Fußball

Pauli setzt ein Ausrufezeichen Bielefelds Trainer sieht bei Debüt direkt Rot

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Ein Trainer sieht Rot.

(Foto: dpa)

Arminia Bielefeld und die SpVgg Greuther Fürth bleiben zum Auftakt ihrer Mission Wiederaufstieg sieglos: Die Arminia verliert zum Zweitliga-Start beim SV Sandhausen, Greuther Fürth holt gegen Holstein Kiel immerhin ein Remis. Der FC St. Pauli bezwingt den 1. FC Nürnberg in einem furiosen Duell.

FC St. Pauli - 1. FC Nürnberg 3:2 (3:0)

Der FC St. Pauli hat zum Start in die 2. Fußball-Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt und mit 3:2 (3:0) gegen den 1. FC Nürnberg im Topspiel des Spieltags gewonnen. Den Grundstein für diesen Sieg legten die Hamburger innerhalb von nur 15 Minuten in der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften sind mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet, doch der Gastgeber erwischte den viel besseren Start und führte zur Halbzeit bereits klar.

28.582 Zuschauern im fast ausverkauften Millerntor-Stadion sahen eine ausgeglichene Anfangsphase. Nach einem Freistoß von Kapitän Lear Paqarada traf Jackson Irvine per Kopf zur Führung für St. Pauli (24.), Paqarada per Foulelfmeter (37.) und nur 133 Sekunden später Lukas Daschner (39.) erhöhten zur deutlichen Pausenführung. Nürnberg kam dann frischer aus der Kabine und prompt zum 1:3. Kwadwo Duah, offensiver Neuzugang vom FC St. Gallen, traf kurz nach der Pause in seinem Zweitligadebüt (47.). Enrico Valentini (90.+2) gelang noch das Anschlusstor für die Franken. Zu mehr als zur Resultatsverkürzung reichte es für Nürnberg jedoch nicht.

SV Sandhausen - Arminia Bielefeld 2:1 (1:0)

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David Kinsombi (r.) traf doppelt für Sandhausen.

(Foto: dpa)

Arminia Bielefeld hat 63 Tage nach dem Abstieg einen klassischen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Das Team des neuen Trainers Uli Forte verlor zum Auftakt beim SV Sandhausen 1:2 (0:1) und kassierte bei seiner Mission Wiederaufstieg einen ersten Rückschlag. SVS-Neuzugang David Kinsombi (11./63.) traf vor 4000 Zuschauern doppelt, die neu formierte Arminia kam durch Masaya Okugawa (59.) nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Zu allem Überfluss musste Debütant Forte nach einer Roten Karte auf die Tribüne (45.). Der Trainer hatte den Ball zurück aufs Feld geworfen, als Sandhausen gerade das Spiel bei einem Einwurf mit einem anderen Ball schnell machen wollte. Wenig später sah Abwehrspieler Silvan Sidler noch Gelb-Rot (47.).

Greuther Fürth - Holstein Kiel 2:2 (0:1)

Absteiger SpVgg Greuther Fürth hat am ersten Spieltag direkt gute Nehmerqualitäten gezeigt. Das Kleeblatt holte nach Rückstand noch ein 2:2 (0:1) gegen Holstein Kiel, verpasste aber den durchaus möglichen Sieg. Timo Becker (29.) hatte die Norddeutschen in Führung gebracht, doch Julian Green (48.) gelang der Ausgleich. Timothy Tillman (76.) schoss die Gastgeber sogar in Führung, aber Alexander Mühling (81., Foulelfmeter) sicherte den Norddeutschen am Ende doch einen Punkt. Die Fürther hatten den besseren Start erwischt. Schon in der achten Minute besaßen sie die erste Gelegenheit zur Führung. Timothy Tillmann bediente Armindo Sieb, doch Kiels Torwart Thomas Dähne konnte parieren. Dähne musste auch in der 42. Minute erneut sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. Greens Schuss lenkte der Keeper gerade noch am Tor vorbei.

Die Störche aus Kiel hatten die erste Chance im Spiel zur Führung genutzt. Fürth hatte in der Folgezeit Probleme, die Spielkontrolle wieder an sich zu reißen. Der schnelle Ausgleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkte dann wie eine Befreiung für das Kleeblatt. Der eingewechselte Ex-Frankfurter Ragnar Ache (56.) hatte für Fürth dann sogar das 2:1 auf dem Fuß, verfehlte aber das Tor knapp.

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Jahn Regensburg - SV Darmstadt 98 1:0 (1:0)

Ein Blitztor von Joshua Mees nach 17,4 Sekunden Spielzeit war Wegbereiter für den 2:0 (1:0)-Sieg von Jahn Regensburg gegen Darmstadt 98. Prince Osei Owusu hatte den Ball auf die Rechtsaußenposition gespielt, die Hereingabe von Nicklas Shipnoski verwertete Mees dann freistehend. Andreas Albers (67.) stellte die Weichen mit dem 2:0 endgültig auf Sieg. Darmstadts Patric Pfeiffer sah in der 37. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Ein weiterer Nackenschlag für die Gäste. Die Lilien hatten schon Mühe, sich vom raschen Rückstand zu erholen. Auch in der Folgezeit blieben die Hausherren am Drücker, erst nach einer knappen halben Stunde hatten die Hessen ihre erste Chance im Spiel.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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