Sonntag, 25. Juli 2021Der Tag

Heute mit Clara Suchy und Michael Bauer
22:26 Uhr

Das war Sonntag, der 25. Juli 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

die Woche geht zu Ende, der Wahlkampf nimmt so langsam Fahrt auf. In Sommerinterviews haben sie FDP-Chef Christian Lindner und CDU-Chef Armin Laschet zu Zukunftsperspektiven und vergangenen Fehltritten geäußert. Auch im Lager der Grünen gab es aufsehenerregende Nachrichten: Annalena Baerbock hat sich für das N-Wort in einem Interview entschuldigt. Corona bleibt natürlich weiterhin ein tagesbestimmendes Thema. Dazu lege ich Ihnen unsere Corona-Ticker ans Herz. Einfach hier klicken.

Folgende Texte kann ich Ihnen noch als Lesestücke empfehlen:

Das soll es für heute gewesen sein, "Der Tag" kehrt morgen früh bereits zurück. Ich wünsche Ihnen einen schönen Rest-Sonntag, starten Sie gut in die neue Woche!

22:11 Uhr

USA verstärken in Afghanistan Luftangriffe gegen Taliban

Die USA wollen auch während ihres laufenden Abzugs aus Afghanistan die dortigen Regierungstruppen mit Luftangriffen gegen die Taliban unterstützen. "Die Vereinigten Staaten haben Luftschläge zur Unterstützung afghanischer Kräfte in den vergangenen Tagen verstärkt. Und wir sind bereit, dieses erhöhte Ausmaß an Unterstützung in den kommenden Wochen fortzusetzen, wenn die Taliban ihre Angriffe fortsetzen", sagte der für die Region zuständige General Kenneth McKenzie auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Kabul. Er wollte sich nicht dazu äußern, ob die USA dies auch nach dem geplanten Ende ihres Militäreinsatzes am 31. August fortsetzen wollen.

Die Unsicherheit in Afghanistan hat in den vergangenen Wochen erheblich zugenommen, seit die Taliban vorrücken. Sie haben bereits viele Bezirke des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Gespräche zwischen ihnen und der Regierung in Kabul verliefen bisher ergebnislos. Dem Vormarsch der Extremisten war der Beginn des Abzuges ausländischer Truppen vorausgegangen. Von 1996 bis zu ihrem Sturz durch die US-geführten Truppen 2001 hatten die Taliban Afghanistan beherrscht und die Menschenrechte massiv beschnitten. Die USA intervenierten in Afghanistan an der Spitze eines Nato-Bündnisses kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

21:47 Uhr

Baby an Tankstelle zur Welt gebracht - Geburtsanweisungen per Telefon

Weil es ein werdendes Elternpaar nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus geschafft hat, hat ein Baby in München an einer Tankstelle das Licht der Welt erblickt. Wie die Münchner Feuerwehr mitteilte, parkte der Vater kurzerhand das Auto an der Tankstelle, weil die werdende Mutter spürte, dass es das Baby eilig hatte. Er informierte die integrierte Stelle von Feuerwehr und Rettungsdienst, wo er dann per Telefon bei der Geburt unterstützt wurde.

Als die Ärzte eintrafen, war das Kind geboren - nach ersten Untersuchungen vor Ort waren Mutter und Baby gesund und wohlauf. Sie wurden in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Es ist den Angaben zufolge das zweite Kind der Familie.

21:16 Uhr

Unwetter in Teilen Berlins, Brandenburgs und Oberbayerns

In Teilen Berlins und Bayerns sind am Sonntag heftige Unwetter niedergegangen. Eine Sprecherin beim Deutschen Wetterdienst (DWD) berichtete von bis zu 50 Litern Niederschlag pro Stunde auf einem Quadratmeter gegen 19.00 Uhr in Berlin-Buch, von 40 Litern in Berlin-Marzahn. Am Flughafen Berlin (BER) im brandenburgischen Schönefeld kam es am Abend zu zahlreichen Verspätungen, die Abflüge stauten sich.

