Technik

Apple-Show im SeptemberDas ist über das iPhone 18 Pro und das iPhone Ultra bekannt

24.08.2026, 17:47 Uhr Icke-im-WaldVon Klaus Wedekind
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Apple zeigt in diesem September nur seine Top-Smartphones. (Foto: kwe)

Apple stellt schon bald neue Smartphones vor, ein vermutliches Datum gibt es bereits. Auch über die Geräte ist schon viel bekannt. Besonders spannend ist die Premiere des iPhone "Ultra", für die Masse sind iPhone 18 Pro und Pro Max interessanter. Offenbar bereitet Apple auch empfindliche Preiserhöhungen vor.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit stellt Apple im September neue iPhones vor - um das zu wissen, muss man kein Insider sein. Auch das vermutliche genaue Datum zu erraten, ist keine Hexerei. Wenn keine Feiertage oder unglückliche Jahrestage wie der 11. September dagegen sprechen, bevorzugt das Unternehmen den zweiten Dienstag des Monats. Die Show könnte dieses Mal also am 8. über die Bühne gehen. Weil am Montag in den USA aber Tag der Arbeit ist, vermutet man allgemein, dass Apple den Teilnehmern einen Tag Luft gibt und die Vorstellung am 9. September stattfindet.

Weit interessanter als der genaue Tag ist für Nutzerinnen und Nutzer aber natürlich, welche Geräte der neue CEO John Ternus und sein Team präsentieren werden. Vielleicht wird es noch kurze Einblicke in weitere Produkte geben, aber alle Apple-Kenner gehen davon aus, dass die Bühne allein dem iPhone-18-Pro-Duo und dem ersten Falt-Smartphone des Unternehmens gehören wird. Die neuen Standard-iPhones, das 18E und möglicherweise auch eine zweite Generation des iPhone Air folgen voraussichtlich Anfang 2027 oder im kommenden Frühjahr.

iPhone 18 Pro und 18 Pro Max

Die jüngste Neuheit zu Apples iPhone-18-Pro-Duo ist erst einige Stunden alt. Der wohlinformierte "Bloomberg"-Autor Mark Gurman hat geschrieben, das Unternehmen komme wie Samsung und Google nicht darum herum, ebenfalls die Preise deutlich zu erhöhen. Er denkt, dass die Geräte wie bei der Konkurrenz um etwa 100 Dollar teurer werden könnten. Angesichts der akuten Speicherknappheit bezeichnet Gurman dies noch als "moderate Preiserhöhung".

Es könnte aber auch schlimmer kommen. Der Autor weist auf die Verteuerungen um 200 Dollar und mehr bei iPads und Mac-Laptops hin. Üblicherweise werden die Preiserhöhungen hierzulande 1 zu 1 in Euro übernommen. Schon jetzt kostet ein Pro mindestens 1300 Euro. Vielleicht streicht Apple ähnlich wie Google auch die kleinste Speichervariante mit 256 Gigabyte (GB).

Wenig Neues

Ob es sich lohnt, 1400 Euro oder mehr für ein neues Gerät hinzublättern, hängt davon ab, was man aktuell in der Tasche hat. Bei neueren iPhone-Pro-Modellen hat man außer einem möglichen Prestigegewinn relativ wenig von der Investition. Denn die Hardware-Verbesserungen des iPhone 18 Pro und des 18 Pro Max halten sich in Grenzen, im Alltag dürften sie speziell zu den beiden Vorgänger-Generationen kaum bemerkbar sein.

Neben neuen Farben könnte die einzig sichtbare Veränderung eine kleinere Aussparung im Bildschirm (Dynamic Island) sein. Gerüchten zufolge soll möglicherweise der Sensor für die Gesichtserkennung (Face ID) unter dem Display versteckt sein. Wie groß der Unterschied ist, ist noch offen. Geleakten Fotos zufolge könnte das Dynamic Island 35 Prozent kleiner ausfallen.

Effizient und ausdauernd

Eine weitere Displayänderung könnte eine energiesparendere Technik (LTPO+) sein, was zu längeren Laufzeiten führen würde. Das gilt auch für den neuen, energieeffizienteren A20-Pro-Chip, der mit absoluter Sicherheit die Geräte antreiben wird. Außerdem macht er Apples neues Top-Duo noch leistungsstärker als die aktuellen Pros.

