Wirtschaft

Negativ-Werbung für Nike College-Star verletzt sich durch geplatzten Schuh

Zion Williamson gilt als "größtes Talent seiner Generation" im US-Collegebasketball. Im Spiel gegen den Lokalrivalen platzt plötzlich sein Nike-Schuh und der 18-Jährige verletzt sich am Knie. Die Meldung verpasst der Aktie des Sportartikelherstellers einen herben Dämpfer.

Negativ-Werbung für den US-Sportriesen Nike: Der College-Basketball-Star Zion Williamson hat sich am Mittwochabend am Knie verletzt, als sich die Sohle an seinem Nike-Schuh mitten im Lauf plötzlich ablöste. US-Sportsender zeigten wiederholt die Szene aus dem Spiel zwischen Williamsons Team Duke und North Carolina. Nike-Aktien gerieten im vorbörslichen US-Geschäft am heutigen Donnerstag unter Verkaufsdruck und verloren 2,2 Prozent. Die Papiere der deutschen Rivalen Adidas und Puma gewannen dagegen bis zu 1,7 Prozent.

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"Wir sind natürlich besorgt und wünschen Zion schnelle Besserung", erklärte Nike. "Qualität und Leistungsfähigkeit unserer Produkte haben höchste Bedeutung", hieß es in der Stellungnahme. Es handele sich um einen Einzelfall, Nike arbeite aber an der Aufklärung.

Über die Schwere und den Hergang klärte Duke-Coach Mike Krzyzewski nach dem Spiel auf der Pressekonferenz auf: "Ich habe schon Spieler gesehen, bei denen der Schuh zerfetzt wurde. Aber noch nie hat sich jemand dabei das Knie verstaucht." Ob die Verletzung durch den Schuh entstanden sei, könne der 72-Jährige nicht sagen. Ohne den zwei Meter großen und 129 Kilogramm schweren Williamson verlor die Duke University letztlich mit 72:88.

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Der 18 Jahre alte Williamson gilt als einer der begehrtesten Nachwuchsspieler und dürfte noch in diesem Jahr in die Profiliga NBA wechseln. Der zweifache NBA-Champion Kevin Durant bezeichnete Williamson als "Größtes Talent seiner Generation". Beim Lokalderby gegen North Carolina sollen die Tickets mehrere Tausend Dollar gekostet haben - und Williamson sei dabei laut CNN ein entscheidender Faktor gewesen. Im Publikum saß neben Hollywood-Regisseur Spike Lee auch der ehemalige US-Präsident Barack Obama.

Quelle: n-tv.de, mba/rts

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