Rheinmetall liebt Wind und Sonne"Die europäischen Treibstoffvorräte reichen für drei Monate Krieg"

Europa hat etwa 60 Raffinerien. "Das ist das Rückgrat unserer Treibstoffversorgung", sagt Rheinmetall-Managerin Shena Britzen im Interview. "Kraftstoffe sind der Mittelpunkt der Verteidigungsbereitschaft. Und die größte Flanke: Strategie ist für Amateure. Profis sprechen über Logistik."
Britzen leitet das Wasserstoffprogramm von Rheinmetall und möchte das europäische Energiesystem für das Schreckensszenario rüsten. Sie warnt im "Klima-Labor von ntv": Ohne Kraftstoffe geht nichts. Die Vorräte für Panzer, Kampfflugzeuge, Lkw und auch Krankenhäuser wären im Kriegsfall nach wenigen Wochen aufgebraucht. Rheinmetall plant deshalb ein europaweites Netzwerk von autarken Energieinseln. Dort sollen Elektrolyseure von Cleantech-Unternehmen wie Sunfire aus Dresden grünen Wasserstoff erzeugen. Der große Verbündete? Wind und Sonne. "Denen ist egal, ob Krieg oder Frieden herrscht", sagt Britzen. "Die sind immer da." Noch kostet ein Liter synthetisches Kerosin allerdings vier bis fünf Euro. "Das verkompliziert den Hochlauf", sagt Sunfire-Chef Aldag. Rheinmetall und Sunfire hoffen deshalb auf staatliche Hilfe. Ein guter Plan? "Rheinmetall zeigt auf jeden Fall, dass die Energiewende in unserem Interesse ist", sagt Kira Vinke von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). "Auch 'Durchhalten' ist eine militärische Fähigkeit."
ntv.de: Seit wann beschäftigt sich Rheinmetall mit synthetischen und grünen Treibstoffen für Panzer?
Shena Britzen: Schon sehr lange. Rheinmetall war früher zu 50 Prozent Automobilzulieferer und zu 50 Prozent Rüstungsunternehmen. In der Automobilsparte sind wir seit mehr als 25 Jahren im Bereich von Brennstoffzellen aktiv.
Rheinmetall steckt im Golf drin?
Shena Britzen: Unter der Motorhaube findet man unter anderen Markennamen in so ziemlich jedem Auto Komponenten von Rheinmetall: Kolben, Pumpen, Ventile. Es steht nur Pierburg oder Kolbenschmidt drauf.
Wann wurde Wasserstoff für Panzer interessant?
Shena Britzen: Als die Bundesregierung 2020 die nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet hat, hat der Rheinmetall-Vorstand entschieden, sich stärker in dem Feld zu engagieren. Anfangs lag der Fokus auf zivilen Anwendungen. Später folgte der logische Schritt, Wasserstoff als Basis von synthetischen Kraftstoffen für militärische Systeme zu nutzen.
Kira Vinke: Die Leitfrage ist: Wo können neue - in diesem Fall erneuerbare - Technologien militärisch von Vorteil sein und unsere Fähigkeiten verstärken? Beispielsweise, indem sie Abhängigkeiten reduzieren. Das betrifft auch die Stromversorgung von Kasernen oder die Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremwetterereignissen wie Stürmen oder Überflutungen.
Angestoßen von der grünen Transformation der deutschen Wirtschaft?
Kira Vinke: Ja. Wie entwickelt sich der zivile Bereich langfristig? Sind die Dinge, die wir für den militärischen Bereich beschaffen, damit kompatibel?
Und für den militärischen Bereich sind synthetische Kraftstoffe genau das Richtige?
Shena Britzen: Es gab vor einigen Jahren den Push in Richtung Elektromobilität. Das Narrativ war: Dadurch werden fossile Kraftstoffe ersetzt. Dabei spielte Wasserstoff eine Rolle, synthetische Kraftstoffe eher nicht. Die wurden als ineffizient dargestellt, weil die Konvertierung von Elektronen in Kraftstoff weniger effizient ist, als wenn man die Elektronen direkt nutzt. Aber auch Elektronen haben physikalische Grenzen: Man kann Strom aus Sonne und Wind lokal gut ernten, aber nur schwer transportieren und speichern. Ein Leopard-2-Kampfpanzer benötigt im Gefecht für einen Kilometer sieben Liter Diesel. Würde man das mit einem Elektrosystem abbilden, würde der Leopard nicht 70 Tonnen wiegen, sondern 105 Tonnen.
Weil die Batterie so groß sein müsste?
