Wirtschaft

Weil Reparatur zu teuer Finne jagt seinen Tesla in die Luft

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Die Reparatur hätte den Finnen rund 20.000 Euro gekostet.

Nach 1500 Kilometern ist Schluss: Pannen und Fehler häufen sich und der Finne Tuomas Katainen kann seinen gebrauchten Tesla Model S nicht mehr fahren. Doch anstatt das Fahrzeug reparieren zu lassen, entscheidet er sich für eine ungewöhnliche Verschrottungsaktion.

Der Finne Tuomas Katainen hat mit seinem gebrauchten Tesla Model S etwas mehr als 1500 Kilometer zurückgelegt, als das Fahrzeug plötzlich Probleme macht. Doch anstatt das E-Auto reparieren zu lassen, entscheidet sich der Mann, das Fahrzeug in die Luft zu sprengen, berichtet die Website EFahrer.com. Die Reparatur hätte den Finnen rund 20.000 Euro gekostet, da die gesamte Batterieeinheit getauscht werden müsste, hieß es aus der Werkstatt. Für Katainen viel zu viel.

"Als ich diesen Tesla gekauft habe, waren die ersten 1500 Kilometer schön. Es war ein ausgezeichnetes Auto", zitiert das Portal den Finnen. Doch dann hätten sich Fehler und Pannen gehäuft. Schließlich sei ein Fahren überhaupt nicht mehr möglich gewesen und Katainen habe seinen Tesla, Baujahr 2013, abschleppen lassen.

"Ab und zu gehen Dinge einfach schief. Dann ist es an der Zeit, dass die finnische Unnachgiebigkeit die Führung übernimmt", zitiert ihn die Website. Die ungewöhnliche Verschrottungsaktion fand in der Nähe des finnischen Dorfes Jaala statt. Ein professioneller Sprengmeister hatte zuvor 30 Kilogramm Sprengstoff an dem Auto befestigt. In einem Video auf dem Youtube-Kanal Pommijäkät ist zu sehen, wie das Fahrzeug bei der Explosion komplett zerstört wird.

Was Tesla-Chef Elon Musk von der Aktion hält, ist nicht bekannt. Der schillernde Elektroauto- und Raumfahrtpionier ist erst kürzlich vom US-Magazin "Time" zur Persönlichkeit des Jahres 2021 gekürt worden. "Wenige Menschen haben mehr Einfluss auf das Leben auf der Erde und potenziell außerhalb der Erde als Elon Musk", erklärte "Time"-Chefredakteur Edward Felsenthal die Entscheidung. Das Magazin ehrt den 50-Jährigen dafür, "Lösungen für eine existenzielle Krise zu schaffen, die Möglichkeiten und Gefahren des Zeitalters der Technologie-Titanen zu verkörpern und die gewagtesten und durchschlagendsten Umwandlungen der Gesellschaft voranzutreiben".

Katainen hat das offenbar überhaupt nicht beeindruckt.

Quelle: ntv.de, jki

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