, einhändigen Rückhand.

  • Bei Einführung der Weltrangliste spielten bei den Männern neun der zehn besten Spieler der Welt diese Variante - die einzige Ausnahme war Jimmy Connors.

  • Doch das sollte sich im Laufe der Zeit ändern. Die 18-malige Grand-Slam-Siegerin Chris Evert aus den USA galt in den 70er- und 80er-Jahren als eine Pionierin der doppelhändigen Rückhand, es folgten Stars wie Andre Agassi, Rafael Nadal und der heutige Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic.

  • Auch bei den Frauen ist die einhändige Rückhand aus den Top Ten verschwunden.

Top Ten sind deutlich: Im Tennis stirbt der ästhetische Klassiker
23:16 Uhr

Spaniens Überraschungsteam geht die Luft aus

Spaniens Überraschungsteam FC Girona geht in der Primera División ein wenig die Luft aus. Die Katalanen unterlagen am Abend bei Athletic Bilbao 2:3 (0:1) und kassierten nach dem 0:4 bei Spitzenreiter Real Madrid die zweite Niederlage in Folge. Von den ersten 23 Saisonspielen hatte Girona lediglich eines verloren. Nach nur einem Punkt aus den jüngsten drei Spielen bleibt Girona zwar auf Platz zwei, liegt mit 56 Punkten aber schon sechs Zähler hinter Real zurück. Bilbao (49) festigte Platz fünf. Alex Berenguer (2./56.) und Inaki Williams (60.) trafen für Bilbao, Wiktor Zygankow (49.) und Eric Garcia (75.) waren für Girona erfolgreich.

Spaniens Überraschungsteam geht die Luft aus
22:41 Uhr

Keine Ruhe am Vesuv: Italien-Meister wirft Trainer zwei Tage vor Barcelona-Duell raus

Der italienische Fußball-Meister SSC Neapel hat nur zwei Tage vor seinem Champions-League-Duell am Mittwoch mit dem FC Barcelona seinen Trainer Walter Mazzarri entlassen. Das bestätigte Vereinschef Aurelio De Laurentiis. Demnach übernimmt Francesco Calzona ab sofort neben seiner Aufgaben als Nationaltrainer von EM-Teilnehmer Slowakei in Personalunion zum zweiten Mal die Süditaliener und soll Neapel wieder auf Erfolgskurs bringen.

Calzona ist bereits der dritte Napoli-Coach seit dem Abschied von Meister-Trainer Luciano Spalletti nach dem Scudetto im vergangenen Sommer. Mazzarri war im November als Nachfolger des erfolglosen Rudi Garcia an den Vesuv geholt worden, konnte seitdem allerdings mit nur vier Siegen in den vergangenen zwölf Liga-Spielen das Ruder nicht herumreißen. Mittlerweile liegt Neapel nach dem 1:1 zuletzt gegen den FC Genua als Tabellenneunter neun Punkte hinter den Champions-League-Plätzen.

Keine Ruhe am Vesuv: Italien-Meister wirft Trainer zwei Tage vor Barcelona-Duell raus
22:03 Uhr

Nach nur drei Spielen im neuen Klub: Weltmeister erhält neuen Trainer

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder muss sich nach nur drei Spielen für die Klub Brooklyn Nets schon wieder auf einen neuen Trainer einstellen. Das Team aus New York trennte sich während der Allstar-Game-Pause von Headcoach Jacque Vaughn und reagierte damit auf die unbefriedigende sportliche Lage.

Schröder war zum Ende der Wechselfrist am 8. Februar von den Toronto Raptors zu den Nets gewechselt, die damit ihren Umbruch fortsetzten. Derzeit droht Brooklyn (21:33 Siege) als nur elftbestes Team im Osten die Play-offs zu verpassen. Vaughn hatte 2022 den früheren MVP Steve Nash als Trainer ersetzt, der mit der damaligen Star-Mannschaft um Kyrie Irving, Kevin Durant und James Harden nicht den erhofften Erfolg hatte. Erst im Februar 2023 hatten die Nets den Vertrag mit Vaughn bis 2027 verlängert.

