Wirtschaft

"Welt-Index" Stabiler als erwartet

Die Lage der Weltwirtschaft bleibt unsicher, gibt aber Grund für verhaltenen Optimismus. In den USA bleiben Unternehmen auf Kurs, China präsentiert sich stabil. Die Eurozone schwächelt allerdings.

Der "Welt-Index der Konjunkturdaten" stabilisiert sich im Juli zum zweiten Mal in Folge, leicht negativ tendiert allerdings der "Index der Markterwartungen". Diese geringe Eintrübung sollte allerdings nicht überbewertet werden. Noch immer stehen Stimmungsindikatoren unter dem Einfluss der großen Notenbanken. Sowohl die Europäische Zentralbank als auch die US-Notenbank (Fed) befinden sich wieder auf einem expansiven Kurs. Dies hat in erster Linie Einfluss auf Stimmungsindikatoren, wie beispielsweise die Einkaufsmanagerindizes. Für diese Erhebungen werden Entscheider befragt.

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Sorgen die Notenbanken für Rückenwind, können diese Zahlen tendenziell etwas besser ausfallen. Doch auch unabhängig vom Einfluss der Geldpolitik hat sich die Stimmung aufgehellt. Die wichtigen Börsenindizes in den USA rangieren im Juli in der Nähe der Rekordkurs, und auch der deutsche Aktienindex Dax befindet sich - trotz der jüngsten Delle der Vormonate - in einem sicheren Fahrwasser. Das ist umso verwunderlicher, als dass die Berichtssaison durchwachsen verlaufen ist. Unterm Strich stimmen die Ergebnisse aber trotzdem noch: Im US-Index S&P 500 haben rund 75 Prozent der Unternehmen die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen (Stand 26. Juli 2019). Im Vergleich zum Vorjahr steht zwar nur ein kleines Wachstum von 0,5 Prozent, doch interpretiert der Markt dies aktuell eher als ein zartes Pflänzchen denn als der Anfang vom Ende.

Auch seitens der Konjunkturdaten in den USA ist die aktuelle Lage freundlicher als noch im vergangenen Monat. Das CB Verbrauchervertrauen legte im Juli deutlicher als erwartet auf 135,7 Punkte zu; zuvor lag der Wert bei 124,3 Zählern. Analysten hatten lediglich mit einer leichten Steigerung auf 125 Zähler gerechnet. Positiv entwickelte sich auch das Bruttoinlandsprodukt in den USA und erreichte mit einem Wachstum von 2,1 Prozent im zweiten Quartal einen Wert, der über den Erwartungen lag. Ein Jahr zuvor war das Wachstum mit 3,1 Prozent zwar deutlich stärker ausgefallen, doch befindet sich die US-Wirtschaft auch mit dem aktuellen Wachstum noch im soliden Fahrwasser.

Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund so zu sehen, als dass das zweite Quartal noch immer maßgeblich vom Handelsstreit und anderen Störfeuern geprägt war. Dass der Juli ein guter Monat werden könnte, zeigte bereits der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, der gleich zu Monatsanfang veröffentlicht wurde. Auch hier konnte der vorherige Wert nicht ganz gehalten, die Prognose aber übertroffen werden. Mit 51,7 Punkten bleibt die US-Wirtschaft auf expansivem Kurs. Auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor entwickelte sich positiv und erreichte 51,5 Zähler.

Moderater Erholungskurs

Dr. Markus C. Zschaber

Dr. Markus C. Zschaber

Dass die US-Wirtschaft somit robust aufgestellt ist, zeigt auch weiterhin der Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote stieg im Juni zwar minimal auf 3,7 Prozent an, doch zeigen die anderen Indikatoren keine merkliche Eintrübung. Dies schlägt sich auch positiv auf den Konsum nieder: Die Einzelhandelsumsätze legten im Juni deutlich über den Erwartungen zu. Statt um magere 0,1 Prozent, ging es für den Konjunkturindikator wie schon im Vormonat um 0,4 Prozent nach oben - ein deutliches Signal dafür, dass sich vor allem die Binnenkonjunktur nicht eintrübt und die USA im Großen und Ganzen auf Kurs bleiben. Leicht getrübt zeigte sich im Juli nur das Bild auf dem Immobilienmarkt. Die Verkäufe bestehender Häuser fielen mit 5,27 Millionen deutlich geringer aus als erwartet (5,35 Mio.). Auch die Bauaktivität schwächte sich leicht ab: Die Zahl der Baugenehmigungen sank um 6,1 Prozent. Erwartet wurde lediglich ein Rückgang um 0,1 Prozent.

