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Ausschließlich mit Verbrenner VW schiebt den Taigo in den Markt

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Die Preise für den VW Taigo sollen hierzulande ab 20.000 Euro starten, was für einen Kleinwagen kein Schnäppchen ist.

(Foto: VW)

Man mag es kaum glauben, aber der Autohersteller, der sich selbst zum größten Elektroautobauer der Welt aufschwingen will, bringt jetzt erneut einen Verbrenner nach Europa. In Brasilien und Argentinien ist der VW Taigo schon seit fast einem Jahr am Start.

Während VW auf der einen Seite gar nicht laut genug das Lied von der nahenden E-Mobilität und dem Ende der Verbrenner singen kann, fächern die Wolfsburger auch in Europa ihr Kleinwagenangebot auf und bieten die Neuzugänge ausschließlich mit Benzinmotoren an. Bereits im Spätsommer wird dem Polo und dem Mini-SUV T-Cross der Taigo zur Seite gestellt. Das "T" im Namen macht es deutlich: Der neue VW ist ein kleines SUV, allerdings mit coupéhaften Zügen. In Brasilien und Argentinien fährt der aufgebockte Kleinwagen bereits seit dem Herbst 2020 als VW Nivus mit fossilen Brennstoffen.

Kein Schnäppchen

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Der VW Taigo fährt als SUV-Coupé ausschließlich mit Benzinmotoren zu den Händlern.

(Foto: VW)

Der Taigo basiert auf der MQB A0-Plattform, die im VW-Konzern für Kleinwagen und ihre Crossover-Ableger genutzt wird. Für den europäischen Markt läuft das Modell im spanischen Pamplona neben dem Polo vom Band. Der Einstiegpreis wird bei unter 20.000 Euro starten, was kein wirkliches Schnäppchen ist.

Der Taigo streckt sich auf eine Länge von 4,27 Metern, übertrifft damit nicht nur den T-Cross (4,11 Meter), sondern auch den kompakten T-Roc (4,24 Meter). Dank seines Radstands von 2,57 Metern und der etwas höheren Sitzposition will der Taigo den Insassen eine bequemes Ein- und Austeigen sowie gute Platzverhältnisse bieten. Sein Kofferraumvolumen beträgt 438 Liter. Eine verschiebbare Rückbank wie beim T-Cross gibt es allerdings nicht.

Mit bis zu 150 PS

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Das digitale Cockpit gibt es beim VW Taigo in Serie.

(Foto: VW)

In der Höhe kommt der neue Crossover auf 1,49 Meter; in Kombination mit der leicht abfallenden Dachlinie soll dies für einen sportlicheren Auftritt als beim kantigen T-Cross sorgen. Für einen markanten Auftritt gibt es auf Wunsch bis zu 18 Zoll große Räder, schwarz beplankte Radhäuser und einen langen Hecküberhang. Optional lässt sich das Fahrzeug auch mit einem schwarz lackierten Dach ordern.

Angeboten wird der Taigo in den vier Ausstattungslinien "Taigo", "Life", "Style" und "R-Line". Ab Werk gehören unter anderem LED-Scheinwerfer, ein digitales Cockpit und ein Multifunktionslenkrad zum Serienumfang. Bei Style und R-Line kommen noch Matrix-Scheinwerfer, Sitzheizung und spezielle Designelemente sowie besondere Stoßfänger dazu.

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Die Seitenlinie zeigt noch mal die Coupé-Form des VW Taigo.

(Foto: VW)

Gegen Aufpreis sind Panoramadach, Design-Pakete, Navigationssystem oder Assistenten zum Ein- und Ausparken oder zum teilautonomen Fahren erhältlich. Auch eine Anhängerkupplung ist zu haben.

VW offeriert für den Taigo das identische Motorenprogramm des T-Cross. Zur Wahl stehen der Einliter-Dreizylinder-TSI in den Ausbaustufen mit 95 PS und 110 PS sowie der 1,5-Liter-TSI mit 150 PS. Eine elektrifizierte Variante wird es für den ausschließlich mit Frontantrieb ausgelieferten Taigo nicht geben; auch leistungsstärkere Motoren sind zurzeit nicht geplant.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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