Nach nur drei Spielen im neuen Klub: Weltmeister erhält neuen Trainer
21:15 Uhr

BVB bekommt hohe Geldstrafe aufgebrummt

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Frauen-Regionalligist FC St. Pauli sind vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) jeweils zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Wie der Verband bekannt gab, müssen die Dortmunder eine Strafe in Höhe von 62.000 Euro zahlen, die Hamburger 15.000 Euro. Grund ist in beiden Fällen das Abbrennen von Pyrotechnik durch die Fans der Vereine. Beim Fehlverhalten der BVB-Fans bezieht sich das Sportgericht auf die Bundesligapartie gegen Mainz 05 kurz vor Weihnachten. Die Anhänger der Frauen-Mannschaft St. Paulis zündeten vor Beginn des DFB-Pokalspiels gegen den Stadtrivalen Hamburger SV im September.

BVB bekommt hohe Geldstrafe aufgebrummt
10:00 Uhr

Schockverliebt? Toni Kroos fällt wegen HSV "vom Glauben ab"

Der deutsche Fußball-Star Toni Kroos hat seinem einstigen Rostocker Vereinskollegen Steffen Baumgart viel Glück für das offenbar bevorstehende Engagement beim Hamburger SV gewünscht. "Jetzt werd ich noch zum HSV Fan. Ich fall vom Glauben ab… Alles Gute Baumi", schrieb der Mittelfeldspieler des spanischen Top-Klubs Real Madrid auf der Plattform X (ehemals Twitter).

Baumgart wird laut "Bild" und "Sport Bild" neuer Coach des HSV. Während der fünfmalige Champions-League-Sieger Kroos in der Jugend von Hansa Rostock ausgebildet wurde, lief Baumgart noch als Spieler für den Ostsee-Klub auf. Beide sprachen in der Vergangenheit wohlwollend übereinander. Kroos bezeichnete Baumgart laut der Zeitung "Express" einst als "Geschenk für Köln". Baumgart setzte sich im vergangenen Jahr dafür ein, dass der DFB den Real-Star und Weltmeister von 2014 zurück in die deutsche Nationalmannschaft holt.

Schockverliebt? Toni Kroos fällt wegen HSV "vom Glauben ab"
19:07 Uhr

Ganz bitter: FC Bayern beklagt nächsten Ausfall von Stammkraft

Der FC Bayern München muss wegen eines Muskelfaserrisses vorerst ohne Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui auskommen. Der 26 Jahre alte Marokkaner fällt wegen der Blessur im hinteren linken Oberschenkel für die kommenden Spiele aus, wie der Rekordmeister nach einer Untersuchung mitteilte. Mazraoui war am Sonntag während der 2:3-Niederlage beim VfL Bochum schon nach einer guten halben Stunde ausgewechselt worden. Nach dem dritten verlorenen Pflichtspiel in Folge liegen die Münchner als Tabellenzweiter bereits acht Punkte hinter Spitzenreiter Bayer Leverkusen zurück.

Fortschritte auf dem Weg zu einer baldigen Rückkehr auf den Platz machen laut Klub-Angaben Alphonso Davies und Konrad Laimer. Der kanadische Linksverteidiger Davies konnte nach seiner Innenbandzerrung am linken Knie am Montag erstmals wieder Übungen mit dem Ball absolvieren. Der österreichische Mittelfeldspieler Laimer arbeitet demnach seit einigen Tagen wieder individuell mit dem Ball, nachdem er wegen eines Muskelbündelrisses in der linken Wade ausgefallen war.

Ganz bitter: FC Bayern beklagt nächsten Ausfall von Stammkraft
18:18 Uhr

VfB Stuttgart muss auf Überraschungsstürmer verzichten

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss mindestens für ein Spiel auf Überraschungsstürmer Deniz Undav verzichten. Wie die Schwaben bekannt gaben, hat sich der 27-Jährige in der Partie bei Darmstadt 98 (2:1) einen kleinen Muskelfaserriss im linken hinteren Oberschenkel zugezogen. Im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) stehe Undav demnach nicht zur Verfügung.