Die US-Wirtschaft befindet sich daher weiter auf einem moderaten Erholungskurs. Zwar signalisieren sowohl Quartalszahlen als auch Einkaufsmanagerindizes, dass die Phase des rasanten Wachstums vorbei sein dürfte, doch hält sich die Wirtschaft auf einem soliden Niveau. Dies ist umso verwunderlicher, als dass in Teile der im Juli veröffentlichten Daten noch Stimmungen aus dem zweiten Quartal eingeflossen sind, in dem die Gefahr eines Handelskrieges noch virulenter war. Mit Blick auf die kommenden Quartalszahlen macht dies Hoffnung. Die USA bilden für die Weltwirtschaft ein solides Fundament auf das Anleger auch künftig bauen können.

Blick nach China

Eine gute Basis für eine positive Entwicklung ist auch Chinas Wirtschaft - allen Unkenrufen zum Trotz. Im Juli vermeldete das Riesenreich das geringste Wachstum im zweiten Quartal seit drei Jahrzehnten. Was dramatisch klingt, ist angesichts von 6,2 Prozent Zuwachs noch immer sehr ordentlich. Auch andere Indikatoren unterstreichen die noch immer solide Entwicklung: Die Industrieproduktion kletterte im Juni mit 6,3 Prozent stärker als erwartet (5,2 Prozent). Im vorherigen Zeitraum hatte der Wert lediglich ein Wachstum von 5 Prozent erreicht. Positive Signale gab es auch von den Anlageinvestitionen (+5,8 Prozent).

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Für einen leichten Dämpfer sorgten dagegen die Einkaufsmanagerindizes: Während der Caixin Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor mit 52 Punkten leicht unterhalb der Erwartungen blieb, sackte der HSBC Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe gar unter die Marke von 50 Zähler und markierte mit 49,4 Punkten den tiefsten Stand seit Februar. Das ist zwar noch kein Drama und signalisiert als einmaliger Wert noch kein Schrumpfen der chinesischen Industriewirtschaft, doch kann das Signal als Warnzeichen gewertet werden.

Während Anleger diese Warnsignale noch ignorieren, scheint Peking bereits zu handeln. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg im Juli meldete, ist die Verschuldung Chinas schätzungsweise auf 271 Prozent der Wirtschaftsleistung gestiegen. Dies spricht zwar für Interventionen, die mittelfristig Chinas Wirtschaft zu Gute kommen sollten, wird aber langfristig auch zur Gefahr. Für Investoren gilt es, diesen Wert im Blick zu haben. Noch besteht für Pekings interventionistische Politik allerdings Spielraum. Steuersenkungen im Bereich von Milliarden US-Dollar und neue Finanzierungsformen sollen dabei helfen, Chinas Wirtschaft auf Kurs zu halten.

Wir glauben auch weiterhin, dass dies gelingen wird. Anders als Pleitestaaten, wie beispielsweise Griechenland im Jahr 2011, verfügt China über eine solide Wirtschaft und ein starkes Wachstum. Auch der Konsum springt an und erreichte im Juni einen Zuwachs der Einzelhandelsumsätze um stattliche 9,8 Prozent. Angesichts der robusten Zahlen vom Konsum und der Industrieproduktion bleibt somit das Gesamtbild der chinesischen Wirtschaft positiv. Auch das Wachstum von "nur" noch 6,2 Prozent im zweiten Quartal liegt im Plan. Wir bleiben bei unserer Erwartung, dass China das Niveau von 6 Prozent Wirtschaftsleistung in jedem Fall halten wird. Positive Überraschungen nach oben sind nicht ausgeschlossen. China wird die Weltwirtschaft auch weiter stützen.

Europa schwächelt

Während die USA und auch China bereits in den vergangenen Monaten mit soliden Zahlen punkten konnten, gilt die Eurozone als Sorgenkind der Weltwirtschaft. Zahlen aus den Unternehmenszentralen unterstreichen diese Entwicklung zusätzlich. Inzwischen sind es nicht mehr nur Problemfälle wie die Deutsche Bank, die als Folge schlechter Zahlen sparen müssen. Auch einstige Überflieger wie die Lufthansa geraten ins Trudeln.

Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen. Der Gesamtindex der Einkaufsmanager legte im Juni um ein Zehntel auf 52,2 zu und sorgte damit für einen kleinen Achtungserfolg. Der Blick auf die Teilindizes verdeutlicht aber, in welcher Bredouille die Eurozone steckt: Während die Dienstleistungen mit überraschend positiven 53,6 Punkten noch immer klar im expansiven Bereich notieren, schwächelt das verarbeitende Gewerbe nun schon mehrere Monate und erreichte im Juni lediglich einen Wert von 47,6 Zählern. Das ist sogar noch schlechter als erwartet. Auch die Anfang Juli veröffentlichten Einzelhandelsumsätze für Mai schrumpften wider Erwarten um 0,3 Prozent.

