mit Janis PeitschDas war Donnerstag, der 18. April 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
der "Tag" schließt nun seine Pforten. Bevor ich meinen Arbeitsplatz für heute räume, möchte ich Ihnen noch folgende Geschichten ans Herz legen:
Ausspähung von US-Stützpunkt: Russische Saboteure in Bayern verhaftet
Schreckensszenario der Windkraft: "China drückt einen Knopf und in Deutschland wird es dunkel"
Jede Einheit soll sie bekommen: Kiew übergibt Truppen überlebenswichtige Waffe
"Wenn die es Daten erfordern: "Fed sendet erstmals Signale für Zinserhöhung
"Was ist das für ein Racheakt? "Gina-Lisa Lohfink begegnet vor Gericht ihrem Ex
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine angenehme Nacht. Machen Sie's gut!
Ärzte operieren Haar aus Gehirn eines Mädchens
Mediziner in Kirgistan haben laut Medienberichten bei einem Kind ein Haar aus dem Gehirn herausoperiert. Wie unter anderem die "Bild"-Zeitung berichtet, hatte die Achtjährige häufiger über Kopfschmerzen geklagt. Demnach entdeckten die Ärzte bei einer MRT-Untersuchung eine große, fremde Masse in ihrem vierten Hirnventrikel. Was ein Tumor hätte sein können, stellte sich dann aber als ein fast ein Meter langes Haar heraus.
Das kirgisische Gesundheitsministerium erklärte nach der erfolgreichen OP: "Das Haar hatte eine Wurzel am Boden des Ventrikels und könnte durch eine Anomalie in der pränatalen Entwicklung verursacht worden sein. Das weitere Wachstum der Haare hätte eine Bedrohung für die Gesundheit der Patientin dargestellt."
Israel-Protest: Google feuert Mitarbeiter nach Büro-Besetzung
Der US-Technologiekonzern Google hat 28 Beschäftigte wegen der mehrstündigen Besetzung eines Büroraums entlassen. Die Angestellten hatten mit der Aktion gegen einen Vertrag des Unternehmens mit der israelischen Regierung protestiert.
Eine Gruppe mit dem Namen "No Tech for Apartheid" (Keine Technologie für Apartheid) hatte am Dienstag das Büro des für den Speicherdienst Google Cloud zuständigen Managers Thomas Kurian in Sunnyvale im US-Bundesstaat Kalifornien besetzt. Die Aktivisten verblieben nach eigenen Angaben zehn Stunden lang dort.
Google sprach von einer "kleinen Anzahl" an Angestellten, die an wenigen Google-Standortungen den Betrieb gestört hätten. Die Proteste seien Teil einer "langjährigen Kampagne einer Gruppe von Organisationen und Personen, die größtenteils nicht bei Google arbeiten".
Kennedy-Clan stellt sich hinter Biden
Die legendäre Kennedy-Familie unterstützt US-Präsident Joe Biden in seiner Kandidatur für eine zweite Amtszeit. 15 Mitglieder der Familie sprachen Biden heute bei einem Wahlkampfbesuch in Philadelphia ihre Unterstützung öffentlich aus.
Dies ist auch deshalb von Relevanz, da ein anderes Familienmitglied, Robert F. Kennedy Jr., als unabhängiger Kandidat bei der Wahl im November gegen Biden antreten will.
Im Netz reagierte dieser demonstrativ gelassen auf die Biden-Beihilfe seiner Verwandtschaft. "Ich freue mich, dass sie politisch aktiv sind - das ist eine Familientradition", schrieb er auf X.
Robert F. Kennedy Jr. ist ein Verbreiter von Verschwörungsmythen und im Präsidentschaftsrennen ein Außenseiter, kommt aber in manchen Umfragen auf über zehn Prozent.
Trump-Prozess: Ausgewählte Geschworene wieder abgewiesen
Die Suche nach unparteiischen und unbescholtenen Geschworenen im Schweigegeldprozess gegen Donald Trump erweist sich als schwierig. Heute wurden zwei der bereits ausgewählten Geschworenen wieder abgewiesen.
Eine weibliche Geschworene sagte, sie zweifle inzwischen an ihrer Fähigkeit, im historischen ersten Strafverfahren gegen einen früheren US-Präsidenten unabhängig zu sein. Bei einem Mann kamen Zweifel auf, ob er bei der Befragung potenzieller Geschworener über Vorstrafen die Wahrheit gesagt hatte. Auch er wurde wieder ausgeladen.
Damit der Prozess beginnen kann, müssen zwölf Geschworene und sechs Ersatzkandidaten ausgewählt werden, die dann am Ende des Verfahrens das Urteil fällen. Mehr als die Hälfte der 96 Kandidaten wurden bereits abgewiesen. Durch den Ausfall der beiden bereits ausgewählten Geschworenen reduzierte sich deren Zahl von sieben auf fünf.