  • Vor allem im Nordosten der Hauptstadt habe es stark geregnet, sagte ein Berliner Polizeisprecher, er sprach von umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Tunneln. Die Berliner Feuerwehr teilte auf Twitter mit, sie befinde sich im Ausnahmezustand. Einsätze würden priorisiert abgearbeitet, es könne beim Notruf 112 zu Wartezeiten kommen.
  • Der Deutsche Wetterdienst hatte auch für viele Kreise Brandenburgs gewarnt. Vereinzelt könnten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden, Überflutungen von Kellern und Straßen sowie über Ufer tretende Bäche und Flüsse seien möglich. In Graustein in der Stadt Spremberg im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße waren es laut DWD nachmittags gegen 16.00 Uhr etwa 35 Liter Regen auf den Quadratmeter, die hinunterkamen.
  • In Schlehdorf im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen seien um 18.00 Uhr etwa 43 Liter auf den Quadratmeter gefallen, hieß es vom DWD. Heftig sei der Regen etwa auch in Irschenberg im oberbayerischen Landkreis Miesbach gewesen.
20:48 Uhr

Schauspieler Herbert Köfer mit 100 gestorben

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Herbert Köfer vor wenigen Monaten anlässlich seines 100. Geburtstags.

(Foto: imago images/Future Image)

Ob Theater, Film oder Fernsehen: Herbert Köfer war in der DDR und auch nach dem Mauerfall Schauspieler mit vollem Terminplan. Selbst als Renter hatte er niemals Zeit - wie in seiner Paraderolle. Herbert Köfer, einer der bekanntesten Schauspieler der DDR und auch nach dem Mauerfall erfolgreich, ist am Samstag im Alter von 100 Jahren gestorben. Das teilte seine Witwe Heike Köfer der Deutschen Presse-Agentur mit.

Der gebürtige Berliner stand rund 80 Jahre auf der Bühne. Er war Theater- und Filmschauspieler, Moderator und Synchronsprecher. Vor allem in seiner Paraderolle als Opa Paul Schmidt in der DDR-Fernseh-Serie "Rentner haben niemals Zeit" spielte er sich in die Herzen der Zuschauer.

20:40 Uhr

Merkel bei Bayreuther Festspielen mit Applaus empfangen

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(Foto: imago images/IPA Photo)

Angela Merkel besucht zum letzten Mal die Bayreuther Festspiele als Bundeskanzlerin. Dabei wurde sie mit Applaus empfangen. Obwohl Schaulustige nicht direkt vor das Festspielhaus kommen durften, warteten rund 150 Menschen auf den Gehwegen und spendeten Beifall, als Merkel und ihr Mann Joachim Sauer ankamen.

Im schwarzen, langen Rock und im orange-farbenen Blazer schritt Merkel vor das Königsportal, wo Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sie erwartete. Statt Händedruck begrüßten sich die beiden Politiker corona-konform mit einer tiefen Verbeugung. Zugleich erklang vom Balkon oberhalb des Portals die erste Fanfare, die den baldigen Beginn der Aufführung anzeigte. Mit Oksana Lyniv steht zum ersten Mal eine Frau am Dirigentenpult der Bayreuther Festspiele. Regie führt Dmitri Tschernjakow.

20:04 Uhr

Flutopfer können sich von Rundfunkbeitrag befreien lassen

Als "unbürokratische Entlastung" einigen sich ARD, ZDF und Deutschlandradio darauf, Betroffenen der Flutkatastrophe unter bestimmten Voraussetzungen ab sofort die Rundfunkgebühren zu erlassen. Ganz ohne Bürokratie geht es aber dann doch nicht. Die Abmeldung muss im bestimmten Fällen telefonisch oder schriftlich erfolgen. Konkret gelten demnach folgende Regeln:

  • Sind eine Wohnung, eine Betriebsstätte oder ein Auto nur vorübergehend nicht nutzbar, besteht für diesen Zeitraum die Möglichkeit einer befristeten Abmeldung des entsprechenden Beitragskontos. Dafür reiche ein Anruf aus.
  • Wurden die Wohnung, Betriebsstätte oder das Fahrzeug vollständig zerstört und sind nicht mehr zu gebrauchen, endet die Beitragspflicht, und das Konto kann umgehend abgemeldet werden. Dazu reiche eine kurze schriftliche Mitteilung an den Beitragsservice, teilte die Kommunikationsabteilung mit.
19:33 Uhr

Starkregen flutet Teile von London

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"A walk in the park, a step in the dark" - ein Spaziergang durch London ist aktuell mit nassen Füßen verbunden.

