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M'gladbach -:- (1:0) Mainz Spielbericht
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So jubeln sie in Sandhausen.
So jubeln sie in Sandhausen.(Foto: imago/Thomas Frey)
Sonntag, 17. Dezember 2017

Lilien blühen ein wenig: Sandhausen holt Kieler Störche vom Himmel

Da freut sich die Fortuna: Weil Holstein Kiel beim SV Sandhausen verliert, bleiben die Düsseldorfer an der Tabellenspitze der zweiten Fußball-Bundesliga und können von dort aus die Winterpause genießen. Die Darmstädter treffen derweil in letzter Sekunde.

SV Sandhausen - Holstein Kiel 3:1 (0:0)

Aufsteiger Holstein Kiel hat im letzten Spiel des Jahres den Spitzenplatz in der zweiten Fußball-Bundesliga verloren. Der Herbstmeister unterlag zum Rückrunden-Auftakt mit 1:3 (0:0) beim SV Sandhausen - vom Durchmarsch in die Bundesliga dürfen die Kieler unterm Weihnachtsbaum dennoch träumen. Durch die Niederlage hat Kiel einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf. Leart Paqarada per Freistoß (58.), Lucas Höler per Foulelfmeter (61.) und Richard Sukuta-Pasu (71.) trafen für die Kurpfälzer, die auf den fünften Platz geklettert sind.

Für Kiel war es erst die dritte Niederlage - daran änderte auch das Tor von Dominic Peitz (78.) nichts. SVS-Profi Tim Kister sah kurz vor Schluss wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (85.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit flog auch noch Kiels Dominik Schmidt mit Gelb-Rot vom Platz. Auf dem schwer bespielbaren Boden im Stadion am Hardtwald war von Beginn an Kampf Trumpf. Vor 4829 Zuschauern schenkten sich beide Mannschaften nichts. Echte Torchancen blieben aber Mangelware, das Geschehen spielte sich zumeist zwischen den Strafräumen ab. Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Kieler den Druck, für einen Treffer vor der Pause reichte es aber nicht. Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber wieder aktiver. Der Doppelschlag innerhalb von drei Minuten kam dennoch überraschend. Zunächst versenkte Paqarada einen Freistoß, dann traf Höler vom Punkt. Sukuta-Pasu schraubte das Ergebnis gegen konsternierte Gäste in die Höhe. Peitz traf per Kopf nach einer Ecke.

SpVgg Greuther Fürth - SV Darmstadt 98 1:1 (1:0)

Hamit Altintop hat das Comeback von Trainer Dirk Schuster bei Darmstadt 98 gerettet. Eine missglückte Flanke des ehemaligen Bayern-Profis landete in der Nachspielzeit (90.+4) zum 1:1 (0:1) im Kellerduell bei der SpVgg Greuther Fürth im Tor. Der Bundesliga-Absteiger überwintert auf Relegationsplatz 16, Fürth liegt mit einen Punkt Rückstand auf dem ersten Abstiegsrang. Ein Traumtor per Freistoß von Maximilian Wittek (45.) ließ Fürth auf den sechsten Saisonsieg hoffen. Doch am Ende freute sich Schuster 582 Tage nach seinem Abschied aus Darmstadt über einen Punkt. Seine Mannschaft ist aber seit zwölf Spiele sieglos. 8210 Zuschauer sahen am Ronhof knallharten Abstiegskampf mit vielen giftigen Duellen. Fürth hatte mehr vom Spiel, Jürgen Gjasula traf mit einem abgefälschten Schuss die Latte (12.). Darmstadt versuchte es mit Felix Platte (6./41.), ehe Wittek aus 28 Metern traf. 98 aber kämpfte verbissen, Yannik Stark sah seine fünfte Gelbe Karte und fehlt im Januar gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern.

MSV Duisburg - SG Dynamo Dresden 2:0 (1:0)

Dynamo Dresden hat sich nach drei Siegen hintereinander mit einem 0:2 beim Aufsteiger MSV Duisburg in die Winterpause verabschiedet. Stanislaw Iljutschenko (45.) drückte eine Hereingabe von Ahmet Engin zur Führung über die Linie. Kevin Wolze (83.) sorgte per Freistoß für den Endstand. Duisburg hat nun nur eine der jüngsten neun Partien verloren, zog in der Tabelle an Dresden vorbei und liegt mit 26 Punkten gar in Schlagdistanz zu den Top vier.

Vor 14.792 Zuschauern hatte Dresden von Beginn an Probleme, zu gefährlichen Aktionen zu kommen. Auf dem schlechten Rasen waren Kombinationen nur schwer möglich. Die Gastgeber setzten daher auf überfallartiges Konterspiel. Kingsley Onuegbu (9.) und Engin (20.) vergaben jedoch, einen Kopfball von Dustin Bomheuer (35.) klärte Dynamos Torwart Marvin Schwäbe zur Ecke. Auch in der zweiten Hälfte hatten die Meidericher zunächst die besseren Chancen, auch wenn Dresden besser und druckvoller ins Spiel fand. Nach einer Flanke von Engin verpasste Duisburgs Mittelfeld-Regisseur Fabian Schnellhardt (59.) den zweiten Treffer aus wenigen Metern.

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Quelle: n-tv.de