Der VfB hofft dennoch auf eine baldige Rückkehr des Offensivspielers. Bei "optimalem Heilungsverlauf" sei ein Einsatz im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am 2. März "nicht ausgeschlossen", teilten die Stuttgarter mit.

VfB Stuttgart muss auf Überraschungsstürmer verzichten
17:34 Uhr

DFB-Star "enttäuscht", aber trotzdem Lob für Trainer

Lina Magull hat an der Ausbootung für den Olympia-Showdown des Fußball-Nationalteams zu knabbern. "Natürlich" sei sie "enttäuscht" und habe sich nach ihrem Winterwechsel vom FC Bayern zu Inter Mailand Hoffnungen gemacht, sagte die Mittelfeldspielerin dem "Kicker": "Ich hoffe, dass ich zeitnah dann wieder fester Bestandteil der Nationalmannschaft bin."

  • Interimsbundestrainer Horst Hrubesch hat die Vize-Europameisterin für den Kampf um Paris (23./28. Februar) nur auf Abruf nominiert. Die einstige Bayern-Kapitänin war nach Italien gewechselt, um wieder mehr Spielzeit zu bekommen: "Es war einfach auch sehr wichtig, dass ich wieder mehr spielen kann und meine Spielfreude zurückgewinne, die mir verloren gegangen ist."

  • Magull, beim Olympia-Triumph 2016 in Rio als Ersatzspielerin außerhalb des offiziellen Kaders dabei, ist davon überzeugt, dass sich die DFB-Frauen eines der beiden noch offenen Europa-Tickets sichern werden. "Ich glaube fest daran. Horst Hrubesch macht eine gute Arbeit", meinte die 29-Jährige: "Es war wichtig, ihn wieder ins Boot zu holen. Er hat einen klaren Plan, klare Vorstellungen. Und die Spielerinnen haben wieder Selbstbewusstsein."

DFB-Star "enttäuscht", aber trotzdem Lob für Trainer
16:39 Uhr

Spricht der FC Bayern schon mit Zinédine Zidane?

Beim FC Bayern steht Trainer Thomas Tuchel nach drei Niederlagen am Stück unter Druck, die Saisonziele sind ohnehin in Gefahr. Nun gibt es neue Spekulationen über einen möglichen Trainerwechsel in München, der Name Zinédine Zidane fällt. Zu dem Franzosen soll der deutsche Fußball-Rekordmeister nach Bericht des italienischen "Corriere dello Sport" zufolge Kontakt aufgenommen haben. Der Franzose sei demnach einer der Favoriten auf den Job an der Säbener Straße, sollte sich der Rekordmeister von seinem Cheftrainer Thomas Tuchel trennen.

Zidane ist schon seit über dreieinhalb Jahren ohne Anstellung im Fußballgeschäft. Von 2016 bis 2018 sowie von 2019 bis 2021 stand er bei Real Madrid in der Verantwortung. Zweimal wurde er spanischer Meister, zweimal gewann er den Pokal. 2016, 2017 und 2018 holte er mit den Königlichen die Champions League. Dem Bericht zufolge ist allerdings unklar, ob der 51-Jährige überhaupt Interesse an dem Job in München hat. "Sport Bild" hatte Zidane zuletzt ebenfalls als möglichen Kandidaten besprochen. Dem Sportblatt zufolge wolle der Franzose aber nur in den Ländern arbeiten, in denen er die Landessprache beherrscht. Deutsch zählt nicht dazu.

Mehr über die überraschende Welt des FC Bayern lesen Sie auch bei sport.de.

Spricht der FC Bayern schon mit Zinédine Zidane?
15:44 Uhr

Deutsche Tischtennis-Teams spazieren bei der WM weiter

Die beiden deutschen Tischtennisteams sind ungeschlagen ins WM-Achtelfinale eingezogen und steuern auf die Medaillen zu. Während die Frauen als Europameister bereits für Olympia qualifiziert sind, benötigen die Männer zudem nur noch einen Sieg für das Paris-Ticket.