Gitarrenlegende Dickey Betts von der Allman Brothers Band ist tot
Der US-Ausnahmegitarrist Dickey Betts, einer der Gründer der Allman Brothers Band, ist tot. Er sei nach einem mehr als einjährigen Kampf gegen den Krebs in seinem Haus in Florida im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen, sagte sein Manager. Betts, der unter anderem den größten Hit der Allman Brothers Band, "Ramblin' Man", geschrieben hatte, wurde 80 Jahre alt.
Die 1969 gegründete Allman Brothers Band beeinflusste mit ihrem Südstaatenrock mit Einflüssen aus Blues, Country, R&B und Jazz auch andere Bands und Musiker wie Lynyrd Skynyrd oder Kid Rock.
1995 wurde die Allman Brothers Band Teil der Rock & Roll Hall of Fame. Zwei der Gründer waren da schon lange tot. Duane Allman und Berry Oakley kamen 1971 und 1972 jeweils bei Motorradunfällen ums Leben. Übrig blieben Betts und der jüngere Allman-Bruder Gregg, die allerdings immer wieder aneinandergerieten.
SPD-Politiker vergisst seinen Namen auf Wahl-Plakaten
Ärgerlicher Fehler bei der SPD in Thüringen: Der Landespolitiker Denny Möller kandidiert bei der anstehenden Kommunalwahl für einen Sitz im Erfurter Stadtrat. Doch auf mehreren großen Werbeplakaten in der Stadt ist zwar riesengroß sein Gesicht und sein Wahlslogan zu sehen, aber nicht sein Name.
"Das ist ein Fehler meinerseits", räumt Möller gegenüber der "Bild"-Zeitung ein. "Ich habe bei der Endabnahme nicht gecheckt, dass bereits in der Bild-Datei der falsche Slogan steht. Ich muss erst einmal zählen, wie viele Plakate das betrifft. Wir werden das auf jeden Fall bis Freitag beheben."
In der Unterzeile hätte eigentlich "Am 26. Mai Denny Möller wählen" stehen sollen, erklärt der 44-Jährige dem Blatt. Bei der grafischen Erstellung des Plakats seien versehentlich mehrere Motiv- und Textbausteine vermischt worden.
Tochter von Franz-Josef Strauß in Klinik
Rund sieben Wochen vor der Europawahl hat die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier krankheitsbedingt bis auf Weiteres alle öffentlichen Termine abgesagt. "Nach einer heftigen Virusinfektion wurde bei mir Anfang dieser Woche eine schwerwiegende Autoimmunreaktion festgestellt", teilte die Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß mit.
Bereits seit einigen Monaten habe sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt. Bei einer Untersuchung im Uniklinikum München sei ihr nun diese Diagnose gestellt worden.
"Angesichts des medizinischen Befunds bleibt mir - nach sehr sorgfältiger Abwägung und Rücksprache mit meinen Ärzten – keine andere Wahl, bis auf Weiteres alle öffentlichen Termine abzusagen, um den Genesungsprozess nicht zu gefährden." Hohlmeier betonte, sie sei in sehr guter ärztlicher Behandlung.
Lauterbach lehnt striktes Zigaretten-Verbot ab
Gesundheitsminister Karl Lauterbach lehnt ein Zigaretten-Verbot, wie es sich in Großbritannien abzeichnet, ab. "Verbote wirken gerade für junge Menschen oft nicht", sagte Lauterbach den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
"Wir setzen dagegen auf verstärkte Aufklärung, um den ersten Griff zur Zigarette zu verhindern." Nötig sei auch eine bessere Unterstützung für den Weg aus der Sucht: "Tabakentwöhnung muss regelhaft von den Krankenkassen bezahlt werden, nicht nur bei schwerer Nikotinabhängigkeit."
Großbritannien will den legalen Kauf von Zigaretten langfristig unmöglich machen und plant dazu ein scharfes Gesetz. Der Entwurf sieht vor, das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten von derzeit 18 Jahren jedes Jahr um ein Jahr zu erhöhen. Ziel ist, dass niemand, der dieses Jahr 15 wird oder jünger ist, jemals legal Glimmstängel erwerben kann.
Zahlreiche Unfälle: Polizei sperrt Autobahn wegen vereister Fahrbahn
Ein plötzlicher Kälteeinbruch hat die Schweizer Polizei südlich von Konstanz am Bodensee zu einem drastischen Mittel veranlasst: Sie sperrte die Autobahn 7 nach zahlreichen Unfällen auf vereister Fahrbahn zeitweise komplett.
Betroffen war der rund 40 Kilometer lange Abschnitt zwischen Kreuzlingen kurz hinter der deutschen Grenze bei Konstanz und Attikon weiter westlich. Drei Personen hatten sich bei den Unfällen verletzt. Am Nachmittag wurde die A7 nach Polizeiangaben abschnittweise wieder freigegeben.
Am vergangenen Wochenende war es in vielen Teilen der Schweiz noch über 25 Grad warm gewesen. In Zürich hat es heute geschneit.
