Staatsdefizit dürfte steigenBundesbank erwartet Rezession in DeutschlandDer Bund und mehrere Ökonomen hoffen auf ein leichtes Wirtschaftswachstum im ersten Quartal. Das sieht die Bundesbank weniger optimistisch. Unter anderem dürften die hohe Inflation und die schlechte Stimmung in der Industrie zu einer Rezession führen, heißt es im Monatsbericht.20.02.2023
Großes Etatloch durch SanktionenKreml plant Sondersteuer für GroßunternehmenDie russische Regierung betont stets die Wirkungslosigkeit westlicher Sanktionen, die Fakten scheinen ein wenig anders zu liegen. So plant der Kreml offenbar eine einmalige freiwillige Sondersteuer großer Unternehmen. Bereits im Januar fehlen 23 Milliarden Euro in der Staatskasse.08.02.2023
Schuldengrenze soll fallenUS-Finanzministerin Yellen warnt vor ZahlungsunfähigkeitUnd jährlich "grüßt" die Zahlungsunfähigkeit. Finanzministerin Yellen warnt, dass die Schuldengrenze der USA bald erreicht sei, und daher angehoben oder aufgehoben werden sollte. Andernfalls droht ab Sommer erneut ein Zahlungsausfall der Regierung. Die Konsequenzen wären erheblich. 13.01.2023
Ausgaben geringer als gedachtBund nimmt 2022 weniger Schulden aufDie Corona-Pandemie, hohe Zinsausgaben und der Ukraine-Krieg hätten die Schuldensumme für das vergangene Jahr deutlich in die Höhe treiben sollen. Doch der Bund verzeichnet ein geringeres Minus als geplant - 23,5 Milliarden Euro bleiben ungenutzt. Auch die Einnahmen übersteigen die Erwartungen.12.01.2023
65,7 Milliarden Euro im MinusStaatsdefizit verbessert sich durch Ende der Corona-KriseSeitdem sich die Corona-Pandemie nach und nach abgeschwächt hat, muss der deutsche Staat weniger Geld für Unternehmenshilfen und weitere Maßnahmen ausgeben. Der Gesamthaushalt profitiert davon. Dennoch ist die Finanzlage noch weit vom Vor-Krisen-Zustand entfernt.11.01.2023
Mehr Rente, weniger SteuernSpanien verlängert seine KrisenhilfenSpanien schnürt ein weiteres Hilfspaket. Es soll vor allem Geringverdienern und Rentnern helfen. Unter anderem fällt auf einige Grundnahrungsmittel die Mehrwertsteuer weg. Spanien hatte zuletzt das stärkste Wachstum in der EU und steht vor Wahlen.27.12.2022
Militärausgaben steigen deutlichPutins neuer Haushalt strotzt vor FragezeichenDer Krieg verursacht in Russland massive Kosten. Ausrüstung, Material und Soldaten müssen bezahlt werden. Entschädigungen für gefallene Truppen und Wiederaufbauprogramme für besetzte Gebiete auch - und zwar bald ohne EU als Öl- und Gaskunde. Im Haushalt für die nächsten Jahre tauchen diese Probleme aber kaum auf.14.11.2022Von Christian Herrmann
Ohne Gas- und StrompreisbremseEntlastungspakete kosten 135 Milliarden Euro bis 2024Im März 2022 hat die Regierung das erste Entlastungspaket verabschiedet, mittlerweile sind es drei. Nicht nur die Maßnahmen sind schwer zu überblicken - auch die dafür aufgewendeten Staatsgelder sind kaum überschaubar. Das Ifo-Institut legt nun konkrete Zahlen vor, wie stark der Haushalt be- und die Bevölkerung entlastet wird.09.11.2022
Direkthilfen sinnvollerIWF rät von Steuersenkungen abWie können Staaten aus Finanz-Sicht ihren Bürgern am besten angesichts der hohen Inflation und teurer Energie helfen? Der Internationale Währungsfonds empfiehlt Direktzahlungen an Bedürftige. Steuersenkungen hingegen seien teuer für die öffentlichen Kassen und letztlich wirkungslos.12.10.2022
Hunderte Milliarden DollarUS-Senat verabschiedet Bidens Klima- und SozialpaketDer US-Senat beschließt anderthalb Jahre nach Amtsantritt von Präsident Biden sein milliardenschweres Klima- und Sozialpaket. Das Paket sieht Ausgaben von rund 370 Milliarden Dollar für Energiesicherheit und Klimaschutz sowie 64 Milliarden Dollar für die Gesundheitsversorgung vor. 07.08.2022