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Hunde und Katzen zeigen Symptome Haustiere stecken sich oft mit Corona an

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Bei zwei Dritteln der Katzen, die bei Corona-Infizierten leben, wurden Antikörper nachgewiesen.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Kurz vor einem europäischen Kongress zu Infektionskrankheiten werden bereits Zahlen zu Corona-Infektionen von Haustieren publik. Demnach stecken diese sich sehr häufig bei ihren erkrankten Besitzern an. Es besteht die Sorge, dass über Haustiere das Virus wieder in die Bevölkerung kommt.

Hunde und vor allem Katzen stecken sich offenbar relativ häufig bei ihren mit Corona infizierten Besitzern an. Darauf weisen zwei neue Untersuchungen hin. So berichtet die kanadische Tiermedizinerin Dorothee Bienzle, dass sie bei 67 Prozent der untersuchten Katzen und bei 43 Prozent der Hunde Antikörper fand, was auf eine durchgemachte Infektion hinweist. Die Tiere hatten mit infizierten Menschen zusammengelebt.

Bienzle von der Universität Guelph in Kanada präsentiert ihre Ergebnisse vom 9. bis 12. Juli beim Europäischen Kongress für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ECCMID). In einem begutachteten Fachmagazin sind die Daten noch nicht erschienen.

20 Prozent der Hunde hätten Symptome gehabt, 27 Prozent der Katzen. In den meisten Fällen sei die Krankheit schnell und glimpflich vorübergegangen. Symptome reichen von Kraft- und Appetitlosigkeit über Husten, laufende Nasen, Atemprobleme und Durchfall bei den Vierbeinern.

Bisher keine Übertragung von Tier auf Mensch nachgewiesen

Die Tiermedizinerin Els Broens von der Universität Utrecht wies ebenfalls höhere Infektionen bei Haustieren von Infizierten nach. Bei rund jedem fünften Tier aus solchen Haushalten erbrachten PCR- oder Antikörper-Tests ein positives Ergebnis. Die Hauptsorge sei nicht die Gesundheit der Tiere - sie hätten keine oder nur leichte Symptome von Covid-19 gehabt, erklärte Broens laut einer Kongress-Mitteilung. Es gehe vielmehr um das potenzielle Risiko, dass Haustiere zum Reservoir des Virus werden und es wieder in die Bevölkerung einschleppen könnten. Bisher seien aber glücklicherweise keine Übertragungen von Haustieren auf Menschen bekannt geworden.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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