Iran droht mit Änderung seiner Nukleardoktrin
Der Iran könnte angesichts israelischer Drohungen seine Strategie für sein Nuklearprogramm überdenken. Das teilte ein ranghoher Kommandeur der Revolutionsgarden mit. "Eine Überprüfung unserer Nukleardoktrin und -politik sowie der zuvor kommunizierten Überlegungen ist durchaus möglich", sagte Ahmad Haghtalab, der für nukleare Sicherheit zuständige Kommandeur, laut der Agentur Tasnim.
Was genau er damit meinte, ist unklar. Der Iran hatte aber stets dementiert, dass sein Nuklearprogramm den Bau einer Atombombe zum Ziel hat. Vielmehr diene es ausschließlich friedlichen Zwecken.
Das letzte Wort bei dem Thema hat Irans Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei. Er hat wiederholt gesagt, der Iran strebe niemals den Bau oder den Einsatz von Atomwaffen an, was seine Religion auch verbiete.
Wildschwein jagt Frauen über Wiese und klaut Rucksack
Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal kracht es beim Feierabendbier plötzlich gewaltig, macht ein wilder Wegelagerer pinke Beute und hat ein Bär einen Putzfimmel.
Offiziell: Prinz Harry verlegt seinen Erstwohnsitz
Goodbye, Britain: Prinz Harry hat seinen Erstwohnsitz ganz offiziell in die USA verlegt. Das geht aus öffentlich einsehbaren Unterlagen des britischen Handelsregisters Company House hervor.
Demnach ist Prince Henry Charles Albert David Duke of Sussex, wie er in Dokumenten der Organisation Travalyst mit seinem vollständigen Namen genannt wird, in den USA wohnhaft. Harry muss als Hauptverantwortlicher der gemeinnützigen GmbH, die sich für eine umwelt- und klimafreundlichere Art des Reisens einsetzt, dem Handelsregister wichtige Änderungen mitteilen.
Bisher war noch immer Großbritannien sein erster Wohnsitz - obwohl der 39-Jährige und seine drei Jahre ältere Frau Herzogin Meghan bereits seit 2020 im US-Bundesstaat Kalifornien leben.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine geschätzte Kollegin Sabine Oelmann verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.
Los geht's!
Cyberattacke legt Polizei in Sachsen lahm - Seite abgeschaltet
Die Polizei in Sachsen hat eine Internetseite abschalten lassen, über die ihr eigenes Onlineportal im vergangenen September lahmgelegt wurde. Im Rahmen der internationalen Operation "PowerOFF" sei die kriminelle Onlineplattform im In- und Ausland abgeschaltet worden, teilt das sächsische Landeskriminalamt mit. Damit konnte die von den Tätern genutzte IT-Infrastruktur zerschlagen werden.
Nutzer der Plattform konnten gegen Bezahlung mit Kryptowährungen sogenannte DDoS-Attacken erwerben. Dies sind Cyberangriffe, bei denen Server durch eine Vielzahl von Anfragen überlastet werden, sodass eine Internetseite für eine bestimmte Zeit nicht mehr online verfügbar ist.
Die Internetseite der sächsischen Polizei war den Angaben zufolge am 28. September 2023 Ziel einer über die Plattform erworbenen DDoS-Attacke. Während des halbstündigen Angriffs sei die Internetseite der Polizei unter www.polizei.sachsen.de inklusive der Onlinewache zeitweise nicht erreichbar gewesen. Sensible Daten von Menschen oder Firmen seien nicht abgeflossen. Die Ermittlungen zu den Betreibern der Plattform liefen weiter.
Beatles-Söhne komponieren "Primrose Hill", Paul ist begeistert
Come together! Gemeinsam haben John Lennon und Paul McCartney viele Hits geschrieben. Nun gibt es ein neues Lied dieser besonderen Kombination: "Primrose Hill". Komponiert haben den Song aber nicht die Beatles-Mitglieder Lennon und McCartney, sondern deren Söhne. Die Akustikballade wurde von James McCartney und Sean Ono Lennon geschrieben.
"Als Kind hatte ich in Schottland eine Vision, an einem wunderschönen Sommertag", schrieb James McCartney bei Instagram. "Als ich losließ, sah ich meine wahre Liebe und meinen Retter vor meinem geistigen Auge." Bei "Primrose Hill" gehe es darum, den Stein ins Rollen zu bringen und diese Person zu finden.
Vater Paul machte in den sozialen Medien Werbung für den Song und schickte dem Sohn des 1980 erschossenen John Lennon "viel Liebe". James McCartney hatte zuvor solo eine neue Single veröffentlicht. Er hat einige Lieder gemeinsam mit seinem berühmten Vater geschrieben und auf einigen Alben von ihm mitgespielt.
