Fußball

Zehn Teams im Abstiegskampf Bielefelds machts im Tabellenkeller irre eng

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Es geht eng zu in der 2. Fußball-Bundesliga.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am 15. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga schafft Arminia Bielefeld nach einem desaströsen Saisonstart pünktlich zum Beginn der langen WM-Pause den Sprung auf den Relegationsrang. Die Minimalisten aus Fürth bleiben nach dem Trainerwechsel auch in Unterzahl unschlagbar. Zwischen Platz 9 und 18 liegen nur fünf Punkte.

Arminia Bielefeld - 1. FC Magdeburg 3:1 (1:0)

Arminia Bielefeld hat den 1. FC Magdeburg besiegt und ist im Tabellenkeller am Zweitliga-Aufsteiger vorbeigezogen. Die Ostwestfalen bezwangen Magdeburg mit 3:1 (1:0). Durch den Erfolg rückte die Arminia vom letzten Platz auf den Abstiegs-Relegationsrang vor. Magdeburg rutschte auf Platz 17, neues Schlusslicht ist der SV Sandhausen.

In einer kampfbetonten Partie brachte Jomaine Consbruch die Gastgeber vor 24 148 Zuschauern auf der Bielefelder Alm in der 30. Minute in Führung. Christian Gebauer (65.) und Robin Hack mit einem Traumtor aus der Distanz (72.) erzielten die weiteren Treffer für die Arminia. Für Magdeburg war Tatsuya Ito erfolgreich (73.). Bielefeld gewann erstmals in dieser Saison in der 2. Fußball-Bundesliga zwei Spiele nacheinander. Am Dienstag hatte der von Daniel Scherning trainierte Bundesliga-Absteiger beim SC Paderborn 2:0 gesiegt.

Durch den Bielefelder Sieg ist der Tabellenkeller der Liga noch enger zusammengerückt: Zwischen Hansa Rostock auf Platz 9 (21 Punkte) und dem SV Sandhausen (16 Zähler) liegen noch fünf Zähler.

SV Darmstadt 98 - Greuther Fürth 1:1 (1:1)

Tabellenführer SV Darmstadt 98 hat einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Aufstiegsanwärter kam gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und geht damit mit einem Vorsprung von zwei Punkten auf den Hamburger SV in die lange WM-Pause. Auf den 1. FC Heidenheim auf Relegationsplatz drei beträgt das Polster der "Lilien", die 18 Pflichtspiele unbesiegt sind, drei Punkte.

Das Tor für die Gastgeber erzielte vor 15.080 Zuschauern Emir Karic (2. Minuten), für die Gäste aus Franken traf Damian Michalski (42.). Die Fürther mussten das Spiel ab der 48. Minute mit zehn Spielern bestreiten, nachdem Gideon Jung wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte erhalten hatte.

Die ersatzgeschwächten Darmstädter erwischten einen Start nach Maß und gingen durch Karic, der den Ball von der linken Strafraumkante in den linken Torwinkel schoss, in Führung. Nach dem frühen Rückstand übernahmen mit zunehmender Spielzeit jedoch die Gäste immer mehr die Spielkontrolle. Nachdem der Darmstädter Ersatztorwart Alexander Brunst erst noch einen Kopfball von Michalski mit einer bravourösen Parade an den Pfosten lenkte (24.), war er kurz vor der Pause bei einem erneuten Kopfball von Michalski nach einer Ecke geschlagen.

Fürth verteidigte den Punkt danach auch in Unterzahl. Es ist das vierte Spiel in Serie, in dem die Fürther seit dem Trainerwechsel zu Alexander Zorniger genau ein Tor erzielten - mit dieser Minimalausbeute holte der einstige Bundesligist zehn Punkte und verabschiedete sich ins Tabellenmittelfeld.

1. FC Nürnberg - SC Paderborn 2:1 (1:0)

Der 1. FC Nürnberg muss dank Kwadwo Duah nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern. Die Franken beendeten ihre Sieglosserie und gewannen mit 2:1 (1:0) gegen den SC Paderborn. Der Schweizer Stürmer traf vor 25.527 Zuschauern mit seinem Doppelpack erstmals in einem Pflichtspiel im Max-Morlock-Stadion (36./55. Minute). Nach dem Anschlusstreffer durch Julian Justvan (64.) wurde es aber nochmal spannend. Selbst in Unterzahl nach Gelb-Rot für Marvin Pieringer (88.) versuchte der Gast weiter alles. Nach vier Spielen ohne Sieg verbesserte sich der "Club" auf den elften Tabellenrang. Für Paderborn war es die vierte Niederlage in Serie.

In einer abwechslungsreichen Partie nutzten die Gastgeber ihre Chancen besser. Bei seinem ersten Treffer durch einen feinen Heber profitierte Duah auch vom etwas voreilig aus seinem Tor laufenden Paderborn-Keeper Leopold Zingerle. Bei Treffer Nummer zwei erkämpfte sich Johannes Geis den Ball, über Mats Möller Daehli kam dieser zu Duah. Der 18-Meter-Schuss des 25-Jährigen schlug unhaltbar im Winkel ein.

Die Paderborner Top-Offensive kam aber nochmal auf. Nach einem missglückten Klärungsversuch des gerade eingewechselten 18-jährigen Louis Breunig verkürzte Justvan. Danach drängte Paderborn, Nürnberg verpasste das beruhigende 3:1. Auch Duah vergab eine Großchance.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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