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Deutscher kehrt zur Erde zurück Ablösung für Astronaut Maurer kommt auf ISS an

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Maurer ist der vierte Deutsche auf der ISS.

(Foto: IMAGO/ZUMA Wire)

Nach fünf Monaten im Weltall nähert sich der Einsatz des deutschen Astronauten Matthias Maurer auf der ISS dem Ende. Für ein paar Tage wird es eng auf der Raumstation: Die neue Crew hat sie erreicht, nun sind elf Menschen dort.

Die Ablösung für den deutschen Astronauten Matthias Maurer ist da: Drei US-Amerikaner und eine Italienerin sind an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Die US-Astronauten Kjell Lindgren, Bob Hines und Jessica Watkins sowie Samantha Cristoforetti, Astronautin der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, dockten mit einer "Crew Dragon"-Kapsel an der ISS an, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte.

Rund 20 Stunden zuvor waren die vier Astronauten vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus gestartet. Die Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk brachte damit bereits zum fünften Mal im Auftrag der NASA Astronauten zur ISS. Für Hines und Watkins war es der erste Flug zur Raumstation, für Lindgren und Cristoforetti der zweite.

Die sogenannte "Crew-4" soll die derzeit an Bord der ISS stationierte "Crew-3" ablösen - neben dem deutschen Astronauten Maurer sind das die US-Astronauten Thomas Marshburn, Raja Chari und Kayla Barron. Bis zur für Ende April geplanten Rückkehr der "Crew-3" sind mit den Kosmonauten Oleg Artemjew, Denis Matwejew und Sergej Korssakow nun für einen kurzen Zeitraum insgesamt elf Menschen auf der ISS stationiert.

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Der 52 Jahre alte Maurer ist seit mehr als fünf Monaten auf der ISS in 400 Kilometern Höhe im Einsatz und wird voraussichtlich in den kommenden Tagen zur Erde zurückkehren. Am 11. November 2021 war er mit seinen drei NASA-Kollegen gestartet.

Jüngst hatte der zwölfte Deutsche im Weltall und vierte Deutsche im ISS-Einsatz berichtet, in der Schwerelosigkeit keinerlei Schlafprobleme zu haben. "Wenn ich keinen Wecker hätte oder mich die Kollegen nicht aus dem Schlaf reißen würden morgens, dann würde ich hier wahrscheinlich unendlich viele Stunden schlafen", sagte Maurer. Nur nach seinem Außenbordeinsatz sei er nachts mehrmals aus dem Schlaf aufgeschreckt, das habe sich jedoch schnell wieder gelegt.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa

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