Unwetterkatastrophe in Libyen"Überall liegen Leichen" - Tausende Tote und 10.000 VermissteDas Ausmaß der verheerenden Überschwemmungen in Libyen wird immer deutlicher. Behörden sprechen von mindestens 2300 Toten allein in der Stadt Derna. "Die Lage ist sehr katastrophal", sagt ein Minister. Er rechnet damit, dass die endgültige Zahl der Opfer "sehr, sehr hoch" sein werde. 12.09.2023
"Situation sehr katastrophal"Minister: Unwetter in Libyen kosten 2000 Menschen das LebenDas Sturmtief "Daniel" hat für Verheerungen in Teilen Libyens gesorgt. Die Angaben zu Opfern gehen noch weit auseinander. Staatliche Stellen sprechen von Tausenden. Helfer von Hunderten. Behörden haben den Ausnahmezustand ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt.11.09.2023
Massive Proteste in der HeimatLibysche Außenministerin wegen Israel-Treffen entlassen Zu einem möglichen Treffen der libyschen Außenministerin mit ihrem israelischen Amtskollegen gibt es widersprüchliche Angaben. Begleitet von Protesten in der Heimat wird Nadschla al-Mangusch letztlich entlassen. Nach einer Normalisierung der Beziehungen sieht es folglich nicht aus.28.08.2023
Gespräche in RomLibyen suspendiert Außenministerin wegen Israel-TreffenEin Treffen mit ihrem israelischen Amtskollegen kostet Libyens Außenministerin al-Mangusch vorläufig ihren Job. Sie habe damit nicht die Politik des Staates widergespiegelt, heißt es. Die höchste Diplomatin spricht von einem zufälligen Treffen, ihr israelischer Kollege sieht das anders.28.08.2023
Schwerste Kämpfe seit MonatenHeftige Gefechte in Tripolis - Flughafen gesperrtIn Libyen wächst wegen schwerer Kämpfe die Angst vor einer Eskalation des schwelenden Konflikts. Rivalisierende Gruppen liefern sich erst Gefechte am Flughafen, Anwohner und lokale Medien berichten dann auch von Kämpfen in verschiedenen Teilen der Stadt.15.08.2023
Muss Belarus bald einspringen?London: Kreml will Wagner nicht mehr finanzierenDie Wagner-Söldner sind lange die auf dem Schlachtfeld erfolgreichste Kampftruppe aufseiten der Russen, zudem sichern sie in afrikanischen Staaten lukrative Deals militärisch ab. Dennoch geraten sie finanziell womöglich aufs Abstellgleis. Der Kreml will angeblich nicht mehr zahlen. 13.08.2023
An tunesisch-libyscher GrenzeRund 200 Migranten aus Wüste gerettetTunesien ist ein wichtiges Transitland für Migranten. Um die irreguläre Migration zu stoppen, unterzeichnet das Land ein Abkommen mit der EU. Dabei stellt Brüssel rund 900 Millionen Euro in Aussicht. Nun werden fast 200 Migranten in der Wüste gefunden - wohl ausgesetzt von tunesischen Sicherheitskräften.17.07.2023
Nicht geostrategisches InteresseHofreiter fordert Rüstungsexportstopp für DiktaturenSaudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sollen nach dem Willen von Grünen-Politiker Hofreiter keine deutschen Waffen mehr erhalten. Schließlich haben Letztere auch Berührungspunkte mit den Wagner-Söldnern. Er hat auch schon einen neuen Abnehmer im Auge.09.07.2023
Söldner stützen vor Ort GeneralWagner-Stützpunkt in Libyen mit Drohnen angegriffenIn Libyen ringen die Übergangsregierung im Westen und eine Gegenregierung im Osten um die Macht. Dabei mischt auch die russische Wagner-Gruppe mit. Nun werden die Söldner Ziel eines Anschlags.30.06.2023
Gold und DiamantenIn Afrika kann Putin kaum auf Wagner verzichtenRusslands Außenminister kündigt an, dass die russischen Wagner-Söldner in Afrika weiter operieren werden. Unklar ist, wer die lukrativen Geschäfte der Söldnergruppe künftig übernehmen wird.29.06.2023Von Simone Schlindwein, Kampala