Fußball

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++ Ex-Herthaner Hosogai wechselt nach Stuttgart

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Hosogai schwimmt gegen den Strom - und zieht von Berlin ins Schwabenland.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der HSV nimmt er den teuersten Transfer der Klubgeschichte vor und holt Kostic aus Stuttgart. Der VfB investiert in einen Japaner. Derweil macht sich Ibrahimovic bei seinem neuen Verein beliebt. Ribéry teilt gegen Bayerns Ex-Trainer Pep Guardiola aus.

Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart hat Hajime Hosogai von Erstligist Hertha BSC verpflichtet. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis 2018. Als Ablöse für den Japaner waren zuletzt rund 700.000 Euro im Gespräch.

Hosogai absolvierte für Bayer Leverkusen, den FC Augsburg und Hertha BSC insgesamt 102 Bundesligaspiele und erzielte dabei drei Tore. In der vergangenen Saison war Hosogai an den türkischen Erstligisten Bursaspor ausgeliehen und kam dort auf 20 Einsätze in der Süper Lig.

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Hamburger SV verpflichtet Filip Kostic
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Filip Kostic kommt vom Absteiger VfB Stuttgart.

(Foto: imago/Pressefoto Baumann)

Der Transfer von Mittelfeldspieler Filip Kostic von Absteiger VfB Stuttgart zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist perfekt. Das bestätigten die Norddeutschen. Der Serbe bestand am Sonntag den Medizincheck und unterzeichnete an der Alster einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. "Wir waren uns mit Filip früh einig und sind froh, dass wir den Transfer nun realisieren konnten", sagte HSV-Klubchef Dietmar Beiersdorfer.

Nach Medienberichten sollen die Hamburger rund 14 Millionen Euro an die Schwaben überweisen. Damit handelt es sich bei Kostic, der am Dienstag ins Mannschaftstraining einsteigen soll, um den teuersten HSV-Transfer aller Zeiten. (rpe)

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Ibrahimovic hat Zoff mit Teamkollegen

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Die Saison hat noch nicht mal angefangen und schon hat "enfant terrible" Zlatan Ibrahimovic den ersten Ärger am Hals. Der Neuzugang von Manchester United eckt demnach mit dem französischen Nationalspieler Anthony Martial an - und es geht um eine Zahl. Vielmehr um eine ganz bestimmte Ziffer, denn als Trikotnummer hat Ibrahimovic sich die neun ausgesucht - und die trägt bereits der Shootingstar. Dementsprechend angesäuert reagierte Martial auf einen Instagram-Post des schwedischen Superstars und postete seinerseits ein vielsagendes Bild eines United-Trikots mit der Neun.

Besonders brisant: Martial hat die Zahl als Teilelement unter dem Titel "am9" markenrechtlich schützen lassen. Der Ärger ist also vorprogrammiert. (jgu)

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DFB sucht Lösung für "Torflauten-Problem"

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Nur 1,17 Tore pro Spiel sind eindeutig zu wenig.

(Foto: imago/Uwe Kraft)

Größere Konsequenz im Torabschluss soll nach dem Abschneiden der Nationalmannschaft bei der EM künftig im gesamten deutschen Fußball trainiert werden. Dies forderten die DFB-Sportlehrer Bernd Stöber und Meikel Schönweitz beim internationalen Trainerkongress in Fulda. Dort wurde die Europameisterschaft von Frankreich ausführlich analysiert. Bei der Veranstaltung des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) mit rund 1000 Trainern aus dem In- und Ausland sahen die beiden Experten zudem Handlungsbedarf auf zwei sogenannten "Defizit-Positionen": Künftig sollen wieder mehr Zentrumstürmer wie Mario Gomez und Außenverteidiger wie Joshua Kimmich und Jonas Hector ausbildet werden.

Stöber leitet die Trainerausbildung beim Deutschen Fußball-Bund, Schönweitz ist Koordinator für die U15 bis U17 und U17-Auswahltrainer. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw hatte bei dem Turnier im Schnitt pro Spiel nur 1,17 Tore erzielt, war allerdings mit 63 Prozent das Team mit dem meisten Ballbesitz. Dass dies wiederum auch auf Kosten des Torabschlusses gehen kann, zeigte ebenfalls das EM-Fazit. "Wir brauchen noch bessere Lösungen im letzten Drittel", sagte Schönweitz. (jgu)

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Darmstadt findet Gefallen an Stürmer Colak

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Bundesliga-Bewährungschance für Antonio Colak in Darmstadt.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Der SV Darmstadt 98 hat Angreifer Antonio Colak von 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Der 22 Jahre alte Deutsch-Kroate reiste nach der Vertragsunterschrift mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Österreich, wie sein neuer Verein bestätigte. "Colak hat uns in den vergangenen Wochen von sich überzeugt, weshalb wir uns nun für seine Verpflichtung entschieden haben", sagte Darmstadts Sportlicher Leiter Holger Fach. Bei den "Lilien" hatte Colak zuletzt als Testspieler in drei Partien zehn Treffer erzielt. In der vergangenen Saison war er an Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, wo er in 22 Partien fünfmal traf. (tno)

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1899: Kein Vertrag für Testspieler Traoré

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Wiedersehen mit Andreas Beck.

(Foto: imago/Thomas Zimmermann)

Ohne Testspieler Armand Traoré aus Frankreich ist die Mannschaft von 1899 Hoffenheim in ihrem Trainingslager in Bad Häring angekommen. Der frühere Linksverteidiger des FC Arsenal erhält nach seinem Probetraining keinen Vertrag bei der TSG. Die Hoffenheimer wollen sich in Österreich bis zum kommenden Sonntag auf die neue Saison in der Fußball-Bundesliga vorbereiten. Testspiel-Gegner wird am Mittwoch der türkische Meister Besiktas Istanbul mit dem früheren Hoffenheimer Kapitän Andreas Beck sein. (tno)

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Ribéry tritt gegen Guardiola nach

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Unter Carlo Ancelotti spürt der 33-Jährige "endlich wieder Vertrauen".

(Foto: dpa)

Wirklich warm wurde Franck Ribéry mit seinem Trainer Pep Guardiola in den vergangenen drei Jahren nicht. Und auch wenn der Franzose nicht der Typ ist, der verbal offensiv nachtritt, kann man zwischen den Zeilen doch einiges über das angespannte Verhältnis zum nach Manchester abgewanderten Katalanen lesen. "Unter Ancelotti spüre ich endlich wieder Vertrauen, er ist ein großartiger Typ", sagte der Franzose dem "Kicker". Er brauche Menschen wie ihn, Jupp Heynckes oder Ottmar Hitzfeld, so der 33-Jährige. Das klingt durchaus so, als habe Ribéry unter Guardiola eben dieses Vertrauen vermisst – und wie der Offensivdribbler selber weiß: "Es kommt auf Dinge wie Vertrauen, Respekt und Nähe an, dann kann ich nicht nur 100 Prozent geben, sondern 150 Prozent. Ich brauche dieses Vertrauen. Dann fresse ich Gras für den Trainer."

Mit Ancelotti scheint es beim Franzosen nun wieder bergauf zu gehen – dem "Kicker" sagte er, Ancelotti sei ein "Geschenk für den Verein". Bereits 2009 hatte Ancelotti dem Offensivspieler zum FC Chelsea holen wollen, sieben Jahre später klappt es jetzt also doch mit der Zusammenarbeit. (jgu)

Mehr zum Thema Ribéry und seine Verehrung für Ancelotti lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de