Fußball

Freiburg knackt auch Gladbach Frankfurt sorgt für frostige HSV-Tage

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Am Boden: Der Hamburger SV nach der Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt.

(Foto: dpa)

Früh geführt, Chancen gehabt, aber nichts geholt: Der Hamburger SV steht am 16. Bundesliga-Spieltag gegen Eintracht Frankfurt mit leeren Händen da, die Abstiegsangst wächst. In Freiburg schrumpft sie etwas, weil dem SC gegen Gladbach der nächste Sieg-Kraftakt glückt.

Hamburger SV - Eintracht Frankfurt 1:2 (1:2)

Der Hamburger SV kann gegen Eintracht Frankfurt einfach nicht mehr gewinnen und bleibt in Abstiegsnot. Nach dem bitteren 1:2 (1:2) rutscht der HSV wieder auf den Relegationsplatz. Die Eintracht kratzt nach dem fünften Auswärtssieg plötzlich an den den Champions-League-Plätzen. "Wir haben in der ersten Halbzeit unheimlich gut gespielt. Aber wir hätten schon da alles zu machen müssen", meinte Manager Fredi Bobic, doch räumte er ein: "In der zweiten Halbzeit waren die Hamburger dem Ausgleich nahe."

Kyriakos Papadopoulos brachte die Gastgeber in der 9. Minute per Kopfball-Treffer in Führung, doch dann nutzten die auswärtsstarken Frankfurter gravierende Fehler in der HSV-Deckung rigoros aus. Marius Wolf (16.) und Mijat Gacinovic (24.) drehten innerhalb von nur acht Minuten die Partie. In der zweiten Halbzeit bestürmte der HSV das Frankfurter Tor, mehr als ein Abseitstreffer von Dennis Diekmeier gelang aber nicht.

Am Ende stand bereits die elfte HSV-Partie in Folge ohne Sieg gegen den Bundesliga-Angstgegner. Zuletzt hatten die Hamburger im Januar 2011 gegen die Eintracht gewonnen, die nun mit 18 Punkten das beste Auswärtsteam der Liga ist und damit sogar die Bayern überflügelte.

SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)

Der SC Freiburg hat sich für seine Formstärke erneut mit wichtigen Punkten für den Klassenverbleib belohnt und auch Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach geschlagen. Nur 52 Stunden nach dem Kraftakt beim 4:3 gegen den 1. FC Köln gewann der SCF sein Heimspiel vor 23.800 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion verdient mit 1:0 (1:0). Nach einem Eingriff des Video-Schiedsrichters verwandelte Nils Petersen in der 20. Minute einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter.

Freiburg hätte höher gewinnen müssen, verbuchte unter anderem zwei Lattentreffer. Trotz des Aluminium-Pechs blieb das Team von Trainer Christian Streich im zehnten Heimspiel gegen die Borussia nacheinander ungeschlagen und kletterte zumindest bis Mittwoch auf Rang 13 der Fußball-Bundesliga. Mönchengladbach rutschte dagegen durch das dritte sieglose Spiel in Folge auf Platz sechs. Den letzten Dreier hatten die Gladbacher am 13. Spieltag verbucht - gegen den FC Bayern.

Quelle: ntv.de, cwo/dpa