Wissen

Start verzögert sich Sojus-Rakete bringt 38 Satelliten ins All

235554529.jpg

Kann in der Praxis vorkommen: Technische Probleme verzögern den Start der Rakete.

(Foto: picture alliance/dpa/Russian Space Agency Roscosmos)

Die Fracht ist wertvoll - und international: 38 Satelliten aus verschiedenen Nationen soll eine russische Sojus-Rakete in den Weltraum befördern. Der Start wird allerdings kurzfristig verschoben. Die genauen Gründe dafür sind nicht bekannt.

Russland hat wegen technischer Probleme den Start einer Rakete mit 38 Satelliten vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) verschoben. Der neue Starttermin sei für diesen Montag angesetzt, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Abend in Moskau mit. Eine Kommission habe den zunächst auf Sonntag verschobenen Start nun auf den 22. März verlegt, hieß es. Demnach soll eine Sojus-Rakete die Satelliten aus 18 Staaten, darunter auch aus Deutschland, ins Weltall bringen.

Zu den genauen Ursachen für die Verschiebung machte Roskosmos keine Angaben. "Die Gründe sind technischer Art, so etwas kommt in der Praxis vor", sagte ein Sprecher im Fernsehkanal Roskosmos TV. Unter den Satelliten ist nach russischen Angaben auch ein japanischer Apparat mit dem Namen Elsa-d, der erstmals Überreste von ausgedienten Satelliten einsammeln soll. Er diene angesichts der Unmengen von Weltraumschrott der Nachhaltigkeit im Kosmos, hieß es.

Mehr zum Thema

Die Technische Universität Berlin hat den Angaben zufolge mehrere Funksatelliten an Bord der Mission. Viele der Raumkörper aus den einzelnen Ländern, darunter aus Saudi-Arabien und Südkorea, dienen der Erderkundung und sollen Bilder und Daten von dem Planeten zu Bodenstationen senden.

Nach Darstellung von Roskosmos handelt es sich um kleinere Satelliten in unterschiedlichen Formaten mit einer Masse bis zu 200 Kilogramm. Sie würden auf verschiedene Umlaufbahnen gebracht, hieß es. Unter den vertretenen Staaten sind auch Italien, die Niederlande, Spanien, die Slowakei, Ungarn, Brasilien, Kanada, Israel und Großbritannien.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.