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An Bord mit Jeff Bezos 18-Jähriger fliegt als jüngster Mensch ins All

Gerade einmal volljährig und schon mit einem Fuß im Weltall - möglich macht das Amazon-Gründer Jeff Bezos. Der 18-jährige Oliver Daemen ist am kommenden Dienstag mit an Bord, wenn der Milliardär den ersten bemannten Flug in seinem Raumschiff "New Shepard" antritt. Damit werden gleich zwei Rekorde gebrochen.

Neben seinem Bruder und einer 82-Jährigen will Amazon-Gründer Jeff Bezos in der kommenden Woche noch einen 18-Jährigen mit auf den ersten bemannten Weltraumflug seiner Firma Blue Origin mitnehmen. Oliver Daemen, Sohn des niederländischen Investment-Bankers Joes Daemen, werde bei dem Flug am kommenden Dienstag in der "New Shepard"-Kapsel dabei sein, teilte Blue Origin mit. Der 18-Jährige habe im vergangenen Jahr die Highschool abgeschlossen, wolle ab September in Utrecht Physik und Innovation studieren und arbeite außerdem an seinem Flugschein.

"Mit der "New Shepard" zu fliegen wird einen Lebenstraum von Oliver erfüllen, der seit er vier Jahre alt ist vom Weltall, dem Mond und Raketen fasziniert ist", hieß es. Die Rechnung in zunächst nicht genannter Höhe bezahlt Daemens Vater, der bei der Auktion für den vierten Platz an Bord der "New Shepard" im Juni mitgemacht hatte, aber überboten worden war. Der Sieger der Auktion, der 28 Millionen Dollar geboten hatte und zunächst weiter anonym bleiben wollte, könne wegen eines "Terminkonflikts" diesmal nicht dabei sein und werde zu einem späteren Zeitpunkt starten.

Oliver Daemen wäre nach Angaben von Blue Origin der jüngste Mensch, der je ins All geflogen ist - die 82-jährige frühere US-Pilotin Wally Funk der älteste. Gemeinsam mit Milliardär Bezos und dessen Bruder Mark sollen sie nun den ersten bemannten rund zehnminütigen Testflug der "New Shepard" bestreiten. Nach dem Start soll das Raumschiff innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3700 Kilometer pro Stunde beschleunigen.

Nach drei Minuten soll die Schwerelosigkeit einsetzen, bevor die dann abgetrennte Kapsel ihren höchsten Punkt in mehr als 100 Kilometer Höhe über der Erde erreicht. Danach werde sie wieder in die Erdatmosphäre eintreten und durch große Fallschirme abgebremst in der texanischen Wüste landen.

Quelle: ntv.de, jhe/dpa

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