Autofahrer mussten bis morgens auf A2 ausharren
Bei Hagel und Starkregen hat es auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen mehrere Unfälle mit 14 Autos und sieben Verletzten gegeben. Am frühen Donnerstagmorgen hatte die Polizei noch von neun Verletzten berichtet. Ein 29-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Er sei am Mittwochabend mit seinem Auto für die Wetterlage zu schnell unterwegs gewesen. Zwischen Oelde und Herzebrock-Clarholz sei er mit seinem Auto auf einen anderen Wagen aufgefahren und es sei zu weiteren Kollisionen gekommen.
In der Folge konnte der Fahrer eines herannahenden Autos dahinter nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit einem Lkw zusammen. Dabei wurde niemand verletzt. Kurz vor der Unfallstelle ereignete sich im Rückstau dann ein weiterer Unfall mit vier Autos. Dabei wurden drei Menschen schwer und zwei leicht verletzt. Ein weiterer Autofahrer wurde außerdem verletzt, als er kurz vor der Unfallstelle mit seinem Wagen von der Fahrbahn abkam und in den Graben rutschte.
Nach Angaben eines Polizeisprechers zog sich die Unfallstelle über einen halben Kilometer. Der Autobahnabschnitt sei bis zum frühen Donnerstagmorgen voll gesperrt gewesen. Autofahrer hätten teils die ganze Nacht auf der Autobahn gestanden, sagte der Sprecher. Für die Unfallaufnahme sei ein Spezial-Team aus Münster angereist. Als der Verkehr in den Morgenstunden wieder freigegeben worden sei, hätten einige Fahrer in ihren Autos und Lkw zunächst geweckt werden müssen.
Gelato G7 - von allem etwas?
Italien ist bei seiner Präsidentschaft in der Gruppe sieben großer Industrienationen (G7) auch seinem Ruf als Eisnation gerecht geworden. Eigens zum Frühjahrstreffen der G7-Außenminister auf der Insel Capri im Golf von Neapel wurde eine Eissorte entwickelt. Das "Gelato G7" besteht aus verschiedenen Geschmacksrichtungen und umfasst die Farben der Nationalflaggen aller sieben Länder.
Auch das Logo der italienischen Präsidentschaft, ein Olivenbaum, ist anfangs zu erkennen. Das besondere Eis hat allerdings auch seinen Preis: Die Waffel mit großer Kugel kostet fünf Euro. Entwickelt wurde die Kreation von einer Gelateria in unmittelbarer Nähe des Tagungshotels im Zentrum von Capri. Besitzerin Ersilia Buonocore: "Das sind die Farben der Brüderlichkeit und der Olivenbaum als Symbol des Friedens."
Das Eis besteht aus fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen: schwarze Kirsche, Minze, Orange, Zitrone und Erdbeere. Die G7-Staaten sind die USA, Kanada, Großbritannien, Japan, Frankreich, Italien und Deutschland. Ein leichter Hauch Kartoffel wäre schön gewesen, grazie ....
Fake-Freund für Sylvie Meis
Schauspieler Ante Brekalo sorgte vor wenigen Wochen für reichlich Wirbel in den sozialen Medien. Der 36-Jährige behauptete, der neue Mann an Sylvie Meis' Seite zu sein. Doch die vermeintliche Liebesbeziehung entpuppte sich schnell als Scherz. Die Moderatorin, Model und Unternehmerin ist in eine Falle der Sendung "Verstehen Sie Spaß?" getappt - mit weitreichenden Folgen.
"Tatsächlich hat die holländische und teilweise auch deutsche Presse sehr schnell reagiert und es kamen viele Anfragen zu einem Statement oder Interview", erinnert sich Meis. Brekalo war Teil eines gefakten Fotoshootings für ein Hamburger Hotel, in dem Meis als neue prominente Markenbotschafterin inszeniert werden sollte - inklusive grauenhaftem Make-up, verwackelten Bildern und einem Liebesselfie.
"Das war eine wilde und unvergessliche Erfahrung. Ich konnte auch recht schnell über den Streich lachen. In dem Moment fand ich es gar nicht so witzig. Als das Team die Situation aufgelöst hat, war ich sowas von erleichtert. Ich habe mich vor Ort wirklich wie in einem schlechten Film gefühlt", sagt Sylvie in einem Interview.
Wird Leo DiCaprio Frank Sinatra spielen?
Das Hollywood-Traumduo Leonardo DiCaprio und Martin Scorsese plant offenbar das nächste Projekt. Angeblich soll der Star-Regisseur aktuell an einem Biopic über Entertainer-Legende Frank Sinatra (1915-1998) arbeiten. Die Hauptrolle soll - wie könnte es anders sein - Kumpel DiCaprio übernehmen, der insgesamt bereits sechsmal für Scorsese vor der Kamera stand.
Als Ava Gardner (1922-1990), die zweite Ehefrau von Sinatra, soll Jennifer Lawrence bereitstehen. Lawrence arbeitete zwar noch nie mit Scorsese zusammen, kennt allerdings DiCaprio aus der Satire "Don't Look Up". Wirklich eingetütet ist bislang aber noch überhaupt nichts.
