Fußball

Hat "Zuckerl" schon bekommen Julian Nagelsmann wirft Niklas Süle herzlos weg

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Umbruch bei den Bayern: Thomas Müller bleibt, Robert Lewandowski ganz vielleicht und Niklas Süle sicher nicht.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Niklas Süle ist Nationalspieler und Verteidiger beim FC Bayern München. Letzteres wird sich nach seinem ablösefreien Wechsel zum BVB in der nächsten Saison ändern. Julian Nagelsmann, sein derzeitiger Trainer, überrascht jetzt mit einer herzlosen Ansage.

Fußball-Nationalspieler Niklas Süle wird im letzten Heimspiel des FC Bayern in dieser Saison mit anschließender Übergabe der Meisterschale am Sonntag (17.30 Uhr) voraussichtlich nicht in der Startelf stehen. "Ich gehe Stand jetzt eher davon aus, dass er nicht beginnen wird", sagte Trainer Julian Nagelsmann über den Verteidiger, der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt.

Süle habe schon beim 1:3 gegen den FSV Mainz 05 vor einer Woche starten dürfen und damit als Abgang sein "Zuckerl" bekommen. Nagelsmann unterstrich, dass der 26-Jährige "sehr, sehr wertvoll" gewesen sei. "Vielleicht wird er auch nochmal Minuten bekommen", sagte der Coach zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Süle verlässt die Bayern nach fünf Jahren ablösefrei.

Der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfene Weltmeister Corentin Tolisso hat sich zuletzt nicht mehr für einen neuen Vertrag empfehlen können. Der französische Mittelfeldspieler, der einst für die Rekordsumme von 41,5 Millionen Euro gekommen war, fehlte jüngst wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel.

Positive Gespräche mit Lewandowski

"Ich schätze Coco unglaublich, er hat eine unfassbare Siegesmentalität", lobte Nagelsmann den 27-Jährigen, dessen Vertrag ausläuft. Tolissos Verletzungsanfälligkeit sei "schon ein kleines Problem" gewesen. Man werde "sehen, was auch da die Zukunft bringt." Nagelsmann freute sich vor dem Stuttgart-Spiel über einen vollen Trainingskader, weshalb er "harte Kader-Entscheidungen" erwartet. Joshua Kimmich und Alphonso Davies waren nach einer Magen-Darm-Erkrankung genauso etwas angeschlagen wie Jamal Musiala nach einer Erkältung.

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Der Trainer der Bayern äußerte sich auch zum Stand der Vertragsverhandlungen mit Robert Lewandowski. Der Meistercoach berichtete von einem positiven Austausch zwischen der Führung des FC Bayern München und dem Berater des Weltfußballers. "Ich habe schon nachgefragt, ob das ein gutes Gespräch war. Das war es wohl", sagte Nagelsmann. "Aber es gibt nichts zu vermelden, in keine Richtung. Mein Stand hat sich nicht verändert, dass wir ihn unbedingt behalten und unbedingt verlängern wollen."

Der Vertrag von Lewandowski läuft am 30. Juni 2023 aus. Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte kürzlich einen Abschied des 33-Jährigen schon in diesem Sommer nach dann acht Jahren kategorisch ausgeschlossen. Es wurde wiederholt über einen Wechsel zum FC Barcelona spekuliert. Zuletzt hatte sich Lewandowskis Berater Pini Zahavi mit der Führungsspitze des FC Bayern getroffen. Zahavi sei "einer, der gerne verhandelt, tough verhandelt", sagte Nagelsmann.

Quelle: ntv.de, sue/dpa

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