Fußball

Erst CL-Finale, dann reden Manés "besondere" Antwort heizt Bayern-Spekulationen an

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Bleiben Mané und Klopp ein Team?

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Liverpools Topstar Sadio Mané zum FC Bayern - aber als Ersatz für Serge Gnabry und nicht für Robert Lewandowski? Das klingt nach einer Transfer-Utopie, doch jetzt kündigt der Senegalese eine spezielle Antwort nach dem Finale der Champions League an. Die englischen Zeitungen spekulieren wild in alle Richtungen.

Es ist nicht so, dass Sadio Mané zu den Bayern-Gerüchten schweigen würde. Der von den Münchnern umworbene Stürmerstar des FC Liverpool redet gerne und viel, meist mit einem verschmitzten Lächeln, er genießt die Aufmerksamkeit, aber er sagt: wenig. Die "beste Antwort" auf all die Transferfragen will er in der Nacht nach dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid am Samstag (21 Uhr/ZDF und DAZN und im Liveticker auf ntv.de) geben, "versprochen" - und diese Antwort werde "besonders" sein.

Aha. Was das bedeutet? Dass sich die Münchner ihren Königstransfer abschminken können, glaubt der "Guardian". Das renommierte Blatt wertete Manés Aussage als bislang "größten Hinweis" auf dessen Verbleib in Liverpool, wo er noch bis 2023 Vertrag hat. Der Boulevard dagegen wittert Verrat: "Mané spricht ...", titelte der "Mirror", und fügte mit gelb leuchtenden Großbuchstaben hinzu: "... mit Bayern".

Intensiviert werden sollen diese Gespräche allerdings erst nach dem Endspiel, will die "Bild"-Zeitung erfahren haben. "It's all about the Mané", wortspielte der "Daily Star", es geht nur ums Geld (Englisch: money). Der FC Bayern ist dem Vernehmen nach bereit, 30 Millionen Euro Ablöse für den 30-Jährigen zu bezahlen, die Reds von Jürgen Klopp wollen angeblich 50 Millionen für den Mann, um den auch Real und Paris St. Germain buhlen sollen.

Mané als Gnabry-Ersatz?

Als Ersatz für den weiter wechselwilligen Weltfußballer Robert Lewandowski ist Mané, der Senegal zum Afrika-Cup-Triumph und zur WM schoss, in München aber nicht vorgesehen. Zwar hat er als Torjäger internationale Klasse, was 120 Treffer in 268 Pflichtspielen für Liverpool unterstreichen. Doch er ist eher auf dem Flügel zu Hause - und damit eine Alternative zu Serge Gnabry, der ein verbessertes Angebot der Bayern zur Verlängerung seines ebenfalls 2023 endenden Vertrages bisher ablehnt.

Praktisch: Mané und Gnabry haben denselben Berater, mit dem der Münchner Sportvorstand Hasan Salihamidžić auf Mallorca gesichtet wurde. Kommt der eine, weil der andere geht? "Ich werde Ihnen alles sagen, was Sie hören wollen", meinte Mané - aber eben erst nach dem Finale: "Kommen Sie am Samstag wieder und ich antworte, versprochen." Ein Treuebekenntnis klingt anders. Etwa so: "Ich danke Gott, dass ich hier bin", sagte Manés Sturmkollege Roberto Firmino, dessen Vertrag ebenfalls 2023 endet, "ich will bleiben."

Und Mané? Abwarten, meinte der große Münchner Fußball-Philosoph Thomas Müller, der mindestens genau so verschmitzt lächeln kann wie sein möglicher neuer Teamkollege. "Wenn jedes Gerücht am Ende bei uns landet", sagte Müller schmunzelnd, "dann hätten wir jedes Jahr einen Kader mit 45 Mann."

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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