Fußball

"Wird sich zerschlagen" Hoeneß rechnet nicht mit Wagner-Transfer

6a27ee602d6bc2d81c7b7d351b7ecc4c.jpg

Sandro Wagner will zum FC Bayern.

(Foto: dpa)

Die Rückkehr von Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner zum FC Bayern München ist - Stand jetzt - ziemlich unwahrscheinlich. Laut Hoeneß liegen die Vorstellungen über die Ablösesumme mit 1899 Hoffenheim weit auseinander. Ist die Äußerung taktischer Natur?

Im Transferpoker zwischen dem FC Bayern München und 1899 Hoffenheim um Fußball-Nationalstürmer Sandro Wagner rechnet Uli Hoeneß derzeit nicht mit einer Einigung der beiden Bundesligisten. "Ich denke, dass das auch eine Sache der Ablösesumme sein wird. Und da ist man, wie ich höre, derzeit meilenweit auseinander", sagte der Bayern-Präsident zum Stand der Verhandlungen nach der Jahreshauptversammlung des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "So wie sich das im Moment darstellt, wird sich das ziemlich zerschlagen."

Der 29 Jahre alte Wagner ist beim FC Bayern ein Kandidat als Backup für Torjäger Robert Lewandowski. Der Mittelstürmer, der beim FC Bayern ausgebildet worden ist, steht in Hoffenheim noch bis 2020 unter Vertrag. Für den 1,94 Meter großen Angreifer soll Hoffenheim eine zweistellige Millionensumme als Ablöse verlangen.

Die Aussage von Hoeneß könnte auch taktischer Natur sein. Zu Wochenbeginn hatte bereits der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge darauf verwiesen, dass sich der FC Bayern bei der Option Wagner nicht unter Handlungsdruck sehe. "Bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Wir haben viel Zeit und Ruhe, um zu überlegen und die richtige Entscheidung zu finden", sagte er.

"Es gibt auch noch andere Spieler"

Trainer Jupp Heynckes hatte sich während der Champions-League-Reise nach Brüssel in dieser Woche ebenfalls defensiv zu der angestrebten Verpflichtung eines Ersatzmannes für Lewandowski geäußert. "Ich halte normalerweise nichts von Winter-Transfers, weil Bayern München hat ein ganz großes Anspruchsniveau hinsichtlich seiner Spieler."

Der 72-jährige Coach hält es für schwierig, "einen adäquaten Backup zu bekommen". Man werde darum nichts übereilen. "Wir werden in Ruhe das Ganze analysieren und dann entscheiden, ob wir noch jemanden verpflichten oder nicht", sagte Heynckes. Angesprochen auf Nationalspieler Wagner, äußerte Heynckes: "Es gibt auch noch andere Spieler."

Quelle: n-tv.de, wne/dpa

Mehr zum Thema