(Foto: AP)

Unwetter über Großbritannien haben in der englischen Hauptstadt London zu sintflutartigen Regenfällen geführt.

  • Straßen standen unter Wasser, Menschen flohen aus vollgelaufenen Bussen und Autos, wie Videos in den Online-Netzwerken zeigten. Weitere heftige Regenfälle wurden im Zuge eines Gewittergebiets erwartet, das über den Südosten Englands zog. Meteorologen warnten vor Blitzeinschlägen und Überschwemmungen, wobei in einigen Gebieten bis zu zehn Zentimeter Regen vorhergesagt wurden - fast das Doppelte des Monatsdurchschnitts für Juli.
  • Polizei und Feuerwehr warnten vor überfluteten Tunneln und Straßen, während sie zu zahlreichen Einsätzen ausrückten. Die Ordnungskräfte sperrten eine Straße in der Nähe des Bahnhofs Queenstown Road im Südwesten Londons, auf der drei Doppelstockbusse unter einer Brücke feststeckten, wie ein AFP-Reporter berichtete. Einer der Busfahrer ließ nach eigenen Angaben seine Fahrgäste aussteigen, als das Fahrzeug voll Wasser lief.
19:08 Uhr

Komiker und "Simpsons"-Stimme Jackie Mason gestorben

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(Foto: imago images/Everett Collection)

Der amerikanische Komiker Jackie Mason, der auch als Stimmgeber in den USA für die Zeichentrickserie "Die Simpsons" bekannt war, ist tot. Nach Angaben des Anwalts Raoul Felder, ein langjähriger Freund des Comedians, starb Mason am Samstag in einem New Yorker Krankenhaus. Er wurde 93 Jahre alt.

  • Der in einer Einwandererfamilie aus Belarus in Manhattan aufgewachsene Mason folgte zunächst der Familientradition und wurde Rabbiner, bevor er eine Karriere als Komiker einschlug. Der Tony- und Emmy-Preisträger wurde durch Broadway-Shows, Filmrollen und als Synchronsprecher bekannt.
  • Mason spielte in Filmen wie "The Stoolie", "Reichtum ist keine Schande", "Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt" und "Caddyshack II" mit. In der Hit-Serie "Die Simpsons" vertonte er von 1991 bis 2014 die Figur von Rabbi Hyman Krustofski, den Vater von Krusty der Clown.
18:30 Uhr
18:24 Uhr

Baerbock entschuldigt sich für N-Wort in Interview

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat auf Rassismusvorwürfe reagiert, die nach einem Interview beim Zentralrat der Juden für die Aufzeichnung der Sendung Tachles Arena laut wurden. In dem Interview verwendete Baerbock im Rahmen einer Diskussion um Rassismus in Schulbüchern das Wort "Neger" statt es als N-Wort zu betiteln. Auf Twitter schrieb Baerbock, dass sie daraufhin eine Medienanfrage erhalten habe, die ihre Aussage in "einen Zusammenhang mit der rassistischen Entgleisung von Boris Palmer" gebracht habe.

"Es ist offensichtlich, dass es sich um zwei verschiedene Dinge in unterschiedlichen Kontexten handelt. Deshalb mache ich den Vorgang hier öffentlich & stelle in Absprache mit dem Zentralrat die Passage zur Verfügung, damit sich jede:r ein eigenes Bild machen kann", schrieb Baerbock weiter und veröffentlichte die Interviewpassage aus Tachles Arena.

Darin beschreibt sie, wie der Sohn einer Bekannten sich in der Schule geweigert habe, ein Arbeitsblatt auszufüllen, auf dem das N-Wort stand. Baerbock habe in der emotionalen Beschreibung des Vorfalls das N-Wort selbst reproduziert. "Das war falsch und das tut mir leid. Denn ich weiß ja um den rassistischen Ursprung dieses Wortes und die Verletzungen, die Schwarze Menschen unter anderem durch ihn erfahren", schrieb Baerbock.