Shena Britzen: Ja. Man könnte einen E-Panzer auch nicht aufladen. Ein voller Dieseltank hat eine hohe Energiedichte. Es ist physikalisch de facto unmöglich, auf demselben Raum mit Elektronen eine ähnliche Energiedichte zu erreichen. Streitkräfte funktionieren aber in Logistik, davon hängt die Durchhaltefähigkeit ab. Der US-amerikanische General Bradley hat im Zweiten Weltkrieg gesagt: "Strategie ist für Amateure. Profis sprechen über Logistik." Wo auch immer das nächste Gefecht stattfindet, dorthin muss man Energie transportieren.
Und das funktioniert am besten mit fossilen Brennstoffen?
Shena Britzen: Kohlenwasserstoffbasierter Kraftstoff ist abgesehen von Kernenergie die kompakteste Form von Energie, die man daher auch am einfachsten transportieren kann.
Für synthetische Kraftstoffe fehlt aber grüner Wasserstoff. Wie ist der Stand beim Hochlauf?
Nils Aldag: Als Russland die Ukraine angriff, dachte speziell die Wasserstoffbranche: Alle haben verstanden, dass Wasserstoff Teil der Lösung ist. Nach dem Umstieg auf amerikanisches Flüssiggas hat erneut eine gewisse politische Behäbigkeit eingesetzt. Zumindest in der öffentlichen Debatte macht sich seither eher ein Gefühl von "hat nicht geklappt" breit.
Das ist nicht falsch, oder?
Nils Aldag: Doch. Wir haben Ende Januar in Spanien einen Auftrag für zwei 100-Megawatt-Elektrolyseure erhalten. Das entspricht einem großen Windpark. Das spanische Energieunternehmen Repsol investiert zwischen 150 und 200 Millionen Euro. Spanien treibt das Thema voran. Die Regierung will grünen Wasserstoff für die heimische Wirtschaft produzieren und über Pipelines auch an Länder wie Deutschland liefern. Solche Projekte werden derzeit an vielen Stellen realisiert.
Es läuft besser als gedacht?
Nils Aldag: Fünf Zentimeter unter der Wasseroberfläche stellt man jedenfalls fest, dass viel passiert.
Auch, weil Elektrolyseure im chinesischen Fünfjahresplan ein Schwerpunkt sind?
Nils Aldag: Es gab ein zweites Erwachen: Wenn wir unabhängig sein wollen, ist amerikanisches LNG auch keine sichere Lösung. Beim Klimawandel sind die Kosten nicht so offensichtlich, in Extremsituationen wie der Energiekrise schon - und sie sind exorbitant hoch: 2022 sind die Gaspreise auf das Zwanzigfache des Üblichen gestiegen. Europa musste 600 Milliarden Euro ausgeben, um Gasrechnungen zu senken. Das ist ein ähnlich starker Antrieb, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu beenden wie Klimaschutz.
Spiegelt sich das auch in der Politik wider?
Nils Aldag: Die Bundesregierung hat mit mehreren Jahren Verspätung eine europäische Direktive umgesetzt, die Mitgliedstaaten bis 2030 verpflichtet, 1,2 Prozent der Energie im Transportsektor mit grünem Wasserstoff und E-Fuels zu ersetzen. Diese 1,2 Prozent sind durch die aktuellen Projekte abgedeckt. Unser Wunsch ist, die verpflichtende Quote auf 2,5 Prozent zu schrauben. Das ist machbar. Das wäre ein Startpunkt für mehrere Gigawatt an Elektrolyseuren in Deutschland und Europa.
Sieht Rheinmetall das auch so?
Shena Britzen: Die Quote hilft im Zivilbereich. Wir brauchen keine. Die Notwendigkeit, zu handeln, ist viel offensichtlicher.
Versorgungssicherheit?
Shena Britzen: Das Ende des Ukraine-Kriegs ist der Startpunkt für jegliche weitere Bedrohung in Europa. Nach den ersten Luftlandeoperationen gab es in der Ukraine ein eingegrabenes Artilleriegefecht. Anschließend begann der Drohnenkrieg. Die Ukraine und Russland haben die industrielle Massenproduktion von Kampfdrohnen etabliert. Mittlerweile stehen Angriffe auf die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur im Fokus. Russland hat bereits 15 Prozent seiner Raffineriekapazität verloren.
Weil die Ukraine die Energieinfrastruktur mit Drohnen angreift.
Shena Britzen: Das ist ein wesentlicher Grund, dass Russland verhandelt. Es kann diese Angriffe nicht verhindern. Europa hat etwa 60 Raffinerien. Das ist das Rückgrat unserer Treibstoffversorgung. Unsere Vorräte reichen für drei Monate Kriegsführung. Dann sind die Lager leer. Alles, was wir derzeit für Tausende Milliarden Euro beschaffen, braucht Kraftstoff: Kampfflugzeuge, Schiffe, Panzer, Lkw. Das ist der Mittelpunkt einer jeden Verteidigungsbereitschaft.
Ohne Kraftstoff funktioniert nichts?