  • In Busan/Südkorea setzten sich Dimitrij Ovtcharov, Dang Qiu und Patrick Franziska gegen England 3:0 durch und schlossen die Vorrunde nach vier Siegen in vier Spielen ebenso als Gruppensieger ab wie die Frauen von Bundestrainerin Tamara Boros. Zum Abschluss gab es ebenfalls ein 3:0 gegen die Slowakei.

  • Bei den Männern gab einzig Franziska in seiner Partie gegen Paul Drinkhall einen Satz ab. Die Engländer waren ohne ihren Spitzenspieler Liam Pitchford angetreten, der wegen einer Fußverletzung geschont wurde.

  • Weiter geht es für das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf, das in Südkorea auf Rekordeuropameister Timo Boll verzichten muss, erst am Mittwoch. Mit einem Sieg im Achtelfinale - der Gegner steht noch nicht fest - qualifiziert sich die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) für die Sommerspiele in Paris (ab 26. Juli).

Deutsche Tischtennis-Teams spazieren bei der WM weiter
15:21 Uhr

Nach knapp fünf Monaten: Italienische Fußballlegende als Trainer vor Aus

Der ehemalige italienische Fußball-Star Gennaro Gattuso steht als Trainer beim französischen Klub Olympique Marseille vor dem Aus. Das erfuhr die AFP von einer "den Verhandlungen nahestehenden Quelle", hieß es am Tag nach Marseilles 0:1-Niederlage in der Ligue 1 bei Überraschungsteam Stade Brest.

  • Gattuso hatte das Amt erst Ende September 2023 übernommen, die Bilanz des Italieners mit Marseille ist durchwachsen. In 16 Ligaspielen feierte das Team unter Gattuso nur fünf Siege, dazu gab es sechs Unentschieden und fünf Niederlagen.

  • Derzeit wartet der Klub seit sieben Pflichtspielen auf einen Erfolg.

  • Im französischen Pokal verpasste Marseille das Achtelfinale. In der Liga liegt für den Tabellenneunten die erneute Qualifikation für den Europapokal in weiter Ferne. Immerhin in der Europa League hat Marseille nach einem 2:2 im Hinspiel der Zwischenrunde bei Schachtar Donezk gute Karten auf das Erreichen des Achtelfinals.

Nach knapp fünf Monaten: Italienische Fußballlegende als Trainer vor Aus
14:47 Uhr

"Borat-Einteiler" als Aufregung: Star-Reiter kann aufatmen

Australiens Vielseitigkeits-Star Shane Rose kann aufatmen: Nach seinem Showritt im "Borat-Anzug" wird der 50-Jährige nicht gesperrt und darf sich auf die Olympischen Spiele in Paris freuen. Der australische Reitverband EA teilte nach einer Sitzung mit, "dass Herr Rose nicht gegen den Verhaltenskodex verstoßen" habe.

  • Für Rose, der 2008 und 2021 mit Australiens Team Olympia-Silber sowie 2016 Bronze geholt hatte, sei es "eine große Erleichterung, dass es so gekommen ist und dass ich mich so gut wie möglich auf Paris vorbereiten kann", sagte er.

  • Mit dem australischen Team ist der Weltranglisten-19. bereits für die Olympischen Spiele in diesem Sommer qualifiziert.

  • Die EA erklärte, das Gremium habe "die Gemeinschaftsveranstaltung, an der Herr Rose teilnahm, und die Tatsache, dass Herr Rose sich bereits öffentlich entschuldigt hatte" berücksichtigt.

"Borat-Einteiler" als Aufregung: Star-Reiter kann aufatmen
14:17 Uhr

Dritter Kreuzbandriss: Hiobsbotschaft für Eintracht-Pechvogel

Hiobsbotschaft für Eintracht Frankfurt: Mittelstürmer Sasa Kalajdzic hat eine Kreuz- und Außenbandruptur im rechten Knie erlitten. Das teilte der Tabellensechste der Fußball-Bundesliga mit. Im Auswärtsspiel am Sonntag beim SC Freiburg (3:3) hatte Kalajdzic bereits in der elften Minute den Rasen verletzungsbedingt verlassen müssen, nun fällt der 26-Jährige "auf unbestimmte Zeit aus".

