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Daihatsus letzter Wurf Einer geht noch

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Unverkennbare Verwandtschaft: Unter der Haube des Daihatsu Charade steckt ein Toyota Yaris.

Daihatsu stellt 2013 seinen Vertrieb in Deutschland ein. Trotzdem bringen die Japaner quasi kurz vor Ladenschluss noch ein neues Modell auf den Markt, den Charade. Obwohl, so ganz neu ist der Kleinwagen nicht.

Im letzten Jahr hat Daihatsu seine Modellpalette von fünf auf drei Baureihen verkleinert. Der extravagante Van Materia und der nicht minder außergewöhnliche Mini-Roadster Copen wurden eingestellt und sind nur noch in Einzelexemplaren in Deutschland erhältlich. Jetzt forsten die Japaner ihr Angebot wieder auf und bringen mit dem Charade ab Mai einen Kleinwagen auf den Markt.

Das Fahrzeug wird ausschließlich von einem 1,3-Liter-Benzinmotor angetrieben, der rund 73 kW/100 PS leisten wird. Serienmäßig ist der Antrieb mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert, gegen Aufpreis übernimmt ein automatisiertes Schaltgetriebe die Arbeit.

Technik von Toyota

Obwohl der Name Charade von Daihatsu schon früher verwendet wurde, das Modell wurde in Deutschland 2000 eingestellt, steckt hinter dem neuen Fahrzeug tatsächlich ein Toyota Yaris. Und zwar die noch aktuelle, nicht die kommende neue Modellgeneration. Auch der Motor und das Multimode-Getriebe stammen aus Toyota-Regalen. So kann der an Daihatsu beteiligte weltgrößte Automobilhersteller seine Produktion auf eine breitere Basis stellen. Einen Preis für den Charade nennt Daihatsu noch nicht, man darf aber von rund 14.000 Euro für die Basisvariante ausgehen.

Der Charade dürfte das letzte Fahrzeug sein, das Daihatsu in Deutschland neu einführt. Anfang 2013 zieht sich der Hersteller aus Europa komplett zurück.

Quelle: ntv.de, sp-x