Shena Britzen: Das gilt auch für die Zivilgesellschaft. Krankenhäuser, Einsatzkräfte … das bricht zusammen. Kraftstoffe sind die größte Flanke unserer Verteidigungsbereitschaft. Die schließen wir nur mit grünem Wasserstoff. Wir benötigen eine Herstellerkapazität von mindestens 20 Millionen Tonnen E-Fuels pro Jahr in Europa, um verteidigungsfähig zu sein. Das entspricht für Deutschland sieben bis acht Gigawatt Elektrolysekapazität.
Nils Aldag: Letztlich ist die Frage in beiden Bereichen dieselbe, nur mit unterschiedlicher Dringlichkeit: Bin ich bereit, im Transportsektor etwas Geld in die Hand zu nehmen, um meine Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas zu reduzieren? Bin ich im Verteidigungsbereich bereit, einen kleinen Teil des großen Budgets auszugeben, um Sicherheit zu garantieren?
Grüner Wasserstoff schließt die große Sicherheitsflanke? Wann denn?
Shena Britzen: Die Nato hat bereits im vergangenen Jahr gesagt, Russland sei in fünf Jahren angriffsbereit. Gegen diese Uhr arbeiten wir. Der europäische Green-Tech-Bereich ist aber so leistungsfähig, dass wir diese Fähigkeit in fünf Jahren aufbauen können. Anders als bei der Kernfusion muss man nicht schauen, ob es funktioniert. Die Technologie ist verfügbar. Wir können sie skalieren und replizieren. Wir müssen es nur wollen.
Nils Aldag: Wir nehmen in Bilbao in Spanien gerade eine Anlage für synthetisches Kerosin in Betrieb. Repsol fragt nicht, ob das funktioniert. Das wird erwartet und das garantieren wir. Aber diese Anlagen werden bisher nicht im großen Maßstab gefertigt. Ein Liter synthetisches Kerosin kostet vier bis fünf Euro. Das können wir auf ein bis zwei Euro drücken, aber das verkompliziert den Hochlauf. Kein Unternehmen kauft Vier-Euro-Kraftstoff, wenn es günstigere Alternativen gibt. Deshalb müssen wir politisch einen Bereich schaffen, der den Hochlauf unterstützt - ob nun der Transportsektor, der militärische Bereich oder ein anderer. Nach normalen Marktprinzipien passiert das nicht.
Shena Britzen: Themen wie "resiliente Energieversorgung" oder "dezentrale Kraftstofferzeugung" sind für große Energiekonzerne zu unbedeutend. Aber Deutschland hat beschlossen, in den kommenden zehn Jahren für 30 Milliarden Euro Schutzräume zu bauen. Sollen die Menschen dort im Dunkeln und im Kalten sitzen? Es geht nicht nur um die Versorgung von Panzern.
Kira Vinke: Wir haben gerade erst in Berlin erlebt, was passiert, wenn die Energieinfrastruktur angegriffen wird. Auch in der Ostsee wurden wichtige Strom- und Datenkabel von der russischen Schattenflotte oder chinesischen Frachtschiffen durchtrennt. Unsere Anlagen werden ausgespäht. Das sind Angriffspunkte. Wir benötigen unbedingt mehr Energiesicherheit - etwa durch heimische Erneuerbare.
Und die Lösung ist ein europaweites Netzwerk von Hunderten modularen Anlagen, das binnen fünf Jahren aufgebaut ist und anschließend grünen Diesel und grünes Kerosin erzeugt?
Shena Britzen: Korrekt. Wir nennen diese Kraftstoffversorgungsanlagen "Energieinseln". Die sind nach heutigen Maßstäben klein. Große Anlagen stellen 100.000 Tonnen Kraftstoff pro Jahr her. Unsere sind auf etwa 5000 Tonnen ausgelegt, aber so entwickelt, dass sie möglichst resilient sind: Sie arbeiten mit lokal verfügbarer regenerativer Energie, denn das ist die resilienteste. Wind, Sonne, Wasserkraft und Geothermie ist egal, ob Krieg oder Frieden herrscht. Die sind immer da. Alle Prozessschritte werden vor Ort durchgeführt. Den erzeugten Kraftstoff kann man vertanken - auch in zivilen Anwendungen. Ein Leopard fährt mit demselben Diesel wie Lkw und Pkw.
Diese Anlagen funktionieren unabhängig voneinander? Wenn eine zerstört wird, arbeiten die anderen weiter?
Shena Britzen: Ja, die Energieinseln sind autark. Die Verteilung ist wie bei Grundwasser: Ich bin nie mehr als 50 bis 100 Kilometer von einer Kraftstoffquelle entfernt. Eine Anlage für 100.000 Tonnen Kraftstoff benötigt 200 Windräder. Für eine 5000-Tonnen-Anlage benötige ich zehn Windräder. Diese Größenordnung ist die Bevölkerung gewohnt. Die ist gesellschaftlich akzeptiert. Wir können unsere Giga-PTX-Anlagen neben jeden normalen Windpark stellen - und immer laufen lassen. Wind und Sonne sind ja da. Diese Energie kann man immer ernten, fortlaufend Kraftstoff produzieren und als synthetischen oder grünen Diesel der Bevölkerung verkaufen.
