Fußball

Zweitliga-Reinfall in Heidenheim Holstein Kiel spektakelt, Dynamo duselt

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Auch von einem 0:2-Rückstand gegen Sandhausen ließ sich Holstein Kiel seine Zweitliga-Rückkehr nicht vermiesen.

(Foto: dpa)

13.210 Tage muss Holstein Kiel ohne Zweitliga-Fußball auskommen. Als man endlich wieder mitspielen darf, heißt es nach 35 Minuten schon 0:2. Dann dreht Kiel groß auf. In Heidenheim fällt die Partie ins Wasser, in Dresden duselt Dynamo gegen Duisburg.

Holstein Kiel - SV Sandhausen 2:2 (0:2)

Aufsteiger Holstein Kiel hat nach 36-jähriger Abstinenz ein bemerkenswertes Comeback in der 2. Fußball-Bundesliga  gefeiert. Die Störche bogen gegen den SV Sandhausen einen Zwei-Tore-Rückstand in letzter Sekunde noch in ein 2:2 (0:2) um. Richard Sukuta-Pasu hatte Sandhausen vor 9513 Zuschauern im altehrwürdigen Holstein-Stadion in der 14. Minute per Elfmeter in Führung gebracht, Philipp Klingmann erhöhte noch vor der Pause (35.). Steven Lewerenz gelang der Anschluss (75.). Marvin Duksch ließ Kiel mit einem verwandelten Freistoß kurz vor Schluss jubeln (90.+5) und brachte das Stadion zum Beben.

Dynamo Dresden - MSV Duisburg 1:0 (0:0)

Der MSV Duisburg hat nach einjähriger Abstinenz ein erfolgreiches Comeback in der 2. Fußball-Bundesliga knapp verpasst. Der Drittligameister unterlag nach eine guten Vorstellung  0:1 (0:0) bei Dynamo Dresden. Vor 28.520 Zuschauern kam Dynamo in der 88. Minute durch den eingewechselten Lucas Röser noch zu einem glücklichen Dreier. Der Duisburger Lukas Fröde sah zudem in der Nachspielzeit (90.+3) noch die Gelb-Rote Karte.

1. FC Heidenheim - Erzgebirge Aue 0:0 (abbgebrochen)

Die Zweitliga-Begegnung zwischen Gastgeber 1. FC Heidenheim und Erzgebirge Aue ist wegen eines schweren Unwetters beim Stand von 0:0  abgebrochen worden. Schiedsrichter Benjamin Brand hatte die Begegnung in der 12. Minute bei starkem Regen und Hagelschauern zunächst unterbrechen müssen und schickte die Spieler anschließend vorübergehend in die Kabine. Gut 20 Minuten später wurde mit Hilfe von Laubbläsern versucht, den Rasen etwas zu trocknen, ehe die Schiedsrichter den Platz zweimal in Augenschein nahmen. Brand entschied nach der Begehung, die Begegnung nicht wieder anzupfeifen. Wann das Spiel nachgeholt wird, ist offen.

Quelle: ntv.de