Der aktuelle Stand laut Branchenkenner "Variety" ist weiterhin verworren: Eine der Töchter von Sinatra, Tina Sinatra, kontrolliere bis heute den Nachlass ihres Vaters und habe immer noch nicht ihr finales Ok für das Filmvorhaben gegeben.
Der Himmel über Jordanien - im Konflikt zwischen Israel und Iran
Plötzlich waren sie vom Himmel gefallen, ein dunkles Stahlrohr und ein ausgebrannter Metallhaufen, zwischen geparkte Autos in einer Wohngegend von Amman. Jordaniens Hauptstadt lag bei Irans nächtlichem Angriff auf Israel direkt in der Schusslinie. Muss das arabische Land, eigentlich bekannt als Insel der Stabilität in einer von Konflikten geplagten Region, sich jetzt um die eigene Sicherheit sorgen?
"Wir werden es nicht akzeptieren, dass man uns zu einem weiteren Kriegsfeld macht", stellte Jordaniens Außenminister Aiman al-Safadi klar. Das sei eine Botschaft an den Iran wie auch an Israel. Jordaniens Luftwaffe hatte dabei geholfen, einige der nach israelischen Angaben mehr als 500 Raketen, Marschflugkörper und Drohnen aus dem Iran und von dessen Verbündeten aus der Region abzufangen. Israels Kampfflugzeuge sollen dabei auch den jordanischen Luftraum genutzt haben - es wäre das erste Mal, dass die beiden Militärs Seite an Seite kämpfen. Weil man das auch als Verteidigung Israels auslegen konnte, folgte umgehend eine Warnung aus Teheran: Irans Streitkräfte würden "die Bewegungen Jordaniens sorgfältig beobachten", schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars. "Wenn sie sich an einer möglichen Aktion beteiligen, werden sie das nächste Ziel sein." Jordanien bestellte daraufhin den iranischen Geschäftsträger in Amman ein.
Jordanien bewege sich "zwischen den Fronten", weiß Tareq Sydiq, Konfliktforscher an der Universität Marburg. Jordaniens Führung habe "enorme Sorge, dass eine ähnliche Situation eintritt wie in Syrien, dass am Ende iranische und israelische Kriegsführung auf ihrem Territorium ausgetragen wird". Der Himmel über Jordanien könnte zur neuen Kampfzone werden - auch bei einem direkten Angriff Israels auf den Iran. Prekär ist nicht nur Jordaniens geografische Lage: In der Bevölkerung, wo mehr als jeder Zweite palästinensische Wurzeln hat, darunter Königin Rania, wächst der Unmut gegen König Abdullah II. "Jordaniens König lässt Raketen auf seine Bürger fallen, um Israel zu schützen", so ein Jordanier, der ein Video der Raketenteile in Amman verbreitete.
Womit BAP-Sänger Wolfgang Niedecken hadert
Wolfgang Niedecken hadert mit manchen seiner politischen Positionen von früher. "Zu dem Typen, der damals gegen den Nato-Doppelbeschluss demonstriert hat, würde ich heute sagen, Gott sei Dank hat Helmut Schmidt an ihm festgehalten", so der 73-jährige Gründer der Kölner Band BAP in der "Rheinischen Post". Es falle ihm kein Zacken aus der Krone, das zuzugeben.
"Ich bin mir bewusst, dass es okay ist, alte Positionen zu überdenken und zu neuen zu finden", sagt Niedecken. Der Nato-Doppelbeschluss bedeutete das Aufstellen von mit Atomsprengköpfen bestückten Raketen einerseits und Rüstungskontrolle andererseits - der Beschluss löste Anfang der 80er Jahre Demonstrationen mit Hunderttausenden Teilnehmern aus. BAP trat damals bei den Protesten auf.
Studierende zieht es nicht in die Welt hinaus
Rund die Hälfte der Studierenden in Deutschland ist an einer Hochschule nahe der Heimat eingeschrieben. Bei 50,7 Prozent der Studentinnen und Studenten betrug im vergangenen Jahr die Entfernung zwischen dem Ort, an dem sie Abitur abgelegt hatten, und dem Standort der Hochschule weniger als 50 Kilometer, wie aus einer in Gütersloh veröffentlichten Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht.
Nur jeder fünfte Student musste der Studie zufolge mehr als 200 Kilometer zwischen Heimat- zum Hochschulstandort reisen. Dies war am ehesten bei Fächern wie Medizin oder Psychologie der Fall, bei denen Zugangsbeschränkungen eine Rolle spielen und die an weniger Hochschulen angeboten werden. Bei Fächern, die wie Betriebswirtschaftslehre oder Maschinenbau flächendeckend angeboten werden, fiel die durchschnittliche Entfernung mit 39 beziehungsweise 33 Kilometern geringer aus.
Aus Sicht von CHE-Studienleiter Marc Hüsch könnten gestiegene Wohn- und Energiekosten mit ein Grund für die große Wohnortnähe sein. "Die Entwicklung deckt sich mit Ergebnissen aus dem CHE-Hochschulranking", erklärte Hüsch. "Auch hier verzeichnen wir einen wachsenden Anteil an Studierenden von aktuell 28 Prozent, der noch bei den Eltern wohnt." Für die Studie wurden Daten des Statistischen Bundesamts zu allen 2,9 Millionen Studierenden ausgewertet, die im Wintersemester 2022/2023 an deutschen Hochschulen eingeschrieben waren.
Karl Lauterbach trauert um seine geliebte Mutter
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach trauert um seine Mutter Gertrud. Wie der SPD-Spitzenpolitiker der Bild-Zeitung bestätigte, starb Gertrud Lauterbach bereits am 24. März 2024 im Alter von 89 Jahren. Weitere Angaben machte der Professor für Gesundheitsökonomie nicht.
"Ich bitte, Privatsphäre und Trauer zu respektieren", so der 61-Jährige. Nach einem Krankenhausaufenthalt im Juli 2022 war die Mutter des Politikers auf Pflege angewiesen.
Warum Gwyneth Paltrow viele Rollen ablehnte
Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow ("Shakespeare in Love") hat nach eigenen Angaben auf viele Rollen verzichtet, um ihre Kinder großzuziehen. Es hätte sich für sie damals nicht wie ein Opfer angefühlt hat, sagt die 51-Jährige, die mit Coldplay-Sänger Chris Martin, ihrem Ex-Ehemann, eine 19-jährige Tochter und einen 18 Jahre alten Sohn hat, in der US-Talkshow "Today with Hoda & Jenna".
"Aber wenn ich durch eine kulturelle Linse darauf zurückblicke, denke ich, wow, wenn die Leute wüssten, dass ich diesen oder jenen Film nicht gemacht habe, wären sie ziemlich schockiert." Auf die Frage der Moderatorin nach diesen Filmen sagte Paltrow lachend, dass sie diese "niemals" verraten werde.
Die Schauspielerin hatte vergangenen November dem "People"-Magazin erzählt, dass sie mit der Geburt ihrer Tochter von der Schauspielerei zurückgetreten sei. "Alles hat sich für mich neu definiert."
Kluft zwischen Medien und Gesellschaft immer größer
Einer Langzeitstudie zufolge droht eine Entfremdung zwischen einem Teil der Gesellschaft und den Medien in Deutschland. In einer Umfrage unter Erwachsenen stimmten insgesamt 25 Prozent "voll und ganz" beziehungsweise "eher" der abgefragten Aussage zu, dass die Themen, die einem selbst wichtig seien, in den Medien "gar nicht ernst" genommen würden. Das geht aus den vom Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veröffentlichten jährlichen Ergebnissen hervor.
Wissenschaftler Tanjev Schultz, der zu den Studienautoren gehört, erklärte, das zeige "eine Lücke in der wahrgenommenen Repräsentation, die zu einer Entfremdung von den Medien führen kann". Der Anteil liege in der Langzeitbetrachtung auf einem ähnlichen Niveau wie in früheren Jahren. 29 Prozent antworteten auf die Aussage mit "teils teils", für 46 Prozent trifft sie eher nicht oder überhaupt nicht zu. In der Studie heißt es zum Thema Entfremdung auch: "Die Wahrnehmung einer Kluft zwischen Medien und Publikum ist vergleichsweise weitverbreitet." Auch Menschen, die nicht zum "harten Kern der Zynikerinnen und Zyniker" gehörten, fühlten sich demnach von der Art und Weise, wie Medien Meinungen und Themen darstellen, nicht repräsentiert.
Die Studienautoren klammerten die Frage aus, ob die Kritiker sich zu Recht entfremdet fühlten, also ob ihre Vorwürfe an die Leistung der Medien gerecht sind. Sie legten ihren Fokus auf den subjektiven Eindruck der Befragten. Für die Mainzer Studie, die schon über viele Jahre das Thema Medienvertrauen betrachtet, wurden im November und Dezember 2023 telefonisch 1200 Personen ab 18 Jahren bundesweit befragt. Sie gilt damit als repräsentativ für diesen Teil der Bevölkerung.
"Reiche Menschen aus China und Oman": Großrazzia in NRW fortgesetzt
Am Tag nach der Großrazzia in acht Bundesländern gegen eine international agierende Schleuserbande ist der Einsatz heute mit weiteren Durchsuchungen fortgesetzt worden. 116 weitere Wohnsitze in diversen Städten in NRW sollten durchsucht werden, wie die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen und die Bundespolizei mitteilen. Die Adressen sollen gegenüber den Behörden nur zum Schein angegeben worden sein, um für angebliche ausländische Fachkräfte unerlaubt Aufenthaltserlaubnisse zu erlangen, wie es heißt.
Am Mittwoch war bei einer Großrazzia eine mutmaßlich international agierende Schleuserbande zerschlagen worden, die sich besonders auf reiche Menschen aus China und Oman spezialisiert haben soll. Über 100 Wohnungen, Geschäftsräume und Behörden wurden dabei durchsucht und zehn Beschuldigte verhaftet. Bis zu 360.000 Euro kostete die Vermittlung einer Aufenthaltserlaubnis im Einzelfall, wie der ermittlungsleitende Staatsanwalt Hendrik Timmer in Düsseldorf angibt.
An dem fortgesetzten Einsatz sollten am Donnerstag 600 Kräfte von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft teilnehmen. Ziel sei herauszufinden, ob die mutmaßlich Geschleusten tatsächlich an den angeblichen Anschriften gewohnt haben.
Es bleibt frostig und schau(e)rig
Heute setzt sich das kühle Schauerwetter fort, wobei sich in die Nordhälfte ein Hochkeil schiebt und der Schauerbildung entgegenwirkt. Deshalb sind dort Schauer deutlich seltener als in der Südhälfte und die Sonne setzt sich zeitweise recht gut durch. Morgen zieht von der Nordsee her ein Tief auf, das verbreitet Regen und im Bergland Schnee bringt und in dessen Bereich auch der Wind deutlich auffrischt. Im Laufe des Nachmittags stellt sich im Nordwesten erneut Schauerwetter ein und in Verbindung mit Schauern und Gewittern sind dann auch Sturmböen möglich.
Am Wochenende geht es mit kühlem Schauerwetter mit Staueffekten an manchen Mittelgebirgen und vor allem an den Alpen weiter. Dabei sind Schauer an den Küsten vergleichsweise selten und dort setzt sich immer wieder die Sonne durch, während auf der Nordseite der Mittelgebirge die Wolken überwiegen und Schauer wiederholt und recht zahlreich auftreten.
Heute im Norden wenige, im Süden zahlreiche Schauer, im Bergland als Schnee, daneben auch einzelne Graupelgewitter. Maximal 4 bis 13 Grad.
Es scheint nördlich der Mittelgebirge nach örtlichem Frühnebel neben einigen Quellwolken längere Zeit die Sonne und es bilden sich nur einzelne Schauer, die aber auch mal von Blitz und Donner begleitet sein können. Im Süden kommt die Sonne zwischen den Schauern sowie einzelnen Graupelgewittern dagegen nur kurz raus. Bis in mittlere Lagen der Mittelgebirge ziehen Schneeschauer durch. In der kühlen Luft werden maximal 4 Grad an den Alpen bis 13 Grad von Köln über Hannover bis nach Magdeburg erreicht.
Am Freitag von Nordwesten her Regen, oberhalb 600 bis 900 m (im Harz anfangs unter 600 m) Schnee, später im Norden und Westen in Schauerwetter übergehend. Im Südosten am Vormittag noch trocken mit Auflockerungen. Höchstwerte 4 Grad in Wunsiedel im Fichtelgebirge bis 12 Grad am Niederrhein. Auffrischender und von Süd bis Südwest auf West bis Nordwest drehender Wind mit teils starken bis stürmischen Böen, im Nordwesten am Nachmittag bei Schauern auch Sturmböen möglich.
Lesung mit nur einem Besucher: Bestseller-Autor ging dann "einen trinken"
Bestseller-Autor Frank Schätzing hatte zu Beginn seiner Schriftsteller-Laufbahn eine Lesung mit nur einem einzigen Besucher. "Ein einzelner Herr erschien, der als freundlicher Farbklecks 30 Resopal-Stühlen das Eintönige nahm", berichtet der Verfasser von "Der Schwarm".
Schätzing wollte damals aus seinem 1995 erschienenen ersten historischen Roman "Tod und Teufel" lesen. Der Buchhändler habe anfangs gemeint, da kämen wohl noch mehr Zuhörer, aber das sei nicht der Fall gewesen. "Also las ich für meinen einzigen Gast. Der lächelte, ich lächelte zurück, nach zehn Minuten schlug ich vor, zusammen einen trinken zu gehen. Wurde ein schöner Abend."
Victoria Beckham wird richtig menschlich
Sie wird zwar "die, die niemals lacht" genannt, dass sie jede Menge Humor hat, hat sie jedoch schon oft bewiesen.
Dass sie auch eine überaus warmherzige Seite hat, zeigt sie dieser Tage häufiger auf Instagram. Dort dankt sie ihrer wunderbaren Familie - ihrem schönen Mann und den tollen Kindern - für ihre Liebe und Begleitung, denn ohne sie wäre sie nicht da, wo sie jetzt ist. Auch ihren Eltern dankt sie: "Familie ist alles!"
Was heute wichtig wird
Ein Gerichtsprozess erwartet uns heute: Weil er eine verbotene SA-Parole verwendet haben soll, muss sich Thüringens AfD-Chef Björn Höcke vor Gericht verantworten. Zu Unrecht, wie er selbst findet. Der ehemalige Geschichtslehrer behauptet, er habe nicht gewusst, worum es sich bei dem Ausspruch gehandelt habe. Bis kurz vor dem Prozess verteidigte er seine Wortwahl – und möchte weiterhin Ministerpräsident werden: Bei der Landtagswahl am 1. September geht der 52-Jährige als Spitzenkandidat der Thüringer AfD ins Rennen (diese wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft und beobachtet).
Auf diese und andere Entwicklungen schauen wir daher heute mit besonders wachem Auge. Und damit guten Morgen, wir steuern bereits aufs Wochenende zu.
Die Top-Themen des Tages:
Während engste Verbündete Israel nach dem iranischen Großangriff zu Verzicht auf eine harte Gegenreaktion drängen, behält sich der jüdische Staat eine eigene Entscheidung über das weitere Vorgehen vor. Die EU rief sowohl Israel als auch den Iran auf, von weiteren gegenseitigen Angriffen abzusehen.
Die Außenminister der G7 beraten ab 9.30 Uhr angesichts eines drohenden Flächenbrands im Nahen Osten über weitere Sanktionen gegen den Iran auf der italienischen Mittelmeerinsel Capri. Außenministerin Annalena Baerbock rief Iran und Israel zu "maximaler Zurückhaltung" auf.
Fast drei Jahre nach der tödlichen Flutkatastrophe im Ahrtal will die Staatsanwaltschaft Koblenz um 13 Uhr auf einer Pressekonferenz über die Ergebnisse ihrer Ermittlungen informieren. Damit endet ein langes Ermittlungsverfahren, bei dem die Rolle des damaligen Landrats Jürgen Pföhler und eines weiteren Mitglieds des Krisenstabs im Fokus stand.
Angesichts der bedrohlichen Lage für die Ukraine kommt Bewegung in die seit Monaten festgefahrene westliche Planung neuer Waffenlieferungen. In den USA wird das Repräsentantenhaus voraussichtlich am Samstag über ein dringend benötigtes Hilfspaket abstimmen
Die Deutsche Fußball Liga hat den Verkauf der TV-Rechte gestoppt. Das bestätigte die Liga am Abend. Hintergrund der bislang einmaligen Aktion ist eine Beschwerde von DAZN.
Gut fünf Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule beginnt um 9 Uhr im badischen Offenburg der Mordprozess gegen den 15-jährigen Tatverdächtigen.
Mit Arbeiten der israelischen Künstlerin Yael Bartana und des Berliner Theaterregisseurs Ersan Mondtag wird um 12 Uhr der Deutsche Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig für Fachbesucher geöffnet.
In Amsterdam wird das World Press Photo 2024 bekannt gegeben.
"Du bist mein Sohn": Priester vergibt Angreifer nach Messerattacke in Sydney
Der Priester in Sydney, auf den bei einem Gottesdienst eingestochen wurde, hat seinem Angreifer nach eigenen Angaben vergeben. "Ich vergebe demjenigen, der diese Tat begangen hat und ich sage zu ihm: Du bist mein Sohn, ich liebe Dich und ich werde immer für Dich beten", so Priester Mar Mari Emmanuel in einem Video, in dem seine Stimme zu hören ist. "Und wer auch immer Dich geschickt hat, um das zu tun, dem vergebe ich auch."
Emmanuel sagte, er erhole sich schnell. "Es gibt keinen Grund, besorgt oder beunruhigt zu sein." Auf den Priester war am Montag bei einem im Internet übertragenen Gottesdienst mit einem Messer eingestochen worden, mutmaßlicher Täter ist ein 16-Jähriger. Der Messerangriff hatte gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und empörten Gemeindemitgliedern ausgelöst.
Härteres Vorgehen gegen Rauchen gewünscht
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert, hat sich für ein deutlich entschiedeneres Vorgehen gegen Tabakkonsum ausgesprochen, er erwartet "massiven Handlungsbedarf". "An der Ernsthaftigkeit, mit der das Thema Rauchen in anderen Ländern angegangen wird, können wir uns ein Beispiel nehmen", so Blienert in der "Bild"-Zeitung.
Die britische Regierung etwa will den Kauf von Tabak für Menschen, die nach dem 1. Januar 2009 geboren wurden, illegal machen. Dafür soll das Mindestalter, das derzeit bei 18 Jahren liegt, schrittweise erhöht werden.
Zugleich verwies Blienert auf die Vereinbarungen der Ampel-Regierung. "Schritt Nummer eins ist bei uns, jetzt die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und endlich dafür zu sorgen, dass für Zigaretten und Co. nicht mehr geworben werden darf und es auch kein Sponsoring durch die Tabakindustrie mehr gibt." Jedes Jahr sterben nach Blienerts Angaben 127.000 Menschen infolge des Rauchens.