Auschwitz-Gedenken in IsraelSteinmeier hört Holocaust-Überlebenden zuSie reden, er hört zu: Zu Beginn seiner Israel-Reise besucht Bundespräsident Steinmeier ein Therapie-Zentrum für Auschwitz-Überlebende in Jerusalem. Die Geschichten, die er zu hören kriegt, handeln von Schmerz, Kälte und Sprachlosigkeit - auch 75 Jahre nach der Befreiung des Lagers. 22.01.2020
Zusammenhang mit Antisemitismus?Franzosen wissen nur wenig über HolocaustWährend der NS-Zeit wurden mehr als 60.000 Juden aus dem Lager Drancy bei Paris nach Auschwitz transportiert. Eine Umfrage zeigt jetzt: Nur zwei Prozent der befragten Franzosen weiß überhaupt von dessen Existenz. Auch bei anderen Fragen zum Holocaust offenbaren sich massive Wissenslücken.22.01.2020
Merkel eröffnet Holocaust-Schau"Tiefe Scham angesichts des Leids"Vor 75 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Aus diesem Anlass öffnet in Essen eine Ausstellung mit Porträts von 75 Überlebenden des Völkermords. Kanzlerin Merkel sieht darin eine Mahnung für den heutigen Alltag und bedankt sich besonders bei einem Gast.21.01.2020
Zwei Aufnahmen, keine GewissheitHistoriker zweifelt Demjanjuk-Fotos anMit der Ankündigung, 350 neu aufgetauchte Fotos aus dem Vernichtungslager Sobibor auszustellen, sorgt die Berliner "Topographie des Terrors" für Aufregung. Denn einige Bilder sollen den verurteilten Wächter Demjanjuk zeigen. Nun rudern die Historiker teilweise zurück.20.01.2020
NS-Täter im KonzentrationslagerFotos zeigen Demjanjuk in SobiborWährend des Prozesses gegen John Demjanjuk gab dieser nie zu, Aufseher im deutschen Konzentrationslager Sobibor gewesen zu sein. Nun tauchen Fotos auf, die ihn auf dem Lagergelände zeigen. Sie bieten einen Einblick in die NS-Massenverbrechen.19.01.2020
Haus der Wannsee-KonferenzStreit um Flüchtlinge - Gedenkstätte reagiertAuf der Wannsee-Konferenz verständigen sich die Nazis 1942 auf den millionenfachen Mord an den Juden Europas. Eine neue Ausstellung stellt nun umstrittene Bezüge zur Flüchtlingsfrage unserer Zeit her - die Kritik daran hat Folgen.17.01.2020
Streit mit Yad Vashem und PutinPolen sieht Holocaust-Wahrheit verfälschtDie Gedenkstätte Yad Vashem stellt nach Auffassung von Polens Präsident Duda "historische Wahrheit" falsch dar. Weil er beim Holocaust-Gedenken keine Rede halten darf, bleibt er der Feier nun fern. Auch mit Russland streitet sich das Land über seine Rolle im Zweiten Weltkrieg. Duda bezichtigt Putin gar der Lüge.07.01.2020
"Nicht auf 'Shmaltz' ausweichen"Die Wunde "Holocaust" öffnen"Wenn wir den Holocaust im Museum lassen, werden wir der Sache nicht gerecht", glaubt Yishai Sarid. "Wir müssen den Horror spürbar machen." In seinem Roman "Monster" stellt der israelische Autor deshalb meisterhaft die heutige Erinnerungskultur infrage. In Deutschland über sein Buch zu reden, fällt ihm schwer. 16.12.2019
NS-Verbrecher gelang die FluchtVerfassungsschutz muss Nazi-Akte freigebenWährend des Zweiten Weltkrieges ist Alois Brunner für die Deportation Zehntausender Juden verantwortlich. Später setzt er sich ins Ausland ab. Ein Journalist will herausfinden, wie ihm das gelang. Nach langem Tauziehen muss der Verfassungsschutz nun Einblicke in die Akte Brunners gewähren.11.12.2019
"Teil unserer Identität"Merkel besucht erstmals AuschwitzMit Merkel reist erst der dritte deutsche Regierungschef zum früheren KZ Auschwitz. Bei ihrem Besuch findet sie deutliche Worte. Sie empfinde "tiefe Scham" ob der dort begangenen Verbrechen, bekennt Merkel. Und doch sei die Erinnerung daran heute besonders wichtig.06.12.2019