Fußball

Milan will offenbar Immobile holen Götze-Rückkehr ist "völlig unrealistisch"

imago_sp_0507_09540007_17346756.jpg2894579451771663697.jpg

Eine Rückkehr von Mario Götze zum BVB scheint derzeit ausgeschlossen.

(Foto: imago/Revierfoto)

Seine beste Zeit hatte Mario Götze bei Borussia Dortmund. Doch eine Rückkehr des verlorenen Sohnes, der sich bei den Bayern nicht durchsetzen kann, ist laut Klub-Chef Watzke "völlig unrealistisch" - dagegen kündigt sich der Abgang eines teuren Missverständnis' an.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hält eine Rückkehr von Mario Götze vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund für abwegig. "Das ist völlig unrealistisch", sagte der 58-Jährige der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". "Schauen Sie sich das Gehaltsniveau von Bayern und von Dortmund an. Ein Blick - und Sie kennen die Antwort", fügte er hinzu.

Der Siegtorschütze im WM-Finale war vor knapp zwei Jahren für 37 Millionen Euro von den Westfalen zu den Bayern gewechselt. Dort aber konnte er sich bislang noch nicht richtig durchsetzen. Immer häufiger fand sich der junge Nationalspieler in den vergangenen Wochen auf der Ersatzbank wieder. Zuletzt war über ein mögliches Tauschgeschäft spekuliert worden. Demnach könnten Götze und sein Nationalmannschaftskollege Ilkay Gündogan die Arbeitgeber wechseln.

Bis zu 15 Millionen Euro für Immobile

Watzke geht indes nicht davon aus, dass der DFB-Pokalfinalist unter Jürgen Klopps Nachfolger Thomas Tuchel auf der Trainerbank in der kommenden Spielzeit vor einem personellen Umbruch steht. "Was ist ein Umbruch? Wenn wir drei, vier Spieler holen?", sagte Watzke: "Das machen wir jedes Jahr. Ein Umbruch ist, wenn wir die halbe Mannschaft austauschen. Das wird nicht passieren." 

Und dennoch: Mit Ilkay Gündogan, der seinen bis 2016 laufenden Vertrag nicht verlängert, droht den Dortmundern im Sommer der Verlust mindestens eines Führungsspielers. Und noch ein weiterer Spieler steht offenbar kurz vor dem Absprung. Der AC Mailand soll laut "Bild"-Zeitung ein ernsthaftes Interesse am italienischen Stürmer Ciro Immobile haben. Der Klub soll bereit sein, 15 Millionen Euro für den Angreifer zu bezahlen. Beim BVB konnte sich der 25-Jährige, der erst im vergangenen Sommer für satte 18,5 Millionen Euro vom FC Turin nach Dortmund gewechselt war, nie einen Stammplatz erobern. Zudem gab es immer wieder Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang von Mats Hummels. Der Kapitän des BVB hatte Anfang April mit einem möglichen Wechsel kokettiert.

Erst einmal will Watzke aber nach einer völlig missratenen Hinrunde in der Fußball-Bundesliga aber noch "die größte Aufholjagd, die ein Tabellenletzter in der Bundesliga je hinbekommen hätte", erfolgreich beenden. Der siebte Rang reicht dem Pokalfinalisten in jedem Fall für den Start in der Europa League. "Das noch zu schaffen, wäre gemessen an den Ansprüchen von Borussia Dortmund (...) eine sehr ordentliche Geschichte", betonte der BVB-Chef.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid