mit Uladzimir ZhyhachouDas war Dienstag, der 1. November 2022
Er wird zwar "Mini-Trump" genannt, doch so weit, wie sein vermeintliches Vorbild geht er doch nicht: Jair Bolsonaro ist zwei Tage nach der verlorenen Präsidentenwahl wieder aufgetaucht und hat der Machtübergabe an Luiz Inácio Lula da Silva zugestimmt. Ausdrücklich anerkannt hat der Rechtspopulist den Sieg seines linken Herausforderers zwar nicht - aber solch einen Schritt hat von ihm wohl eh niemand erwartet.
Was war heute sonst wichtig:
Russland will Schläge gegen Infrastruktur fortsetzen - Ukraine spricht von "Energieterror"
Knappe Mehrheit deutet sich an - Prognosen: Netanjahus Likud bei Wahl in Israel vorne
"Midterm Elections" in den USA - Was die Kongresswahlen so spannend macht
Prigoschin kritisiert Elite - Wagner-Chef fordert Oligarchen-Kinder zum Kriegsdienst auf
Angriff auf Schwarzmeerflotte - Was wir über die ukrainischen Drohnenboote wissen
Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!
Vierjähriger fällt in Pool und stirbt
Ein Vierjähriger ist nach einem Sturz in einen Pool in der Gemeinde Bramsche im niedersächsischen Landkreis Osnabrück ums Leben gekommen. Das Kind sei nach dem Unfall zunächst unter Reanimation in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Die Wiederbelebungsversuche mussten jedoch abgebrochen werden, das Kind starb im Krankenhaus.
Zuvor war der Junge in den Pool eines Hausgrundstückes gefallen. Ein Mitarbeiter einer angrenzenden Firma habe den Jungen leblos aus dem Wasser geholt, hieß es weiter. Weitere Details sind noch nicht bekannt.
Netanjahu bei Wahl in Israel vorn
Ex-Regierungschef Benjamin Netanjahu hat laut Nachwahlbefragungen die Parlamentswahl in Israel gewonnen. Der langjährige frühere Ministerpräsident konnte laut den nach Schließung der Wahllokale veröffentlichten Prognosen sogar auf eine Mehrheit der Parlamentssitze hoffen. Regierungschef Jair Lapid musste sich demnach bei der Wahl geschlagen geben.
Bolsonaro will nach Wahlniederlage die "Verfassung respektieren"
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro will nach seiner Niederlage in der Präsidentschaftswahl die Verfassung "respektieren". Dies kündigte Bolsonaro bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Stichwahl am Sonntag vor Journalisten in der Hauptstadt Brasília an, ohne seine Niederlage explizit einzugestehen. Sein Stabschef Ciro Nogueira sagte im Anschluss, der Präsident habe den Amtsübergabe an Wahlsieger Luiz Inácio Lula da Silva "autorisiert".
Dänemark-Wahl: Sozialdemokraten vorn - aber ohne Mehrheit
Die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen werden bei der Parlamentswahl in Dänemark ersten Prognosen zufolge erneut stärkste Kraft. Nachwahlbefragungen der Sender DR und TV2 deuten jedoch auf unklare Mehrheitsverhältnisse hin. Es ist offen, ob Frederiksen weiterregieren kann.
Niederlande ordnen Schließung von chinesischen Polizeibüros an
China muss seine ohne Erlaubnis der Behörden eröffneten Polizeibüros in den Niederlanden mit sofortiger Wirkung schließen. Das ordnete Außenminister Wopke Hoekstra in Den Haag an. Er habe dies dem chinesischen Botschafter mitgeteilt, sagte der Minister nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ANP.
n Die Polizeibüros nannte der Minister "unakzeptabel". Die niederländischen Behörden hätte nie Zustimmung erteilt. Das Ministerium werde nun untersuchen, was für Aktivitäten genau in den Büros stattgefunden hätten.
Medien hatten in der vergangenen Woche herausgefunden, dass China Polizei-Büros in Rotterdam und Amsterdam errichtet hatte. Die chinesischen Behörden würden dort unter dem Deckmantel von "Servicecentern" Druck auf geflüchtete Dissidenten ausüben. Auch in anderen europäischen Ländern soll es solche Büros geben, darunter in Deutschland.
Mann erschießt Ehefrau vor Augen des Kindes
In Heide in Schleswig-Holstein hat ein Mann seine Ehefrau vor den Augen des gemeinsamen Kindes auf offener Straße erschossen.
Bei dem Opfer handle es sich um eine 37-Jährige aus Chemnitz in Sachsen, teilte die Polizei mit. Sie sei am Montag mit ihrem 13-jährigen Sohn auf dem Gehweg unterwegs gewesen. Als neben ihr ein Fahrzeug hielt, sei der Beifahrer ausgestiegen und habe unvermittelt auf die Frau geschossen. Anschließend habe sich der Schütze zur Polizei fahren lassen und sich dort gestellt. Es handle sich um den 54 Jahre alten Ehemann und Vater des 13-Jährigen, hieß es weiter. Die Ehepartner lebten in Trennung.
Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen wegen des Vorwurfs, einen heimtückischen Mord begangen zu haben. Bei dem Fahrer, der von der Polizei gestellt wurde, besteht der Anfangsverdacht eines gemeinschaftlichen Mordes in Mittäterschaft. Da aber kein dringender Tatverdacht besteht, wurde gegen diesen Mann kein Haftbefehl beantragt.
Die Frau starb im Westküstenklinikum Heide an den Folgen ihrer schweren Verletzung. Der Sohn wurde mit einem Schock ebenfalls in dem Krankenhaus behandelt.
Berlin führt 9-Euro-Ticket ein - aber nicht für alle
Gute Nachricht für alle Berliner: Das 29-Euro-Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr wird es länger geben, als bisher geplant. "Das 29-Euro-Ticket wird verlängert bis Ende März", kündigte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey an. Bislang war vorgesehen, den Fahrschein bis einschließlich Dezember anzubieten. Giffey begründet die Pläne damit, dass sie bis dahin nicht mit einer bundesweit einheitlichen Lösung beim Nahverkehrsticket rechnet.
Außerdem wird es ab Januar in Berlin ebenfalls bis mindestens Ende März ein Sozialticket für monatlich 9 Euro geben. Der Kreis der Berechtigten soll zudem deutlich ausgeweitet werden. Laut Senat dürften etwa 650.000 Menschen Anspruch auf ein solches Ticket haben.
Republikanerin scherzt über Überfall auf Mann von Pelosi
Nach dem gewalttätigen Angriff auf den Ehemann der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi nutzt die aufstrebende Republikanerin Kari Lake den Angriff für Spott im Wahlkampf. Lake, die sich bei den anstehenden US-Wahlen am 8. November um das Gouverneursamt in Arizona bewirbt, sprach bei einem Wahlkampfauftritt über den Schutz von Schulen vor Angreifern und scherzte in dem Zusammenhang über die Attacke auf Pelosis Mann Paul. Sie argumentierte, wenn Politiker und Abgeordnete geschützt würden, müsse das auch für Kinder gelten. "Nancy Pelosi - nun ja, sie wird beschützt, wenn sie in DC ist", sagte Lake und schob nach: "Offensichtlich wird ihr Haus nicht besonders gut geschützt." Das Publikum reagierte mit Gelächter.
Meghan spricht über Harrys Wissenslücken
Der britische Königssohn Prinz Harry hat nach Aussage seiner Ehefrau Herzogin Meghan einige Fragen des britischen Einbürgerungstests nicht beantworten können. "Dieser Einbürgerungstest ist so schwierig", sagte die 41-Jährige in der neuen Folge ihres Podcasts "Archetypes". "Ich habe dafür gelernt und erinnere mich, wie ich gedacht habe 'Oh mein Gott'." Sie habe dann ihren Ehemann Harry um Hilfe gebeten. "Und er so: 'Ich habe keine Ahnung'", berichtete Meghan im Gespräch mit der Schauspielerin Pamela Adlon.
Nach der Verlobung von Harry und Meghan kündigte die Royal Family an, die ehemalige Schauspielerin werde die britische Staatsbürgerschaft annehmen. 2020 legten Meghan und Harry ihre royalen Pflichten nieder und zogen in die USA. Medienberichten zufolge gab Meghan damals ihre Bemühungen um einen britischen Pass auf. Dazu äußerte sie sich im Podcast nicht.
Minister: Bolsonaro wird Wahlergebnis nicht anfechten
Nach der knappen Niederlage bei der Wahl in Brasilien taucht Präsident Jair Bolsonaro ab - was Spekulationen schürt, dass er das Ergebnis nicht anerkennen könnte. Ein Regierungsmitglied gibt nun Entwarnung.
Bolsonaro werde seine Wahlniederlage nicht anfechten, sagte Kommunikationsminister Fabio Faria. Der Präsident werde dies im Laufe des Tages in einer offiziellen Erklärung kundtun, kündigte der Minister an. Kurz vor seiner Rede werde Bolsonaro sich mit Richtern des Obersten Gerichtshofs treffen.
Der rechtsextreme Amtsinhaber war bei der Präsidentenwahl am Wochenende seinem Herausforderer Luiz Inacio Lula da Silva knapp unterlegen.
Hubschrauber stürzt in Norwegen ab - zwei Tote
Bei einem Hubschrauber-Unglück in Norwegen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine dritte Person sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die zuständige Polizei in der mittelnorwegischen Provinz Trøndelag auf Twitter mit. Der Helikopter sei am Vormittag in der Gemeinde Verdal verunglückt. Hintergründe des Unglücks sind noch unklar. Aufnahmen norwegischer Medien zeigen, dass in dem Gebiet dichter Nebel herrschte. Verdal liegt in der Nähe von Trondheim und etwa 500 Kilometer nördlich von Oslo.
Bericht: Kanzleramt will Gaspreisbremse schon ab Februar
Die Bundesregierung will die Gaspreisbremse zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger Berichten zufolge bereits ab dem 1. Februar in Kraft setzen. Dies geht nach Informationen der Funke Mediengruppe sowie des "Spiegel Online" aus einem Beschlussvorschlag des Bundeskanzleramts für die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch hervor. Die zuständige Expertenkommission hatte eine Einführung zum 1. März vorgeschlagen. In der Vorlage des Kanzleramts heiße es dazu: "Eine Rückwirkung zum 1. Februar 2023 wird angestrebt."
Rapper Takeoff in Bowling-Club erschossen
Der Rapper Takeoff ist heute Nacht erschossen worden. Davon berichtet unter anderem "TMZ". Der 28-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Kirshnik Khari Ball heißt, soll laut Bericht in einem Bowling-Club im texanischen Houston tot aufgefunden worden sein.
Die örtliche Polizei bestätigte via Twitter, dass "Beamte in der Innenstadt mit einer Schießerei" beschäftigt seien. "Ein Opfer wurde bei der Ankunft tot aufgefunden", heißt es in einem Tweet. Zwei weitere Personen seien ins Krankenhaus gebracht worden. Die Identität des Opfers gab die Polizei bislang noch nicht bekannt.
Takeoff wurde 1994 in Lawrenceville im US-Bundestaat Georgia geboren. Er begann 2008 zusammen mit seinem Onkel Quavo und dessen Cousin Offset, der mit Cardi B verheiratet ist, zu rappen. Im Jahr 2011 veröffentlichte das Trio erstmals unter dem Namen Migos. Anfang Oktober hatten Takeoff und Quavo mit ihrem Album "Only Built for Infinity Links" ihr Debüt als Duo gegeben.
Klimaprotest behindert Rettung von Unfallopfer - Ermittlungen gegen Aktivisten
Am Montagmorgen wurde in Berlin eine 44-jährige Radfahrerin von einem Betonmischer-Lastwagen überrollt und unter dem Wagen eingeklemmt. Feuerwehr-Einsatzkräfte mit Spezialgeräten standen wegen Protesten von Klimademonstranten auf der Stadtautobahn A100 im Stau und trafen erst verspätet am Unfallort ein, weshalb an der Unfallstelle improvisiert werden musste. Die Frau kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Der Fahrer des Betonmischers wurde nach dem Unfall von einem unbekannten Mann mit einem Messer schwer verletzt.
Nach dem Unfall ermittelt die Polizei nun unter anderem gegen zwei der Autobahnblockierer. Gegen einen 63-Jährigen und einen 59-Jährigen werde wegen unterlassener Hilfeleistung beziehungsweise der Behinderung hilfeleistender Personen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben des Sprechers sollen sich die Aktivisten an einer Schilderbrücke auf der A100 festgeklebt haben.
Schichtwechsel
Die Sonne scheint wieder, zumindest in Berlin. Besseres Feierabend-Wetter hätte sich Sabine Oelmann nicht wünschen können. Ich übernehme den "Tag" und bin bis zum späten Abend für Sie da. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!
Cholera überall im Libanon verbreitet
Im Libanon breitet sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die gefährliche Durchfallerkrankung Cholera aus. Anfang Oktober hatte das Gesundheitsministerium die ersten Fälle nach fast drei Jahrzehnten gemeldet, aber inzwischen seien alle Landesteile betroffen, mit mehr als 1400 Verdachtsfällen, berichtete die WHO in Genf. 381 seien im Labor bestätigt worden, 17 Menschen gestorben. Die Krankheit sei wahrscheinlich von Syrien eingeschleppt worden, wo es inzwischen in allen Landesteilen insgesamt rund 20.000 Verdachtsfälle gebe.
Cholera kann durch erheblichen Flüssigkeitsverlust zu Nierenversagen oder zum Tod führen, ist aber mit Medikamenten gut behandelbar. Die WHO ist tief besorgt, weil die Zahl der Cholera-Ausbrüche weltweit in diesem Jahr stark gestiegen ist. Sie führt dies auf Überschwemmungen, Dürren, Konflikte, Bevölkerungsbewegungen und andere Faktoren zurück. Dadurch hätten viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser, und das Risiko von Cholera-Ausbrüchen wachse. Weil der Impfstoff knapp ist, hat sie im Oktober das empfohlene Impfregime geändert: statt zwei Dosen soll vorerst nur eine Dosis verabreicht werden, was kurzfristig genügend Schutz biete. Den Libanon unterstützt die WHO mit medizinischem Personal und Material sowie Laborkapazitäten.
Britischer Ex-Gesundheitsminister geht ins Dschungelcamp - und fliegt aus seiner Fraktion
Der britische Ex-Gesundheitsminister Matt Hancock nimmt an der britischen Ausgabe des TV-Dschungelcamps teil - und fliegt deshalb aus der Fraktion seiner Konservativen Partei. Simon Hart von der Fraktionsführung sagt, die Angelegenheit sei ernst genug, um den 44-Jährigen sofort zu suspendieren. Eine genaue Begründung nannte er nicht. Kritiker werfen Hancock vor, mit dem Auftritt sein Image aufpolieren zu wollen. Er verdiene zusätzliches Geld, anstatt sich um seine Wähler zu kümmern.
Der Sender Sky News zitierte einen Vertrauten Hancocks, der Politiker wolle die beliebte Sendung nutzen, um mit den durchschnittlich zwölf Millionen Zuschauern in Kontakt zu treten und zudem seine Kampagne zur Lese- und Rechtschreibförderung zu verbreiten. Teile seines Honorars werde Hancock spenden.
Der ehemalige Gesundheitsminister gilt vielen Menschen in Großbritannien wegen seiner regelmäßigen Auftritte während der Hochphase von Covid-19 als Gesicht der Corona-Pandemie. Er musste im Juni 2021 zurücktreten, weil er mit einer Affäre mit einer engen Mitarbeiterin gegen die strengen Corona-Abstandsregeln verstoßen hatte, die er selbst aufgestellt hatte.
Ruhe - auch weiterhin - in Frieden, Dobby. Und in Wales ...
Die bereits von unzähligen Harry-Potter-Fans besuchte Film-Grabstätte des Hauselfs Dobby in Wales muss nicht umziehen. Die zuständige Stiftung National Trust hatte Bürger per Online-Umfrage abstimmen lassen, ob das beliebte Ausflugsziel an dem Strand Freshwater West an der walisischen Küste weiter bestehen darf oder verlegt werden soll. Nach dem Stimmungsbild in der Bevölkerung bleibt die Grabstätte nun vorerst an Ort und Stelle, wie die BBC unter Berufung auf den National Trust Anfang der Woche berichtete.
Der große Ansturm vieler Fans an dem malerischen Küstenort, an dem die Szene mit dem Begräbnis des beliebten Harry-Potter-Charakters gedreht worden war, sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Probleme. So gibt es nur begrenzt Parkplätze, und Toiletten und Besucher vermüllten die Grabstätte mit allerlei Mitbringseln. Die Anhänger des Hauselfs haben Massen an liebevoll beschrifteten Steinen mit Nachrichten an Dobby hinterlassen, teilweise allerdings auch Socken. Der Geschichte nach kann ein Hauself nur von seinem Dienst befreit werden, wenn ihm sein Herr ein Kleidungsstück schenkt.
Zukünftig dürfen dort nur noch Fotos gemacht und keine Gegenstände mehr an dem Grab hinterlassen werden. Außerdem sollen Parkgebühren erhoben und weitere Toiletten eingerichtet werden. Die Einnahmen sollen auch der Erhaltung des Küstenorts zugute kommen.
Böllerverbot zu Silvester?
Zwei Monate vor dem Jahreswechsel hat die Deutsche Umwelthilfe Bundesinnenministerin Nancy Faeser aufgefordert, die Böllerei in diesem Jahr "ein für alle Mal" zu beenden. Durch wenige und einfache Änderungen der Sprengstoffverordnung könne die Ministerin umweltschädlichem Feuerwerk schnell ein Ende setzen, so Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.
Die Umwelthilfe verwies dabei auf eine Umfrage, wonach die Mehrheit der Deutschen für ein Böllerverbot zu Silvester sei. In einer repräsentativen Umfrage des Instituts Insa Consulere im Auftrag der Verbraucherzentrale Brandenburg stimmten 53 Prozent der Befragten dafür, privates Feuerwerk zu verbieten - 39 Prozent waren dagegen. Die Zustimmung für ein Verbot war im Westen Deutschlands mit 54 Prozent höher als im Osten mit 50 Prozent.
"Die Argumente für ein Verbot der Schwarzpulver-Raketen und Böller sind vielfältig: Luftverschmutzung und Tausende Tonnen Abfälle, Millionen verschreckte und leidende Tiere, Häuserbrände und viele Tausend verletzte Kinder wie Erwachsene", so Resch. Auch Städte und Gemeinden sollten auf klassisches Feuerwerk verzichten. "Kommunen können auch über kreative Licht- und Lasershows oder gar eine Drohnenshow für einen bunten Jahreswechsel sorgen."
Rettungsaktionen vor griechischen Inseln: Tragödien auf dem Meer haben zugenommen
Die griechische Küstenwache hat auf hoher See nach Dutzenden schiffbrüchigen Migranten gesucht. Eine Sprecherin der Küstenwache sagte, eines der Spezialboote nahe der Insel Euböa habe neun Männer gerettet. Diese hätten berichtet, dass an Bord ihres untergegangenen Schiffes insgesamt 68 Menschen gewesen seien.
Eine ähnliche Rettungsaktion spielte sich nahe der Insel Samos ab. Dort wurde nach acht seit Montag vermissten Migranten gesucht, deren Boot zuvor umgekippt war.
Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Griechenland zu gelangen versuchen, hat dieses Jahr deutlich zugenommen. Seit Jahresbeginn rettete die griechische Küstenwache nach eigenen Angaben bereits etwa 1500 Bootsflüchtlinge, im gesamten vergangenen Jahr waren es demnach weniger als 600. Die meisten Migranten brechen von der nahegelegenen türkischen Küste auf, um über das Meer in die EU zu gelangen.
"Lieber Gott, ich würde so gerne mal im Lotto gewinnen ..."
Haben Sie das auch schon oft gedacht, dass Sie gern im Lotto gewinnen würden? Und hat Gott Ihnen dann auch geantwortet: "Dann geh doch endlich los und fülle einen Lottoschein aus, sonst bin selbst ich machtlos!" Zugegeben, alter Witz, und die Chance, einen Sechser im Lotto zu landen, liegt bei 1 zu 20 Millionen.
Es ist also wahrscheinlicher, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen (1:11 Millionen), ein Top-Model zu heiraten (1:88.000) oder vom Blitz getroffen zu werden (1:3 Millionen). Wen das alles nicht abschreckt, sondern eher anspornt, heute den Eurojackpot mit 118 Millionen Euro zu knacken, der kann das hier versuchen.
"Nieder mit Deutschland"-Rufe vor deutscher Botschaft in Teheran
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben Dutzende Regierungsanhänger vor der deutschen Botschaft protestiert. An der staatlich organisierten Demonstration nahmen auch Veteranen des Ersten Golfkriegs (1980-1988) teil. Der Protest richtete sich gegen die deutsche Außenpolitik. Teheran wirft der Bundesregierung vor, die seit mehr als sechs Wochen anhaltenden systemkritischen Kundgebungen im Iran zu unterstützen.
Einige Demonstranten sollen vor der deutschen Botschaft auch "Nieder mit Deutschland" gerufen haben. Am Rande der Proteste wurden Reporter bedrängt, wie Augenzeugen berichteten. Dabei kam es nach ersten Berichten auch zu zwei Festnahmen. Seit Wochen demonstrieren im Iran Zehntausende gegen den autoritären Regierungskurs und das System der Islamischen Republik.
Gute Einstellung, Davina Michelle: "I love me more!"
Davina Michelle ruft mit ihrer neuen Single "I Love Me More" zur Selbstliebe auf - davon könnten viele oft mehr gebrauchen. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme vermittelt die Sängerin eine starke Botschaft von Akzeptanz und Power.
Davina Michelle schaffte 2017 den Durchbruch und seitdem ist ihre Karriere auf der Überholspur: Weltstar Kelly Clarkson coverte ihre Single "Liar", Superstar Pink reagierte erstaunt, als sie Davina ihren Song "What About Us" singen hörte (Zitat: "Ach, so sollte sich das eigentlich anhören!"), und Anfang des Jahres gab sie zwei große Solo-Shows in Rotterdam vor mehr als 30.000 Fans.
In Sachen Akzeptanz und Selbstliebe gerne auch nochmal in das Interview mit "theCurvyMagazine"-Chefredakteurin Carola Niemann reinschauen.
Halloween-Randale am Bodensee
Rund 20 Jugendliche haben am Halloween-Abend in Friedrichshafen Anwohner mit Lärm, Eierwürfen und Feuer belästigt und nach Angaben der Polizei terrorisiert. Als Beamte eintrafen, seien auch sie mit Eiern und Steinen beworfen worden, zudem seien eine Matratze und eine Mülltonne angesteckt worden.
Die teilweise vermummten Jugendlichen flohen in unterschiedliche Richtungen. Trotzdem habe die Polizei die Personalien einiger Beteiligter feststellen können. Die kleineren Brände wurden von der Feuerwehr gelöscht. Verletzt worden sei niemand.
Explosion am Lagerfeuer, drei Menschen schwer verletzt
Durch die Explosion eines Benzinkanisters an einem Lagerfeuer sind in der Eifel drei Menschen teils schwer verletzt worden. Wie die Polizei im rheinland-pfälzischen Daun am Montagabend mitteilte, ereignete sich das Unglück in der Nacht zum Sonntag in der Gemeinde Üxheim. Dort wurde bei einer Feier das Feuer mit Benzin entfacht.
Der Kanister stand offenbar zu nah an der Feuerstelle, so dass er explodierte und brennende Flüssigkeit auf die am Feuer stehenden Menschen übergriff. Die drei Verletzten im Alter zwischen 19 und 22 Jahren wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Städte fordern vor Bund-Länder-Gipfel Klarheit bei Geld für Flüchtlinge und ÖPNV
Der Deutsche Städtetag hat vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch Klarheit bei der Finanzierung der Flüchtlingsversorgung und des Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) gefordert. "Wir müssen wissen, wie viel Geld für die Aufnahme von Geflüchteten fließt und für den öffentlichen Nahverkehr", so Städtetagspräsident Markus Lewe. Er bekräftigte gleichzeitig die Forderung nach einem Rettungsschirm für Stadtwerke in der Energiekrise.
Bundeskanzler Olaf Scholz kommt am Mittwoch mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder in Berlin zusammen, um über zentrale Finanzierungsfragen zu sprechen. Das vorangegangene Bund-Länder-Treffen von Anfang Oktober war weitgehend ergebnislos zu Ende gegangen. Grund waren ein Streit um die Aufteilung der Kosten für das dritte Entlastungspaket der Ampel-Regierung und unklare Details zur geplanten Gaspreisbremse.
Beim Öffentlichen Personennahverkehr erwartet Lewe am Mittwoch weitere Zusagen des Bundes. Bei den Kosten für die Aufnahme von Flüchtlingen rechnete Lewe mit mehr Geldern aus Berlin.
Wie Katholiken die Welt retten könnten
Freitagsopfer for Future: Katholiken weltweit könnten einer britischen Studie zufolge einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie wieder vermehrt die jahrhundertealte Tradition des Fleischverzichts am Freitag pflegen. Wenn der Papst die Pflicht zum Fleischverzicht wieder weltweit aufstellen würde, wäre dies "ein wichtiges und mit wenig Aufwand verbundenes Mittel zur Reduktion von Treibhausgasemissionen", erklärte der Koordinator der Studie, der Agrarökonom Shaun Larcom von der Universität Cambridge.
Demnach würde der Verzicht selbst dann Wirkung entfalten, wenn nur eine Minderheit der Katholiken dem päpstlichen Gebot folgen würde. Papst Franziskus habe die Staats- und Regierungschefs der Welt wiederholt zu schnellem Handeln im Kampf gegen den Klimawandel aufgefordert, erklärte Studienleiter Larcom. Angesichts von mehr als einer Milliarde Gläubigen weltweit sei die katholische Kirche selbst indes "sehr gut aufgestellt", um zur Bekämpfung der Erderwärmung beizutragen.
Das wird heute wichtig
Die Nachricht des Tages, die mich wirklich schockiert hat heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit, ist: Anthony Kiedis wird 60. Der Red-Hot-Chili-Peppers-Sexy-As-Hell-Frontmann kann nicht 60 sein. Das hieße ja, dass ich ... lassen wir das.
Es wird ein guter Tag! Es ist der 1. November und der Sommer ist vorbei. Das ist bei aller Freude über die sommerlichen Temperaturen vollkommen in Ordnung, denn es stimmt sonst einfach nichts mehr im großen und ganzen Gefüge. Ja, das Klima ist kaputt, aber vielleicht können wir heute, zu Beginn des Trauermonats November, gleich am Anfang aufhören, alten Zeiten, besserem Wetter und was auch immer hinterherzujammern, sondern nach vorne gucken. Und nach links und rechts. Iran und Ukraine, Kinder und Tiere brauchen unsere volle Aufmerksamkeit. Was bekommt heute Ihre volle Aufmerksamkeit? Schreiben Sie an dertag@ntv.de, dann antwortet Ihnen Sabine Oelmann, die Sie durch den Tag begleiten wird. Wenn Sie möchten.
Folgendes steht an:
Der letzte große deutsche Warenhauskonzern - Galeria Kaufhof - will im zweiten Insolvenzverfahren innerhalb von gut zwei Jahren mindestens ein Drittel der 131 Filialen aufgeben. Inflation und gestiegene Energiepreise hätten zu einer "historisch negativen Konsumstimmung und damit allgemeinen Kaufzurückhaltung der Kunden" geführt. Dabei werde es unter den 17.400 Beschäftigten auch Kündigungen geben. Neuerliche Staatshilfen seien nicht sinnvoll, weil Galeria sie in absehbarer Zeit nicht zurückzahlen könnte.
Heute wählen die Israelis zum fünften Mal innerhalb von vier Jahren. Umfragen zufolge dürfte das rechte Lager um den ehemaligen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eine absolute Mehrheit knapp verfehlen. Der aus vier Parteien bestehende Netanjahu-Block könne mit 60 von 120 Parlamentssitzen rechnen, hieß es in den letzten Umfragen.
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro schweigt noch immer zu dem Wahlsieg seines Herausforderers Luiz Ignacio Lula da Silva bei den Präsidentschaftswahlen am Sonntag. Er werde sich heute öffentlich zu seiner Niederlage äußern, so Kommunikationsminister Fabio Faria.
Auch die mehr als vier Millionen wahlberechtigten Dänen haben noch bis 20 Uhr die Gelegenheit, ihre Stimme abzugeben. Erste Prognosen dürfte es unmittelbar nach Schließung der Wahllokale geben, ein vorläufiges Endergebnis dann im Laufe der Nacht zum Mittwoch.
Packen Sie die Leberwurst wieder in den Kühlschrank. Heute ist Welt-Vegan-Tag. Der Welt-Vegan-Tag wurde 1994 zum 50. Jahrestag der Gründung der britischen "Vegan Society" ins Leben gerufen. An diesem Tag soll mit Kampagnen für eine Ernährung ohne Fleisch oder Tierprodukte wie Eier und Milch geworben werden. Wohl bekommt's.
Schüsse in Chicago am Halloween-Abend, 14 Opfer teils lebensgefährlich verwundet
Am Halloween-Abend sind in der US-Metropole Chicago mindestens 14 Menschen bei Schüssen auf eine Gruppe verletzt worden. Unter den Opfern seien auch drei Kinder im Alter von 3, 11 und 13 Jahren, berichten US-Medien.
Die Verletzten seien in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden. Einige von ihnen schwebten in Lebensgefahr, hieß es weiter. Zur Tat war zunächst wenig bekannt. Gegen 21 Uhr hätten sich Menschen - einige zu Halloween kostümiert - an einer Straßenecke getroffen, laut "Chicago Sun Times". Dann seien Schüsse aus einem fahrenden Auto abgefeuert sowie ein Mensch angefahren worden. Alles sei innerhalb weniger Sekunden passiert. Nach der Sichtung von Überwachungskamera-Aufnahmen ging die Polizei vorläufig von mindestens zwei Schützen aus.
Heidi Klum zappelt als Riesenwurm an Tom Kaulitz' Haken
Verkleidet als Riesenwurm hat sich Gruselfan Heidi Klum zu Halloween von ihrem Liebsten Tom Kaulitz an den Haken nehmen lassen. An einer Angelschnur erschien das Model in der Halloween-Nacht zu ihrer alljährlichen Party in New York.
Erst im Stehen, dann auf dem Boden zappelnd ließ sich Klum im fleischigen Ganzkörperkostüm zusammen mit Tokio-Hotel-Gitarrist Kaulitz als Gruselfischer ablichten. Dann trippelte die 49-Jährige zur eigenen Feier. Unter den rötlich glänzenden geringelten "Haut"-Schichten waren nur kleine Schlitze für Augen und Mund frei.
Klums stets spektakuläre und zumeist extrem aufwendige Kostümierungen zur Gruselnacht werden jedes Jahr mit Spannung erwartet. Mit der fleischigen Wurm-Erscheinung festigte die gebürtige Rheinländerin klar ihren Ruf als "Queen of Halloween" in ihrer US-Wahlheimat. Zu ihrem Gruselfest geben sich normalerweise viele Prominente ein Stelldichein, allerdings fielen die Partys 2020 und 2021 wegen der Corona-Pandemie aus. Ersatzweise veröffentlichte Klum im Vorjahr ein Gruselfilmchen mit ihrer Familie, in dem sie sich als blutrünstige Untote zeigte.
Seoul: Polizeichef räumt Fehler nach Massenpanik ein
Nach der Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit mehr als 150 Toten hat der Polizeichef des Landes erhebliche Fehler eingeräumt. Die Polizei habe bereits vor dem Unglück bei Halloween-Feiern im wegen seines Nachtlebens beliebten Itaewon-Viertel von einer "großen Menschenmenge" erfahren, was ein "dringender Hinweis auf Gefahr" gewesen sei, so Polizeichef Yoon Hee Keun. Mit dieser Information sei aber "unzureichend" umgegangen worden.
Am Samstagabend waren bei den ersten Halloween-Feiern in Itaewon seit Beginn der Corona-Pandemie mindestens 156 überwiegend junge Menschen gestorben und etliche weitere verletzt worden. Rund 100.000 Menschen waren in der Gegend unterwegs. Da die Feiern aber nicht offiziell angekündigt worden waren, wurde die Menschenansammlung nicht systematisch von Sicherheitsexperten, weder der Polizei noch örtlicher Behörden, überwacht.
Den Angaben zufolge hatte die Polizei zu Halloween zwar 137 Beamte nach Itaewon entsandt. Allerdings waren bei einer Demonstration am anderen Ende Seouls, an der nur etwa 25.000 Menschen teilnahmen, Medienberichten zufolge 6500 Beamte vor Ort. Die Stadtverwaltung von Seoul verfügt über ein Echtzeit-Überwachungssystem für Menschenansammlungen, das mithilfe von Handydaten die Größe von Menschenansammlungen vorhersagen kann. Es war aber Medienberichten zufolge am Samstagabend nicht im Einsatz.
Das Wetter: Der Sommer verlässt uns
Der Oktober 2022 ist mit 0,03 Grad (Durchschnittstemperatur: 12,53 Grad) mehr als der Oktober 2001 der wärmste Oktober seit Wetteraufzeichnungsbeginn. Zudem schien die Sonne auch überdurchschnittlich lang und vor allem im Nordwesten und Nordosten war es deutlich zu trocken.
Doch nun kommt wechselhaftes und windiges Wetter, ab Freitag wird es unbeständig und deutlich kühler, im Laufe des Wochenendes aber wieder freundlicher. Am morgigen Mittwoch setzt sich Hoch "Andre" vorübergehend in Deutschland durch und bringt am Donnerstag freundliches Wetter. Im Tagesverlauf nähert sich allerdings schon ein neues Tief, das am Freitag für Regen und deutlich kühlere Temperaturen sorgt. Am Samstag bleibt es noch leicht wechselhaft, ehe sich zur neuen Woche hin Hochdruckwetter andeutet.
Heute also: Durchzug von Regenschauern, im Osten meist trocken, dahinter freundlicher bei 13 bis 20 Grad, im Nordwesten windig.
Neue Eulenart entdeckt
Wissenschaftler haben eine neue Eulenart auf der afrikanischen Inselkette São Tomé und Príncipe beschrieben. Wie die Forscher in der Fachzeitschrift "ZooKeys" erklären, lebt die Eule auf der nördlichen der beiden Hauptinseln, Príncipe. Sie nannten die zu den Zwergohreulen gehörende Art Otus bikegila.
Überraschend ist der Fund der Forscher kaum: Die Gerüchte um eine neue Eulenart auf der Insel hielten sich bereits seit fast 100 Jahren. Wissenschaftlich intensiviert wurde die Suche nach der kleinen Eule, die durch einen charakteristischen Ruf zu erkennen ist, jedoch erst um die Jahrtausendwende. Den Forschern zufolge dürfte sich die Population auf etwa 1000 bis 1500 Tiere belaufen. Dabei besiedelt die Art lediglich einen winzigen Lebensraum von rund 15 Quadratkilometern. Daher schlagen die Wissenschaftler vor, die Eule direkt auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten zu setzen.
São Tomé und Príncipe liegt vor der Küste der zentralafrikanischen Staaten Äquatorialguinea und Gabun. Nach den Seychellen ist São Tomé und Príncipe der zweitkleinste Staat Afrikas und nur wenig besiedelt. Durch seine Insellage gibt es dort eine große Zahl von endemischen Arten, also Tiere, die nur auf der Inselgruppe vorkommen.