Fußball

Mit Puck am Kopf getroffen Eichin kontert Sammer mit Ironie

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Vor seiner Zeit bei Werder Bremen war Thomas Eichin unter anderem Geschäftsführer der Eishockey-Mannschaft der Kölner Haie.

(Foto: imago/nph)

Matthias Sammer und Karl-Heinz Rummenigge rüffeln Thomas Eichin wegen dessen Schiedsrichter-Kritik. Der Werder-Manager reagiert - und macht ein überraschendes Geständnis.

Im Disput mit den Verantwortlichen des FC Bayern über einen vermeintlichen Bonus der Münchner bei den Schiedsrichtern hat Werder Bremens Manager Thomas Eichin nachgelegt. "Die heftige Reaktion zeigt doch, dass etwas Wahres dran ist", sagte der Bremer Geschäftsführer "kicker.de". Die Bayern-Verantwortlichen hatten am Mittwoch am Rande des Champions-League-Spiels scharf auf die Äußerungen Eichins reagiert.

"Wahrscheinlich hat er zwischendurch mal 'nen Puck an den Kopf bekommen und Spätfolgen jetzt - ist ja durchaus möglich", hatte etwa ein lachender Sammer in Anspielung an die Zeit Eichins als Eishockey-Manager gesagt, was der Bremer konterte: "Ich habe tatsächlich schon mal den Puck an den Kopf bekommen. Der Doc sagt, es können tatsächlich Folgeschäden entstehen". Auf der Pressekonferenz wollte sich Eichin nicht weiter zur Thematik äußern.

Heiß auf das Bayern-Spiel sind die Bremer so oder so. "Wir trainieren das Spiel ohne Ball. Der Ball soll den Jungs fehlen, damit sie am Samstag richtig heiß drauf sind", erklärte Werder-Trainer Viktor Skripnik. "Bayern zu ärgern und am Ende zu gewinnen, wäre ein Traum und das bisher größte in meiner Trainerkarriere." Werder muss auf Torjäger Franco Di Santo verzichten, beim FC Bayern fällt die Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribéry aus. Das wollte Skripnik aber nicht überbewerten. "Nur weil die nicht dabei sind, haben wir keinen Vorteil", erklärte der Coach.

Quelle: ntv.de, cro/dpa