Für Kalajdzic ist es schon der dritte Kreuzbandriss seiner Karriere. Ob der Angreifer noch einmal das Trikot der Hessen tragen wird, ist offen. Denn der österreichische Nationalspieler war erst Anfang Januar auf Leihbasis vom englischen Erstligisten Wolverhampton Wanderers an den Main gewechselt, dort endet sein Vertrag im Sommer.

Dritter Kreuzbandriss: Hiobsbotschaft für Eintracht-Pechvogel
13:41 Uhr

HSV verhandelt mit Wunschlösung der Fans

Kehrt Steffen Baumgart zurück in den Norden? Der Hamburger SV hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Tim Walter nach übereinstimmenden Medienberichten die Verhandlungen mit dem ehemaligen Trainer des 1. FC Köln aufgenommen. Demnach habe HSV-Sportvorstand Jonas Boldt nach Informationen des "Hamburger Abendblatt" und der "Hamburger Morgenpost" am Sonntag Baumgart kontaktiert, eine schnelle Entscheidung könnte es auch geben.

Der gebürtige Rostocker Baumgart hatte Köln nach zweieinhalb Jahren in beiderseitigem Einvernehmen verlassen, die Entscheidung fiel kurz vor Weihnachten. Seitdem wird der Ex-Profi immer wieder mit dem HSV in Verbindung gebracht, da der 52-Jährige ein Fan des Traditionsklubs ist und ihn einmal seinen "Kindheitsverein" nannte. Baumgart ist einer der Wunschkandidat unter großen Teilen der Fanszene beim Zweitligisten.

HSV verhandelt mit Wunschlösung der Fans
12:59 Uhr

Köster über FC Bayern: "Wenn es Trainerwechsel gibt, dann vor dem CL-Spiel"

Mit 2:3 verliert der FC Bayern in Bochum - und damit das dritte Spiel innerhalb einer Woche. Trainer Thomas Tuchel erhält Rückendeckung aus der Vereinsführung. Doch auch die könnte schon bald schwinden, wie "11Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster erklärt.

Köster über FC Bayern: "Wenn es Trainerwechsel gibt, dann vor dem CL-Spiel"
12:13 Uhr

"Lehne ich vollumfänglich ab": Kind bleibt im DFL-Streit bockig

Trotz der anhaltenden und immer weiter ausufernden Proteste der Fans wird Geschäftsführer Martin Kind von Zweitligist Hannover 96 sein Votum bei der Investoren-Abstimmung des deutschen Profifußballs in keinem Fall offenlegen. "Ich mache meine Wahl nicht öffentlich. Das lehne ich vollumfänglich ab, weil die Spielregel eine geheime Abstimmung war. Daran halte ich mich", sagte Kind dem NDR.

  • Kind zog zudem in Zweifel, dass seine Stimme beim Votum der 36 Profiklubs im Dezember die entscheidende war. "Vertreter einiger Vereine haben sich gemeldet und erklärt, wie sie vermeintlich abgestimmt haben. Das müsste man hinterfragen", äußerte der 79-Jährige: "Einig glauben, sich aus Populismus äußern zu müssen."

  • Die von den Anhängern und mittlerweile einigen Klubs geforderte Wiederholung der Abstimmung ist für Kind keine Option. "Ich lehne das ab", sagte der Unternehmer: "Wenn ein paar Szenen zukünftig Dinge nicht wollen, werfen sie Tennisbälle und verhindern das."

"Lehne ich vollumfänglich ab": Kind bleibt im DFL-Streit bockig
11:26 Uhr

Tuchel raus? "Das eigentliche Problem ist ein anderes"

Der FC Bayern verliert das dritte Spiel in Folge, diesmal beim Kellerkind Bochum in der Bundesliga, die Meisterschaft scheint vom Tisch. Dennoch wackelt Tuchels Trainerstuhl in München wohl nicht. Die Probleme des Vereins lägen auch an anderer Stelle, erklärt ntv-Reporter Marc Gabel.