Die aktuelle Bundesregierung denkt bei Wind und Sonne eher an Dunkelflauten. Verleiht Rheinmetall der Energiewende mit Aussagen wie "Wind und Sonne sind immer da, egal ob Krieg oder Frieden" neuen Schwung?
Kira Vinke: Rheinmetall zeigt auf jeden Fall auf, dass die amerikanische Agenda der Energiedominanz nicht im europäischen Interesse ist und wir uns mit unserem schwankenden Kurs verwundbar machen. Die Energiewende ist in unserem sicherheitspolitischen Interesse. Europa importiert ungefähr 98 Prozent des Ölbedarfs und ungefähr 88 Prozent des Gasbedarfs. An diesen Verhältnissen ändert selbst mehr heimische Förderung nicht wahnsinnig viel.
Beim Gas hat Europa eine Abhängigkeit gegen die andere getauscht: erst Russland, jetzt die USA.
Kira Vinke: Genau. Wir müssen uns beim LNG an eine neue Preisvolatilität gewöhnen. Die politischen Beziehungen zu den Amerikanern sind ebenfalls volatil.
Was halten Sie vom Rheinmetall-Plan? Erkennen Sie Lücken?
Kira Vinke: Lücken gibt es überall. In Konflikten sind Versorgungsketten die vulnerabelsten Punkte. In Afghanistan wurden 60 Prozent der verwundeten und gefallenen Nato-Soldaten in der Logistik und insbesondere in der Kraftstofflogistik erfasst. Man kann eine Basis leichter sichern als einen Transport. Deshalb sollte man den Kraftstoffverbrauch insgesamt senken und effizientere Panzer bauen. "Durchhalten" ist eine militärische Fähigkeit. Ein Militäreinsatz muss nicht zuletzt finanziert werden.
Was würde der Aufbau dieses Netzwerks kosten?
Shena Britzen: Sicherlich an die 400 Milliarden Euro für Europa. Deutschland müsste etwa 30 bis 50 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Aber das würde in die gesamte Technologiekette gehen: PV, Wind, lokale Netze, dezentrale Energieerzeugung, dezentrales Energiemanagement, Wasserstofferzeugung, CO2-Capturing und auch E-Fuel-Synthese. Jetzt kann man sagen: Wir wollen nicht in den Sozialismus zurück! Richtig, aber wir müssen dieser Bedrohung begegnen und uns für einen Gegner rüsten, der technologisch auf Augenhöhe sein wird. Das ist kein Luxus, das ist Notwendigkeit. Der initiale Push wird Skaleneffekte erzeugen. Danach greifen die Marktkräfte, und diese Technologien werden wettbewerbsfähig sein.
Auch im Vergleich mit China? Nils Aldag hat vor zwei Jahren gesagt: Bei Wasserstoff können wir China schlagen.
Shena Britzen: In China konkurrieren die Provinzen miteinander und fördern Wasserstoff massiv. Das ist keine nachhaltige Volkswirtschaft, sondern Übersubventionierung. Daraus wird sich nie ein Hochleistungsprodukt generieren. Bei der Leistungsfähigkeit liegen sie weit hinter Europa zurück. Die beuten den Strom viel schlechter aus und erzeugen pro Kilowattstunde weniger Wasserstoff.
Nils Aldag: In China wurden 80 Unternehmen aufeinander losgelassen. Dieser aggressive Wettbewerb wird dazu führen, dass chinesische Anlagen - wenn sie funktionieren - sehr günstig sind. Wenn wir bestehen wollen, müssen unsere Kosten runter. Stand heute kann man aber klipp und klar sagen: In Europa konkurriert eine Handvoll guter Hersteller miteinander. Die verkaufen ihre Anlagen erfolgreich - bisher ohne chinesische Konkurrenz. Das kann auch in anderen Regionen der Welt funktionieren.
Sind seltene Erden ein Problem? Können wir diese Anlagen problemlos bauen?
Nils Aldag: Elektrolyseure beinhalten einen geringen Anteil seltener Erden. Unsere Wertschöpfungskette ist europäisch. Aus Rohstoffsicht bestehen keinerlei Abhängigkeiten von China.
Das Rennen ist offen?
Nils Aldag: So ist es.
Mit Nils Aldag, Shena Britzen und Kira Vinke sprachen Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespräch wurde zur besseren Verständlichkeit gekürzt und geglättet. Das komplette Gespräch können Sie sich im Podcast "Das Klima-Labor von ntv" anhören.