Sport
Leipziger Jubel: Marcel Sabitzer, Torschütze Yussuf Poulsen und Marcel Halstenberg nach dem ersten Tor.
Leipziger Jubel: Marcel Sabitzer, Torschütze Yussuf Poulsen und Marcel Halstenberg nach dem ersten Tor.(Foto: imago/Picture Point LE)
Samstag, 19. Dezember 2015

Aufstiegskampf in Liga zwei: RB Leipzig bleibt spitze, Nürnberg folgt

Im Aufstiegsrennen der zweiten Fußball-Bundesliga geben sich RB Leipzig und der 1. FC Nürnberg keine Blöße. Während der Brauseklub bei der Partie in Fürth in letzter Minute zurückschlägt, lassen die Franken in Heidenheim von Beginn an nichts anbrennen.

FC Heidenheim - FC Nürnberg 0:3 (0:1)  

Der 1. FC Nürnberg hat seine Erfolgsserie in der 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut und geht als Aufstiegskandidat in die Winterpause. Die im Torabschluss enorm effizienten Franken gewannen am Samstag mit 3:0 (1:0) beim 1. FC Heidenheim und feierten ihren fünften Sieg in Serie. Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen Hertha BSC festigte der konterstarke Club dank der Treffer von Guido Burgstaller (16. Minute), Alessandro Schöpf (60.) und Hanno Behrens (84.) den Relegationsplatz hinter Freiburg und Spitzenreiter Leipzig. Heidenheim verpasste dagegen vor 14.800 Zuschauern einen guten Jahresabschluss, dem FCH gelang zuletzt in acht Partien nur ein Sieg.

SpVgg. Greuther Fürth  - RB Leipzig 1:2 (0:0)  

RB Leipzig thront zum Weihnachtsfest an der Tabellenspitze - und auch zum Beginn des erhofften Aufstiegsjahres 2016. Mit einem 2:1 (0:0) bei der SpVgg Greuther Fürth sicherte der Herbstmeister im letzten Spiel vor der Winterpause den ersten Tabellenplatz mit sechs Punkten Vorsprung auf den SC Freiburg, der jedoch am Sonntag wieder heranrücken kann.

Auf Relegationsplatz drei haben die Leipziger dank des Siegtores von Stefan Ilsanker (90.+3) in allerletzter Minute ein Polster von acht Punkten. Dabei hatte Fürth nach dem 0:1 durch Yussuf Poulsen (48.) erst spät ausgeglichen: Benedikt Röcker (90.+1) traf per Kopf. In ihrem zehnten Auswärtsspiel der Saison ohne Niederlage dominierten die Leipziger, hatten aber Probleme mit der anfangs arg defensiven Einstellung der Gastgeber. Wenn es mal gefährlich wurde, dann meist über Marcel Sabitzer (9./12.) oder Emil Forsberg. Die Fürther verteidigten diszipliniert, nahmen ansonsten vor 10.070 Zuschauern aber lange kaum am Spiel teil. Das änderte sich kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit, als Marco Stiepermann bei der bis dahin besten Chance des Spiels am Gästetorhüter Fabio Coltorti scheiterte. Leipzig dagegen schlug zu: Forsberg passte auf Poulsen, der Sebastian Mielitz umspielte und zu seinem dritten Saisontor einschob.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen