Fußball

RB-Pleite und Ancelotti-Pflicht FC Arsenal blamiert sich in Weißrussland

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Alexandre Lacazette kann's nicht fassen: Der FC Arsenal hat sein EL-Spiel bei BATE Borissow verloren.

(Foto: REUTERS)

In der Zwischenrunde der Europa League misst sich der FC Arsenal mit BATE Borissow. Doch das Hinspiel in Weißrussland gipfelt für den englischen Fußball-Spitzenklub in einer Blamage. Besser läuft's für den Rekordsieger sowie für Benfica und das Icardi-lose Inter.

Dem englischen Fußball-Spitzenklub FC Arsenal droht nach einer überraschenden Niederlage bei BATE Borissow das frühe Aus in der ersten K.o.-Runde der Europa League. Die Londoner, bei denen Mesut Özil nicht im Kader stand, unterlagen beim weißrussischen Meister mit 0:1 (0:1) und benötigen im Rückspiel am 21. Februar eine deutliche Leistungssteigerung, um noch ins Achtelfinale einzuziehen.

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Ex-Nationalspieler Shkodran Mustafi (fliegend) spielte von Beginn an für den FC Arsenal.

(Foto: REUTERS)

Arsenal war bei den Weißrussen wie erwartet das technisch bessere Team. Die Gunners, bei denen Torhüter Bernd Leno auf der Bank saß und Shkodran Mustafi von Beginn an spielte, vergaben aber in der Anfangsphase sehr gute Chancen. Unter anderem der Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan (3.) und Alexandre Lacazette (23.) scheiterten - das rächte sich kurz vor der Pause, als Stanislaw Drahun (45.) nach einem Standard per Kopf die Führung erzielte. Der vermeintliche Ausgleich durch Lacazette (56.) zählte nicht, weil der Franzose im Abseits stand.

Ansonsten fehlten Tempo und Ideen, um die Defensive der Gastgeber vor größere Probleme zu stellen. Auch nach der Einwechslung des Ex-Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang (68.) wurde das Angriffsspiel des Favoriten trotz klarer Chancenvorteile nicht zwingender. Borissow vergab seinerseits noch einige aussichtsreiche Gelegenheiten bei Kontern, in der Schlussphase sah Arsenals Lacazette die Rote Karte (85.). Beim Gastgeber wirkte der 37 Jahre alte Alexander Hleb eine Stunde lang mit, der zwischen 2005 und 2008 drei Jahre für Arsenal, und später auch für Stuttgart und Wolfsburg in der Bundesliga gespielt hatte.

Sevilla, Benfica und Inter auf Kurs

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Besser lief es für den FC Sevilla, der 1:0 (1:0) bei Lazio Rom gewann. Wissam Ben Yedder (22.) schoss den fünfmaligen Europa-League-Sieger (inklusive Uefa-Pokal) zum knappen Erfolg im Stadio Olympico. Auch Benfica Lissabon legte mit einem 2:1 (1:0) bei Galatasaray Istanbul vor. Den Siegtreffer erzielte der ehemalige Bundesligaprofi Haris Seferovic (64.).

Inter Mailand gewann dank des Elfmetertreffers von Lautaro Martinez (39.) bei Rapid Wien. Dabei machte sich das Fehlen des Ex-Kapitäns Mauro Icardi kaum bemerkbar. Der Argentinier hatte die Reise nach Österreich verweigert, nachdem ihm Trainer Luciano Spalletti das Kapitänsamt entzogen hatte.

Olympiakos Piräus musste sich trotz langer Führung mit einem 2:2 (2:1) gegen Dynamo Kiew begnügen. Betis Sevilla kam trotz eines 1:3-Rückstands noch zu einem 3:3 (1:3) bei Stade Rennes, Slavia Prag und KRC Genk trennten sich 0:0.

Der FC Chelsea machte es besser als der Londoner Stadtrivale Arsenal. Das Team gewann bei Malmö FF mit 2:1 (1:0). Der SSC Neapel mit dem ehemaligen Bayern-Trainer Carlo Ancelotti setzte sich sicher mit 3:1 (2:0) beim FC Zürich durch und kann dem Rückspiel am Donnerstag beruhigt entgegen sehen. RB Salzburg unterlag trotz Führung bei Club Brügge mit 1:2 (1:0) und kassierte die erste Niederlage in der Europa-League-Saison.

Den Bericht zum Spiel von Bayer Leverkusen beim FK Krasnodar lesen Sie hier.

Quelle: n-tv.de, cri/sid/dpa

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