Doch es gab auch Lichtblicke: Die Industrieproduktion in Euroland wuchs im Mai um 0,9 Prozent und leitete damit eine deutlichere Trendwende ein, als erwartet. Auch die ZEW-Konjunkturerwartungen überraschten positiv, wenngleich das Ergebnis mit einem Wert von minus 20,3 nicht für Optimismus sorgt. Dass die Zinssenkungspläne der EZB zumindest halbwegs realistisch erscheinen, untermauerte im Monatsverlauf auch der Verbraucherpreisindex auf Jahressicht, der mit einer Teuerung von 1,3 Prozent die Erwartungen leicht übertreffen konnte. Zwar blieb der Zinsschritt im Juli aus, doch halten Marktteilnehmer Maßnahmen im Herbst für wahrscheinlich. Dies könnte sich schon im nächsten Monat positiv auf die Stimmungsindikatoren auswirken.

Und Deutschland?

Ein solcher positiver Impuls könnte auch den Konjunkturdaten für Deutschland zu Gute kommen. Im Juli zeigte sich die einstige Wachstumslokomotive Europas erneut aus der Puste. Zwar steht es um den Dienstleistungssektor auch weiterhin gut (EMI Einkaufsmanagerindex +55,4 Prozent), doch schwächelt die Industrie weiter. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sackte auf 43,1 Zähler ab und überraschte damit negativ. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex sorgte für Missstimmung: Statt der erwarteten 97,1 Punkte schaffte das Stimmungsbarometer lediglich einen Wert von 95,7.

Dass sich diese Entwicklung noch nicht negativ auswirkt, zeigt die noch immer konstante Arbeitslosenquote von 5 Prozent. Sowohl die Eurozone als auch Deutschland gehen ökonomisch gesehen am Stock. Doch die Einschränkungen scheinen aus heutiger Sicht nur vorübergehender Natur zu sein. Es wird maßgeblich auf Impulse der Weltwirtschaft ankommen, um die Lage des verarbeitenden Gewerbes zu heben. Noch sind die Folgen der Wirtschaftsschwäche nicht am Arbeitsmarkt angekommen. Das Konsumverhalten bleibt ungetrübt. Aus Investorensicht birgt Europa Potenzial für positive Überraschungen. Da die aktuelle Lage allerdings nicht gerade rosig ist, müssen sich Anleger dieses Potenzial mit Risiko erkaufen.

Fazit: Die Lage der Weltwirtschaft bleibt unsicher, gibt aber Grund für verhaltenen Optimismus. In den USA bleiben Unternehmen auf Kurs und auch der Konsum entwickelt sich positiv. Auch in Europa sind Verbraucher weiter optimistisch, wenngleich die Bremsspuren in der Industrie bereits lang und die Dynamik gering sind - vom Lichtblick der Industrieproduktion einmal abgesehen.

China konnte sich erneut stabilisieren und bestätigt unsere Erwartungen, dass das ökonomische Dickschiff auch in Zukunft von Peking auf Kurs gehalten wird. In Summe führen die jüngsten Konjunkturdaten zu einem stabilen "Welt-Index", der auf gleichem Niveau zum Vormonat notiert. Damit auch dieser Indikator in die Gänge kommt, müssen die Daten vor allem aus der Industrie weltweit anziehen und sich verbessern. Einige positive Signale gibt es bereits, diese müssen allerdings nachhaltig sein, dann dürften auch die Stimmungsindikatoren wieder positiver ausfallen. Ein "Welt-Index" in der Nähe von 62 bis 65 Zählern wäre dann wahrscheinlich.

