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Gibt es ihn noch? Tesla nun seit drei Jahren im All unterwegs

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Im Dezember 2017 wurde der Tesla in Hawthorne für den Start in einer "Falcon Heavy"-Rakete vorbereitet - wie er wohl jetzt aussieht?

(Foto: Space X/ZUMA Wire/dpa)

Genau drei Jahre ist es nun her, dass Tesla-Chef Musk öffentlichkeitswirksam einen Roadster ins All schießen ließ. Am Steuer: die menschengroße Puppe "Starman", benannt nach David Bowies Song. Das Auto ist im Weltraum einer extremen Strahlung ausgesetzt - niemand weiß, was von ihm noch übrig ist.

Ein im Februar 2018 ins All geschossenes Auto der Marke Tesla hat zu seinem dreijährigen Jubiläum im Weltraum rund 2,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt. Der Tesla - oder was von ihm übrig ist - nähert sich in seiner Umlaufbahn momentan rasant der Erde, pro Sekunde kommen etwa 33 Kilometer hinzu.

Die Angaben gehen zurück auf die private und oft zitierte Seite Whereisroadster.com (von "Where is Roadster"), die die Route des Autos permanent berechnet. Der Wagen wurde am 6. Februar 2018 in den Weltraum geschossen.

Auto ist extremer Strahlung ausgesetzt

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"Starman" am Steuer des Tesla - so sah er im Februar 2018 noch aus.

(Foto: imago/UPI Photo)

Die Webseite kann allerdings auch nichts darüber aussagen, ob der einst von Tesla-Chef Elon Musk öffentlichkeitswirksam ins All gebrachte Roadster in der Farbe Mitternachtskirsche überhaupt noch existiert. Das Auto ist im Weltraum einer extremen Strahlung ausgesetzt - vor allem die organischen Stoffe wie Leder, Gummi, Stoff und Farbe könnten längst der Vergangenheit angehören. Übrig bliebe der Aluminiumrahmen von Elon Musks altem Sportwagen. Und der ist zusätzlich der permanenten Gefahr ausgesetzt, von kleinen und größeren Meteoriten getroffen zu werden.

Hintergrund des Teslas im All ist eine gekonnte Public-Relations-Aktion Musks, der nicht nur Chef des Autobauers, sondern auch der privaten Weltraumfirma SpaceX ist. Als deren Rakete "Falcon Heavy" getestet werden musste, trennte Musk sich von seinem Cabrio und machte es zur Probeladung.

Auf den Fahrersitz wurde die menschengroße Puppe "Starman" montiert, benannt nach David Bowies Song. Ein eingebautes Gerät spielte einen weiteren Bowie-Klassiker in Endlosschleife, bis die Batterie schlappmachte: "Space Oddity". Einige Stunden lang waren surreale Bilder des Teslas im Internet zu sehen - mit der Erdkugel bildschirmfüllend im Hintergrund, noch lange danach wurden sie im Internet geteilt. Doch seit fast drei Jahren sind die Kameras am Tesla bereits nicht mehr funktionstüchtig.

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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