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Mit Juri Gagarin schnell zur ISS Drei Raumfahrer sind auf Expressflug ins All

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Die Raumfahrer Mark T. Vande Hei, Oleg Nowizk und Pjotr Dubrow (v.l.) kurz vor dem Start - ihre Rakete trug den Namen Juri Gagarin (oben links).

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Normalerweise dauert ein Flug zur ISS etwa sechs Stunden - nun starten drei Raumfahrer von Baikonur, die es in etwa der halben Zeit schaffen sollen. Auf der ISS werden sie schon sehnlichst erwartet. Sie heben ab mit einer Rakete namens Juri Gagarin - er war vor 60 Jahren der erste Mensch im All.

Drei Raumfahrer sind mit einem Expressflug zur Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Trägerrakete Sojus 2.1a hob an diesem Freitag pünktlich bei sonnigem Wetter vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien ab.

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Da hebt sie ab, die Sojus-2.1a-Trägerrakete mit dem Raumschiff Sojus MS-18, das eine neue Besatzung zur ISS bringt.

(Foto: picture alliance/dpa/Roscosmos Space Agency Press Service/AP)

Live-Bilder der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zeigten, wie die Sojus-Raumkapsel mit den Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow sowie dem NASA-Astronauten Mark T. Vande Hei an Bord in die Erdumlaufbahn flog. Alles sei planmäßig verlaufen und die Crew fühle sich gut, berichteten Kommentatoren nach dem Start. Die Besatzung soll nach gut dreieinhalb Stunden Flugzeit die ISS, den Außenposten der Menschheit, erreichen. In den vergangenen Jahren dauerte ein Sojus-Flug in der Regel sechs Stunden.

Sieben Raumfahrer bereits auf ISS

Auf die Verstärkung warteten sieben weitere Raumfahrer, die derzeit auf der ISS leben - neben zwei Kosmonauten aus Russland sind es vier US-Amerikaner und ein Japaner. Drei von ihnen werden in einer Woche zurück auf der Erde erwartet. In gut zwei Wochen soll dann eine Rakete des US-Unternehmens SpaceX zur ISS aufbrechen.

Wegen der Corona-Pandemie erfolgte der Start in Baikonur unter strengen Hygiene-Vorschriften. Nach früheren Angaben wurden die beiden Kosmonauten gegen das Virus geimpft. Vor ihrem Abflug waren die drei Raumfahrer weitgehend von der Öffentlichkeit abgeschirmt worden, um eine Ansteckung zu verhindern. Auch konnten sie sich nicht persönlich von ihren Familien verabschieden.

Rakete trägt Gagarins Namen

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In Erinnerung an den ersten Menschen im All vor 60 Jahren trägt die Rakete den Namen Juri Gagarin. Der sowjetische Kosmonaut startete am 12. April 1961 von Baikonur aus und umrundete in 108 Minuten die Erde.

Vier Jahre später folgte der ersten Weltraumspaziergang durch Alexej Leonow und 1966 die erste Mondsonde. Die Startrampe, von der aus Gagarin damals abhob, wird derzeit saniert.

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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