Das Musterdepot:


Strategie & Veränderungen im Musterportfolio:

  • Die Gewichtung Large Caps in den "USA" bleiben gleich, in "Deutschland" ebenfalls
  • Value - Titel erhalten in Bezug auf Large- und Mid Caps weiterhin eine Übergewichtung
  • Deutsche Aktienwerte bleiben hoch, Nebenwerten Deutschland ebenfalls
  • US-Aktienwerte Large-Caps und US-Nebenwerte bleiben unverändert
  • Europäische Large- und Mid Caps bleiben gleich
  • Japanische Aktienwerte bleiben untergewichtet
  • Die Beimischungen asiatischer Aktien bleibt bestehen
  • Die aktuelle Aktienquote im Musterportfolio bleibt bei 67,5%
  • Die Cash-Quote bleibt bei 11% um Zukäufe bei Qualitätsaktien umzusetzen
  • Rentenmarkt wird weitestgehend bis auf einzelne Bausteine untergewichtet
    • Hochzinsanleihen bleiben weiterhin außen vor
    • Wandelanleihen untergewichtet
    • Unternehmensanleihen untergewichtet
    • Hypothekenbesicherten Wertpapieren wurden reduziert
    • Reduzierung der US-Treasuries mittlere Laufzeiten
  • Die Edelmetallquote bleibt identisch
  • Kryptowährungen kommen weiterhin als Anlagevehikel nicht in Betracht
  • Eine Absicherungskomponente gibt es nicht

Die Asset-Allokation:

Beibehalten: Aktien USA (Large Caps) 8,00 %; Aktien USA (Nebenwerte) 12,00%; Aktien Deutschland (Large Caps) 8,00%; Aktien Deutschland (Nebenwerte) 12,00%; Aktien Europa (Large Caps) 9,00%; Aktien Schweiz 2,00%; Aktien Europa (Nebenwerte) 4,00%; Aktien Japan 3,50%; Aktien Emerging Markets 9,00%; Staatsanleihen USA 4,00%; Staatsanleihen Emerging Markets 4,00%; Wandelanleihen 3,50%; Hypothekenbesicherte Wertpapiere 2,00 %; Unternehmensanleihen 3,00%; Edelmetalle von 5%; Cash 11,00%.

Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit 5 Jahren gemanagt und auch je nach Börsenphase abgesichert, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETFs auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften.

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1.000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv".

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Das Musterdepot zum "Welt-Index" beinhaltet diverse Anlageklassen wie beispielsweise Aktien, Unternehmens-, Wandel- und Staatsanleihen sowie Rohstoffe als auch Edelmetalle. Das Portfolio wird aktiv seit fünf Jahren gemanagt und auch je nach Börsenphase abgesichert, so dass je nach Kapitalmarktsituation auch flexibel die Bargeldquote erhöht oder minimiert wird. Zur Absicherung und Gewinnmitnahmen werden auch ETFs auf Indices und Märkte verwendet. Mit dieser Art der direkten Abbildung des "Weltwirtschaftszyklus" ist es dem Musterdepot gelungen, eine konstante und höhere Wertentwicklung als der MSCI World zu erwirtschaften. Informationen hierzu und den Gedankengängen bei der Auswahl der Anlageklassen finden Sie in unserer neuen "Kapitalmarktstudie 2019", welche unter www.kapitalmarktstudie.de erhältlich ist.

Zur Methode: Die Grundlage des "Welt-Index" ist die Analyse von Wirtschaftsindikatoren aus der ganzen Welt, die eine hohe wirtschaftliche Relevanz und eine hohe Reaktion an den Finanzmärkten mit sich bringen. Diese werden weltweit von Statistikämtern und Forschungsinstituten sowie weiteren hochrangigen wissenschaftlichen Quellen veröffentlicht. In der Endform konzentriert sich der "Welt-Index", der aus zwei Komponenten besteht, dem "Index der Konjunkturdaten" und dem "Index der Markterwartungen", auf die monatlich 50 wichtigsten Konjunkturdaten, zugrunde liegen mehr als 1000 internationale Indikatoren, die monatlich ermittelt und bewertet werden. Die Verknüpfung der Datenreihen in einer nach Dominanzfaktoren gegliederten Gewichtung gibt Aufschluss darüber, in welchem Zyklus und Stadium sich die Weltwirtschaft befindet. Aufgrund der Kombination von frühzyklischen, gleichzyklischen und nachzyklischen Indikatoren sowie der Integration einer Erwartungskomponente ermöglicht der "Welt-Index" eine sehr genaue Messung des aktuellen Status. Um dieses zu vereinfachen, werden dann zwei Trenddaten erstellt, die Aufschluss darüber geben, wie viele der ermittelten Daten in den vergangenen vier Wochen gefallen oder gestiegen sind. Nähere Informationen hierzu unter: www.weltindex.de

Das Musterportfolio zum "Welt-Index" ist nur als begleitende Information zu verstehen und dient nicht als konkreter Anlage-Ratschlag. Die Vermögensverwaltungsges. Dr. Markus C. Zschaber mbH erstellt den Index monatlich exklusiv für die "Welt am Sonntag" und den Nachrichtensender "n-tv".

Quelle: n-tv.de