Währungsfonds völlig unvorbereitetAthen erschüttert die Prinzipien des IWFEine der mächtigsten Institutionen der Welt wird von einer bankrotten Regierung vorgeführt. Das finanzielle Risiko, das der IWF in Griechenland einging, ist groß. Doch für den Fonds geht es um mehr als nur um Geld.02.07.2015Von Max Borowski
"Mehr Erwachsensein"Lagarde wirft Tsipras Unvernunft vorGriechenland ist in Zahlungsverzug zum IWF geraten. Dessen Chefin findet das gar nicht lustig und knöpft sich Griechenlands Ministerpräsidenten Tsipras vor. Aber nicht nur sie wettert gegen die Athener Regierung.02.07.2015
Einigung nach dem Referendum?Griechenland will harte Auflagen akzeptierenDie Kassen sind leer, eine Kreditrate an den IWF kann Athen nicht zurückzahlen. Nach S&P stuft auch Moody's die Bonität des Eurolandes herunter. Und die europäische Politik? Die hält sich bedeckt, will erst das Referendum der Bürger am Sonntag abwarten. Die griechische Regierung sei am Zug.02.07.2015
Griechenland vor dem Referendum"Wir haben zu viel über Geld gesprochen"Alexis Tsipras hält an dem Referendum über den Spar- und Reformkurs fest und empfiehlt den Griechen mit "Nein" zu stimmen. Damit ist er für viele der Buhmann und die Presse analysiert, wann im Griechenland-Debakel der entscheidende Fehler begangen wurde.01.07.2015
"Nein" bedeutet nicht EU-AustrittTsipras knickt nicht ein und verhandelt weiterDie griechische Regierung hält an der geplanten Volksabstimmung über den Spar- und Reformkurs fest - und bleibt auch bei ihrer Empfehlung an die Griechen, mit "Nein" zu stimmen. Tsipras will nicht einknicken und nach dem Referendum mit den Geldgebern weiterverhandeln.01.07.2015
"Das Spiel ist noch nicht zu Ende"Braucht Hellas eine Revolution, Herr Otte?Das schöne Griechenland ist faktisch pleite. Dennoch wird weiter um neue Kredite und einen Verbleib in der Eurozone gepokert. Ob dies tatsächlich das bittere Ende einer Tragödie ist und was passieren sollte, verrät der Ökonom und Fondsmanager Max Otte. 01.07.2015
120 Euro für eine Woche Rentner drängen sich vor den BankenIn der Hauptstadt Griechenlands herrscht vor den nur für Rentner geöffneten Bankfilialen großer Andrang. Während einige fassungslos reagieren, schimpfen andere - entweder auf die eigene Regierung oder auf die Gläubiger. 01.07.2015Von Jan Gänger, Athen
Griechenland zahlt IWF-Rate nichtErstmals ist ein Industrieland im VerzugSudan, Simbabwe, Somalia - und nun auch Griechenland: Seit Mitternacht ist die Wiege der Demokratie Mitglied auf der Liste der Länder, die IWF-Raten nicht zahlen können. Athen will im Tagesverlauf neue Vorschläge präsentieren.01.07.2015
"Ich kann nicht mehr schlafen"Tausende Athener wollen "Ja" sagenBeim angekündigten Referendum geht es nach Ansicht vieler Griechen darum, ob ihr Land in der Europäischen Union bleibt. Sie schimpfen auf die Regierung – und wollen mit "Ja" stimmen.01.07.2015Von Jan Gänger, Athen
Athen offiziell "in Zahlungsverzug"Griechenland lässt die Frist verstreichenNun ist es passiert: Griechenland hat es wie angekündigt unterlassen, eine milliardenschwere Kreditrate rechtzeitig vor Mitternacht an den Internationalen Währungsfonds zu überweisen. Die Reaktionen aus Washington fallen kühl bis eisig aus. Athen spielt jetzt in einer Liga mit Sudan, Simbabwe und Somalia.01.07.2015