Fußball

Dejá-Vu in der Champions-LeagueLosfee verschont deutsche Teams

28.08.2014, 18:42 Uhr
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Marco Reus und seine Borussen messen sich wie in der vergangenen Saison mit Per Mertesackers "Gunners". (Foto: dpa)

Spannende, aber lösbare Aufgaben erwarten die deutschen Vertreter in der Gruppenphase der Champions League. Der FC Bayern trifft auf alte Bekannte, der BVB auf einige Weltmeister. Schalke und Leverkusen können aufatmen.

Die Champions-League-Gruppen

Gruppe A:

Atlético Madrid

Juventus Turin

Olympiakos Piräus

Malmö FF

Gruppe B:

Real Madrid

FC Basel

FC Liverpool

Ludogorez Rasgrad

Gruppe C:

Benfica Lissabon

Zenit St. Petersburg

Bayer 04 Leverkusen

AS Monaco

Gruppe D:

FC Arsenal

Borussia Dortmund

Galatasaray Istanbul

RSC Anderlecht

Gruppe E:

Bayern München

Manchester City

ZSKA Moskau

AS Rom

Gruppe F:

FC Barcelona

Paris St. Germain

Ajax Amsterdam

Apoel Nikosia

Gruppe G:

FC Chelsea

FC Schalke 04

Sporting Lissabon

NK Maribor

Gruppe H:

FC Porto

Schachtar Donezk

Athletic Bilbao

Bate Borissow

Der Weg ins Champions-League-Finale von Berlin beginnt mit deutsch-englischen Fußball-Festwochen. Mit dem FC Bayern, Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 treffen drei der vier Bundesligisten in der Gruppenphase der Königsklasse auf alte Bekannte aus der Premier League. Dabei erwischten die Münchner bei der Auslosung mit Manchester City, ZSKA Moskau und dem AS Rom ebenso anspruchsvolle Aufgaben wie der BVB, der auf den FC Arsenal mit Weltmeister Mesut Özil & Co., Galatasaray Istanbul und RSC Anderlecht trifft.

Für die Königsblauen aus Gelsenkirchen wird der angestrebte Weg ins Achtelfinale gegen den FC Chelsea, Sporting Lissabon und NK Maribor kein Selbstläufer. Nach der geglückten Qualifikation für die Gruppenphase gegen den FC Kopenhagen durfte sich Bayer Leverkusen hingegen über machbare Lose freuen: Obwohl die Werkself in Topf drei das schlechtestgesetzte deutsche Team war, ist der Sprung in die Runde der besten 16 gegen Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg und AS Monaco keineswegs außer Reichweite.

BVB-Wiedersehen mit Weltmeistern

Das Bundesliga-Spitzentrio trifft in der Vorrunde, die am 16./17. September beginnt, auf die gleichen englischen Gegner wie schon im Vorjahr. Dabei kommt es für den deutschen Meister aus München gleich zum doppelten Déjà-vu: Bereits im Vorjahr duellierten sich die Bayern mit ManCity und ZSKA Moskau. Gegen den englischen Meister ist die Bilanz ausgeglichen, zwei Siege stehen zwei Niederlagen gegenüber. Gegen die Russen wurden beide bisherigen Champions-League-Spiele gewonnen. Auch gegen die Römer hat der FCB eine positive Bilanz.

Für die Dortmunder ist die Reise nach London längst eine Gewohnheitssache. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren geht es gegen Arsenal. Zweimal konnte der BVB gewinnen, dreimal die Engländer. Für die Dortmunder Weltmeister um Mats Hummels wird es auch ein Wiedersehen mit ihren Nationalmannschaftskollegen Özil, Per Mertesacker und vielleicht auch Lukas Podolski. Hitzig dürften indes die Begegnungen mit dem türkischen Vizemeister Galatasaray werden. Die Istanbuler scheinen aber ebenso schlagbar für das Team von Jürgen Klopp wie der belgische Champion aus Anderlecht.

Blitzstarter mit Glück

Auch die Schalker dürfen sich trotz ihres schwachen Saisonstarts durchaus Hoffnungen auf ein Überwintern in der Königsklasse machen. Das Chelsea-Team um José Mourinho, gegen die in der Vorsaison beide Partien mit 0:3 verloren gingen, startet als Gruppenfavorit. Aber Portugals Vizemeister Sporting und der slowenische Titelträger Maribor sollten für die Königsblauen zu packen sein.

Den Leverkusenern blieb nach den Playoff-Erfolg gegen den überforderten FC Kopenhagen das Losglück treu. Der portugiesische Meister Benfica ist allerdings ebenso wenig zu unterschätzen wie die unangenehme Reise ins winterkalte St. Petersburg. Der AS Monaco hat zwar zuletzt eine Rückkehr an die Spitze in Frankreich erlebt, ist allerdings schlecht in die Saison gekommen. Ganz anders als die Blitzstarter von Bayer, die unter ihrem neuen Trainer Roger Schmidt schon richtig in Fahrt sind.

Quelle: Florian Lütticke, dpa

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