Tuchel raus? "Das eigentliche Problem ist ein anderes"
10:44 Uhr

Experte: Mercedes muss Hamilton gezwungenermaßen ausschließen

Lewis Hamilton geht bei Mercedes in seine letzte Formel-1-Saison, ab 2025 fährt der Rekordweltmeister für Ferrari - ein brisanter Wechsel, der den deutschen Rennstall in die Bredouille bringt. Er dürfte dazu führen, dass Mercedes den Briten im Laufe des Jahres immer mehr ausschließen muss, glaubt der frühere Formel-1-Pilot und heutige TV-Experte Martin Brundle.

  • Dass Hamilton in den verbleibenden zehn Monaten "absolut alles" für die Silberfeile geben wird, und zwar "bis zur letzten Runde beim letzten Rennen in Abu Dhabi im Dezember", daran hat Brundle keinen Zweifel, wie er im Podcast von Sky Sports F1 sagt.

  • Allerdings erinnerte Brundle auch daran, dass schon ab Jahresmitte Momente kommen werden, an dem Hamilton gezwungenermaßen außen vor gelassen werden wird, damit er keine Informationen über den kommenden Boliden mit zu Ferrari nimmt, und die Konzentration allein George Russell gelten muss, der auch 2025 weiter für Mercedes fährt.

  • "Es gibt diesen Übergangspunkt, an dem Lewis nicht mehr zu Meetings eingeladen wird, nicht mehr versteht, was mit der Entwicklung des Autos im Simulator passiert, und das Team wird bewusst oder unbewusst George bevorzugen, das müssen sie", so Brundle.

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Experte: Mercedes muss Hamilton gezwungenermaßen ausschließen
10:26 Uhr

DEL-Abstiegskrimi entscheidet sich in letzter Sekunde

"Das Spiel heute zeigt, warum wir Eishockey spielen", erklärt Siegtorschütze Tyler Boland. Die Zuschauer erleben beim Kellerduell zwischen Iserlohn und Augsburg unzählige vergebene Chancen. Die Partie bleibt spannend bis zum Schluss - selbst in der Overtime.

DEL-Abstiegskrimi entscheidet sich in letzter Sekunde
09:53 Uhr

Angst vorm Abendessen: Bayern-Erfolgscoach witzelt über Familie

Über den abgefallenen Druck konnte sich Pablo Laso nur kurz freuen. "Jetzt werden sie mir sagen, ich soll das nächste Abendessen bezahlen", scherzte der Trainer der Basketballer von Bayern München nach dem Pokaltriumph gegen ratiopharm Ulm (81:65) mit Blick auf seine Familie.

  • Die hatte dem spanischen Starcoach vor dem Top-Four-Turnier um den Pokal der Basketball-Bundesliga (BBL) in München ordentlich Druck gemacht. Nach 22 Titeln mit Real Madrid musste auch der erste Triumph im Ausland her - und Laso lieferte.

  • "Dem ist auch ein Stein vom Herzen gefallen", sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer über den 56-Jährigen: "Natürlich ist er ein erfolgsverwöhnter Coach, aber trotzdem will er beweisen, dass er es hier mit uns und in Deutschland genauso kann. Es gibt kein besseres Argument im Sport als Titel zu gewinnen."

  • Er selbst wird den Triumph jedoch nicht ganz so auskosten können. Er denke "immer schon nach vorne", gestand Laso. Seine Spieler aber sollten den ersten Titel der Saison "genießen. Ich bin zu alt dafür, aber ich bin der erste, der sie zum Feiern animiert."

Angst vorm Abendessen: Bayern-Erfolgscoach witzelt über Familie
09:15 Uhr

Alles fix: Mbappé hat wohl Real-Vertrag unterschrieben

Einem Bericht der spanischen Sportzeitung "Marca" zufolge hat Frankreichs Ex-Weltmeister Kylian Mbappé bereits einen Vertrag bei Real Madrid unterschrieben. Der 25 Jahre alte französische Fußballstar soll demnach dem Präsidenten von Paris Saint-Germain, Nasser Al-Khelaifi, am vergangenen Dienstag in einem Gespräch in "herzlicher Atmosphäre" seinen Entschluss mitgeteilt haben.

  • Mbappé soll dabei auch darum gebeten haben, ihm von PSG-Seite keine neuen Angebote mehr zu machen.