Einen weiteren Effizienzgewinn dürfte Apples neues hauseigenes C2-Modem bringen. Laut "MacRumors" sollen die 18-Pro-Modelle damit sogar 5G via Satellit erhalten. Wahrscheinlich sind die Geräte auch mit Apples neuem N2-Chip ausgestattet, der für WLAN, Bluetooth und Thread (Matter) zuständig ist.

Nicht nur eine höhere Effizienz könnte den Geräten zu längeren Laufzeiten verhelfen. Es wird vermutet, dass sie auch etwas größere Akkus als ihre Vorgänger haben könnten.

Max bevorzugt?

Die Kameraausstattung wird verschiedenen Berichten nach weitgehend unverändert übernommen. In jüngsten Gerüchten heißt es, nur beim Max erhalte die Hauptkamera eine variable Blende. Der bekannte Leaker Ice Universe behauptet überdies, möglicherweise bekomme auch nur die Tele-Kamera des Max ein Objektiv mit sechsfacher optischer Vergrößerung, während das kleinere Pro bei einem vierfachem Zoom bleiben soll. Beide Varianten bekommen angeblich bei der Frontkamera ein Upgrade von 18 auf 24 Megapixel (MP).

iPhone "Ultra"

Dass Apple sein erstes Falt-iPhone vorstellen wird, bezweifelt mittlerweile eigentlich niemand mehr, auch die Bezeichnung "Ultra" gilt nahezu schon als offiziell. Ganz frisch ist ein "Bloomberg"-Beitrag, in dem Mark Gurman schreibt, dass erste, Apple-interne Tester das Gerät loben. Sie seinen vom Format, der Größe, dem Scharnier, den iPad-ähnlichen App-Layouts und den Displays begeistert. Kritische Stimmen habe es aber zur Kameraausstattung gegeben, da dem "Ultra" ein Teleobjektiv fehle. Ansonsten hat es vermutlich die Haupt- und Ultraweitwinkel-Kamera des iPhone 18 Pro auf der Rückseite.

Was das Innenleben betrifft, darf man davon ausgehen, dass es weitgehend dem der Pro-Modelle entspricht. Der Akku soll einigen Gerüchten nach trotz des schlanken Designs erfreulich groß sein. Geschlossen soll das Gerät 9 bis 9,5 mm dünn sein, geöffnet etwa 4,5 bis 4,8 mm.

Falz kaum sichtbar

Der innere Bildschirm soll 7,8 Zoll, das Außen-Panel 5,5 Zoll messen. Das Scharnier könnte aus einer Kombination aus Edelstahl und einer Titanlegierung bestehen, aus der auch das Gehäuse gefertigt sein soll. Erwartet wird, dass man beim aufgeklappten Gerät keinen Falz entlang des Scharniers sehen oder er zumindest kaum erkennbar sein wird.

Für Face-ID-Komponenten fehlt höchstwahrscheinlich der Platz, weshalb das iPhone "Ultra" voraussichtlich statt der Gesichtserkennung einen Fingerabdrucksensor (Touch ID) im Einschalter hat. In früheren Gerüchten hieß es, die Selfie-Kamera der Innenseite sitze vielleicht versteckt unter dem Display. Inzwischen gilt aber eine kleine Bohrung im Panel als wahrscheinlicher.

Sehr teure Falt-Premiere

Der bekannteste Apple-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet, dass Apple für 2026 sieben bis acht Millionen "Ultras" produzieren lassen wird. Zur Ankündigung sollen aber erst 0,5 bis eine Million Geräte zur Verfügung stehen. Möglicherweise ist das iPhone daher zunächst nur vorbestellbar und wird erst später im Jahr ausgeliefert.

Kuo erwartet, dass das "Ultra" 2300 bis 2500 Dollar kosten könnte. Trotzdem werde die Nachfrage vermutlich so groß sein, dass die erste Marge schnell ausverkauft sein könnte, so der Apple-Kenner.

Quelle: ntv.de

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