Fußball

Franken-Derby als Spektakel Fürth ringt Nürnberg nieder, Fortuna siegt

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(Foto: imago/Zink)

Düsseldorf kann in der 2. Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen, das beweisen die zuvor sieglosen Fortunen gegen 1860 München. Noch spektakulärer als Fortunas Premierensieg ist das 259. Franken-Derby, und zwar bis zur Schlusssekunde.

Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg 3:2 (1:1)

Dank eines späten Joker-Tores hat die SpVgg Greuther Fürth ein spektakuläres fränkische Fußball-Derby gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen. Sebastian Freis gelang in der Nachspielzeit der 3:2 (1:1)-Siegtreffer gegen den "Club". Veton Berisha (40.) und Tom Weilandt (58.) hatten die Fürther vor 17 200 Zuschauern nach dem Rückstand durch Guido Burgstaller (7.) in Führung geschossen, ehe Alessandro Schöpf mit einem Kunstschuss (85.) die Gäste von einem schmeichelhaften Punkt träumen ließ. In der Tabelle der 2. Bundesliga kletterte die SpVgg auf Rang acht. Nürnberg wartet seit 2008 auf einen Derby-Erfolg gegen den Erzrivalen.

Fortuna Düsseldorf - 1860 München 3:0 (2:0)

Erlösung für Fortuna Düsseldorf: Der vor Saisonbeginn als Aufstiegskandidat gehandelte Fußball-Zweitligist hat im sechsten Versuch seinen ersten Saisonsieg gelandet. Im Duell der kriselnden Traditionsvereine bezwangen die Rheinländer 1860 München mit 3:0 (2:0) und verließen durch ihren ersten Sieg unter dem neuen Trainer Frank Kramer die Abstiegsränge. 1860 bleibt sieglos und könnte am Montag sogar auf Platz 18 abrutschen. Ihlas Bebou (9.) und der stets gefährliche Didier Ya Konan (30./66.) bestraften die häufigen Nachlässigkeiten in der Abwehr der Gäste.

FSV Frankfurt - Eintracht Braunschweig 0:3 (0:1)

Eintracht Braunschweig hat seine Erfolgsserie ausgebaut. Die Niedersachsen gewannen beim FSV Frankfurt mit 3:0 (1:0) und verbesserten sich mit zehn Punkten auf den fünften Tabellenplatz. Vor 5.218 Zuschauern erzielten Ken Reichel (43.), Gerrit Holtmann (71.) und Mirko Boland (84.) die Tore für die Gäste, die das Spiel nach einer Roten Karte für Nik Omladic (73.) wegen Nachtretens in Unterzahl beendeten. Frankfurt bot eine enttäuschende Leistung und vergab die wenigen Chancen durch Ehsan Haji Safi und Joan Oumari. Bei einem Schuss von Braunschweigs Emil Berggreen an die eigene Torlatte kam Pech dazu.

Quelle: ntv.de, cwo/sid/dpa

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