  • In Madrid soll Mbappé einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterschrieben haben.

  • Ein Wechsel des schnellen Angreifers von PSG zu den Königlichen ist seit Langem ein Dauerthema. Bereits 2022 hatte Mbappé vor einem Transfer zu Real Madrid gestanden, der als sein Lieblingsklub aus Jugendzeiten gilt.

  • Er war nach einer Leihe für die Saison 2017/2018 im Sommer 2018 für 180 Millionen Euro fix von der AS Monaco zu PSG gewechselt. Sein aktueller Vertrag beim französischen Hauptstadtklub läuft nach dieser Saison aus.

Alles fix: Mbappé hat wohl Real-Vertrag unterschrieben
08:25 Uhr

Achtung, Bayer: Liverpool baggert angeblich nicht nur an Alonso

Der FC Liverpool plant einem Medienbericht zufolge im Sommer die Verpflichtung des Erfolgsduos Xabi Alonso und Simon Rolfes von Bayer Leverkusen. Der Trainer und der Sportchef des Bundesliga-Tabellenführers seien die Favoriten auf die Nachfolge des scheidenden Jürgen Klopp und des Ex-Sportdirektors Jörg Schmadtke, berichtet das Portal "Football Insider" unter Berufung auf "gut informierte Quellen".

  • Neben dem Ex-Liverpool-Profi Alonso habe der Premier-League-Verein aber auch Bundestrainer Julian Nagelsmann, Brightons Roberto de Zerbi oder Ruben Amorim von Sporting Lissabon auf seiner Nachfolger-Liste für Klopp.

  • Leverkusen ist mit der sportlichen Führung aus Alonso und Rolfes in dieser Saison noch ungeschlagen. In der Meisterschaft hat die Mannschaft acht Punkte Vorsprung auf Verfolger FC Bayern, zudem steht sie im Halbfinale des DFB-Pokals und im Achtelfinale der Europa League. Zuletzt war auch über ein Interesse anderer Klubs an Alonso berichtet worden.

Achtung, Bayer: Liverpool baggert angeblich nicht nur an Alonso
07:49 Uhr

"Woche zum Vergessen": Thomas Müller ist völlig frustriert

Thomas Müller hat die Tage der Niederlagenserie des FC Bayern als "Woche zum Vergessen" bezeichnet. Der 34 Jahre alte Münchner Profi räumte via Instagram nach dem 2:3 gegen den VfL Bochum am Sonntagabend in der Fußball-Bundesliga auch ein: "Es ist schwierig, die richtig Worte für unsere Gefühle zu finden."

  • Durch die Niederlage in Bochum wuchs der Rückstand der Münchner als Zweiter in der Meisterschaft auf Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen auf acht Punkte. Gegen die Werkself hatte der deutsche Rekordmeister zuvor in der Liga mit 0:3 verloren.

  • Hinzu kam zwischen den beiden Meisterschaftspleiten das 0:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom. "Wir müssen uns wieder einen Schritt machen, auch wenn das im Moment schwer erscheint", schrieb Müller. Den Bayern droht die erste titellose Saison seit zwölf Jahren.

"Woche zum Vergessen": Thomas Müller ist völlig frustriert
07:24 Uhr

"Sicheres Podium" verwehrt: Boxlegende darf nicht zu Olympia

Der große Olympia-Traum von Boxlegende Manny Pacquiao ist geplatzt. Wie das Philippinische Olympische Komitee bekannt gab, hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) einen Antrag des 45-Jährigen auf eine Einladung zu den Sommerspielen in Paris (26. Juli bis 11. August) abgelehnt. Pacquiao reagierte "traurig und enttäuscht".

  • Der Box-Oldie hatte seine Handschuhe 2021 zunächst an den Nagel gehängt und sich erfolglos um die Präsidentschaft seines Heimatlandes beworben.

  • Er respektiere die Entscheidung des IOC, das für olympische Boxer eine Altersbeschränkung von 40 Jahren festgeschrieben hat, sagte er.

  • Etwas anders sah das Abraham Tolentino, der Präsident des Philippinischen Olympischen Komitees: Mit der Ablehnung bringe das IOC das Land um "ein sicheres Podium, wenn nicht sogar die erste Goldmedaille".

