"Wahl zwischen Cholera und Pocken"Athen erhält neue MilliardenGriechenland ist wieder flüssig. Bis Mitte August kann das Land auf Finanzmittel hoffen. Das Geld soll aus dem EU-Rettungsfonds EFSM kommen. Als erstes Land billigt Finnland diese Maßnahme - nicht ohne Gegenwehr. Die anderen Länder sollen folgen.16.07.2015
EZB stockt Ela-Kredite aufFinanzminister geben grünes Licht für HilfsprogrammDie Euro-Finanzminister stimmen einem dritten Hilfsprogramm für Griechenland grundsätzlich zu. Über die Verhandlungen müssen aber noch nationale Parlamente entscheiden. Derweil gibt die EZB neue Kredite für griechische Banken frei - spekuliert wird, wann diese wieder öffnen.16.07.2015
Grexit auf ZeitSchäubles Vorschlag ist keine Pistole mehrErneut hat Finanzminister Schäuble einen Austritt Griechenlands aus dem Euro vorgeschlagen. Was vor ein paar Tagen noch als Erpressung gelten musste, ist jetzt ein Konzept, über das alle Beteiligten nachdenken sollten.16.07.2015Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Nach Athens "Ja"Schäuble: Grexit wäre besser für GriechenWolfgang Schäuble lässt nicht locker. Auch nach dem Ja des griechischen Parlaments spricht der Bundesfinanzminister offen über die Vorzüge eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone.16.07.2015
Griechisches BankensystemESM-Chef warnt vor KollapsNach Ansicht von Klaus Regling ist das dritte Hilfsprogramm für Griechenland nötig, weil sonst das dortige Bankensystem zusammenbrechen würde. Die vier größten griechischen Banken bezeichnete der ESM-Chef als systemrelevant - auch für die Eurozone.16.07.2015
Griechenland darf hoffenParlament sagt "Ja": Was macht Tsipras?Nach stundenlanger Debatte billigt das griechische Parlament die von den Gläubigern verlangten Spar- und Reformmaßnahmen. Die Koalition von Ministerpräsident Tsipras ist dabei auf Stimmen der Opposition angewiesen und verliert deutlich die Regierungsmehrheit.16.07.2015
Schicksalsstunden für GriechenlandTsipras wirbt, Menschen demonstrierenDie Sparauflagen der internationalen Gläubiger stellen das politische System Griechenlands erneut vor eine Zerreißprobe. Bei einer Demonstration in Athen kommt es zu Ausschreitungen. Ministerpräsident Tsipras droht mit Rücktritt - und spricht zu den Abgeordneten in einer hitzigen Debatte.16.07.2015
Brandsätze und TränengasDemonstration vor Athener Parlament eskaliertTausende gehen in Athen aus Protest gegen das neue Sparprogramm auf die Straße. Kurz vor der Abstimmung der Abgeordneten gibt es Krawalle - Brandsätze fliegen auf das Parlamentsgebäude in Athen. Die Polizei setzt Tränengas ein.15.07.2015
Historiker über Treuhandfonds"In der DDR waren Voraussetzungen besser"Der geplante Privatisierungsfonds für Griechenland erinnert den Wirtschaftshistoriker André Steiner an die deutsche Treuhandanstalt. Damals sei eine Privatisierung notwendig gewesen, sagt er. Dass ein Treuhandfonds Athen retten kann, bezweifelt er jedoch.15.07.2015
Abstimmung über RettungsplanTsipras droht mit RücktrittDer griechische Ministerpräsident schwört die Abgeordneten seiner Partei auf die Nacht der Entscheidung ein. Bekommt er keine Rückendeckung, könnte er sein Amt niederlegen. Gegen Mitternacht soll klar sein, ob Athen die Sparpläne der Gläubiger akzeptiert.15.07.2015