  • Pacquiao ist eine der Größen seines Sports. Er gewann WM-Titel in acht verschiedenen Gewichtsklassen in einer schillernden Karriere, die über mehr als ein Vierteljahrhundert andauerte.

  • Bei Olympia stand er jedoch nie im Ring, weshalb die Philippinen eine Ausnahmegenehmigung für ihn erwirken wollten.

"Sicheres Podium" verwehrt: Boxlegende darf nicht zu Olympia
06:37 Uhr

Zweimal binnen sieben Monaten kollabiert das Herz: Fußballer will wieder spielen

Ein Kollaps wegen Herzrhythmusstörungen und ein längerer Herzstillstand binnen sieben Monaten - und doch hofft der walisische Verteidiger Tom Lockyer auf eine nochmalige Rückkehr in den Profi-Fußball. "Wenn es eine Chance gibt, dass ich wieder spielen kann", erklärte der Kapitän des Premier-League-Aufsteigers Luton Town in einem TV-Interview gut zwei Monate nach seinem zweiten und lebensbedrohlichen Zusammenbruch während einer Ligabegegnung, "würde ich es liebend gerne tun. Ich würde es auch noch nicht abschreiben."

  • Allerdings ist sich der 29-Jährige der langwierigen Rehabilitation bis zu einem möglichen Happy End 2.0 bewusst: "Es ist noch viel zu früh, um etwas über ein Comeback oder sogar schon einen Zeitpunkt dafür zu sagen. Erst einmal bestimmen nur Ärzte unseres medizinischen Stabs und andere medizinische Spezialisten über mich. Es werden viele Untersuchungen und Tests stattfinden müssen."

  • Lockyer war am dritten Adventswochenende im Gastspiel beim AFC Bournemouth durch einen Herzstillstand auf dem Spielfeld zusammengebrochen.

  • Bereits im vergangenen Mai war der Abwehrspieler im Playoff um den Premier-League-Aufstieg gegen Coventry City aufgrund eines grundsätzlich weniger lebensgefährlichen Vorhofflimmerns auf dem Rasen kollabiert.

Zweimal binnen sieben Monaten kollabiert das Herz: Fußballer will wieder spielen
05:49 Uhr

"Wo es mich nicht mehr tangiert": Tuchel trotzig ob Entlassungsgerüchten

Trainer Thomas Tuchel vom FC Bayern München rechnet trotz der klaren Job-Garantie seines Chefs Jan-Christian Dreesen in den nächsten Tagen mit intensiven Diskussionen um seine Person. Das Bekenntnis Dreesens sei "natürlich schön", sagte Tuchel nach dem 2:3 in der Fußball-Bundesliga beim VfL Bochum, der dritten Pflichtspiel-Niederlage in Folge: "Ob das hilft, dass die Diskussionen nicht geführt werden, wage ich zu bezweifeln."

  • Und dann ergänzte er direkt gegenüber den Journalisten: "Aber das ist kein Problem. Das könnt Ihr machen. Das ist das Geschäft."

  • Die Diskussionen um ihn und seinen Job gebe es "ja schon gefühlt die ganze Saison. Auch als wir Spiele gewonnen haben", sagte Tuchel fast schon trotzig: "Da ist für mich schon seit ein paar Wochen der Punkt erreicht, wo es mich nicht mehr tangiert. Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann. Das ist das einzige Rezept, das ich kenne."

  • Dreesen hatte sich auf Fragen nach dem Trainer zunächst umständlich gewunden. Er halte "nichts von diesen monströsen Trainer-Unterstützungs-Bekundungen", denn "diese Treueschwüre sind ja meistens nach einer Woche schon wieder vorbei".

  • Er sagte aber auch: "Das ist kein Thema, mit dem wir uns aktuell beschäftigen." Und er erklärte vor allem auf die Frage, ob Tuchel auch in der nächsten Woche noch Bayern-Trainer sei, klar und deutlich: "Selbstverständlich."

"Wo es mich nicht mehr tangiert": Tuchel trotzig ob Entlassungsgerüchten