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17:47 Uhr

FDP-Chef Lindner schielt auf Amt des Finanzministers

FDP-Chef Christian Lindner hält die Bundestagswahl bereits zwei Monate vor dem Wahltermin für entschieden. "In meinen Augen, nach meiner Erwartung hat sich bereits geklärt, wer in das Kanzleramt einziehen wird", sagte er im Sommerinterview der ARD. Der Auftrag zur Regierungsbildung werde nahezu sicher an die CDU und ihren Kanzlerkandidaten Armin Laschet gehen. Die Frage sei, wer dann wichtige Rollen einnehme und etwa Finanzminister werde. "Ich wäre bereit das zu übernehmen - mit dem Respekt vor der Schuldenbremse, mit der klaren Ansage, Steuern sollten im Höchststeuerland nicht erhöht werden, wenn wir Jobs und private Investitionen wollen", sagte Lindner. In Umfragen zur Bundestagswahl liegt die Union derzeit deutlich vor Grünen und SPD. Umfragen spiegeln allerdings grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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17:19 Uhr

Deutsches Mutter-Sohn-Gespann von Kuh attackiert

Eine Kuh hat aus Sorge um ihr Kalb in Österreich eine Frau und ihren achtjährigen Sohn aus Schleswig-Holstein attackiert und verletzt. Die beiden wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei in Oberösterreich berichtete. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe einer Alm in Gosau.

  • Das Ehepaar mit achtjährigem Sohn war auf einer Wanderung. Die Familie habe extra einen Bogen um eine Kuhherde in der Nähe des Weges gemacht, um die Tiere nicht zu stören, so die Polizei. Allerdings näherten sie sich dadurch unwissentlich einem erst rund zwei Tage alten Kalb, das im Gras lag. Daraufhin stürmte die Mutterkuh aus der Herde auf die Wanderer zu, wie die Polizei berichtete.
  • Nach dem Bericht stellte sich die 35 Jahre alte Mutter vor ihren Sohn, während der 37-jährige Mann vergeblich versuchte, die Kuh abzudrängen. Das Muttertier rammte die Frau von hinten und stieß sie um. Dabei ging auch der Junge zu Boden. Anschließend sei die Kuh zur Herde zurückgekehrt. Die Familie konnte zu einer Alm weitergehen, wo Rettungskräfte verständigt wurden.
16:42 Uhr

"Gladiator"-Schauspieler Mike Mitchell gestorben

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Mike Mitchell

(Foto: imdb)

Der aus Filmen wie "Gladiator" und "Braveheart" bekannte schottische Schauspieler Mike Mitchell ist tot. Der 65-Jährige sei in dem türkischen Ferienort Fethiye mutmaßlich an einem Herzinfarkt gestorben, berichtete die türkische Nachrichtenagentur DHA. Mitchell verbrachte demnach seinen Urlaub im Südwesten der Türkei.

Der Schauspieler sei tot in einer Kabine eines Yachthafens gefunden worden, hieß es weiter. Die Leiche des 65-Jährigen wurde zur Ermittlung der Todesursache in ein Leichenschauhaus gebracht.

16:08 Uhr

Justiz untersucht Flutopfer aus Behinderten-Einrichtung

Im Fall der zwölf ums Leben gekommenen Flutopfer aus einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in Sinzig (Rheinland-Pfalz) untersucht die Staatsanwaltschaft Koblenz die Todesumstände. "Es wird derzeit geprüft, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt und bejahendenfalls, wem ein solches zur Last gelegt werden kann", sagte ein Justizsprecher. Obduktionen kämen danach nur dann in Betracht, wenn es Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe oder andere Auffälligkeiten festgestellt würden.

Laut der Lebenshilfe war das Wasser innerhalb einer Minute bis an die Decke des Erdgeschosses der Einrichtung gestiegen. Die Nachtwache habe es noch geschafft, mehrere Bewohner in den ersten Stock des Wohnheims zu bringen. Als er die nächsten holen wollte, sei es zu spät gewesen.

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15:41 Uhr

Griechenlands Maskottchen-Robbe mit Harpune getötet

2018 rettet ein griechischer Fischer eine junge Mönchsrobbe vor einem Sturm. Die kleine Robbe wird von Tierschützern aufgepäppelt und schließlich in die Freiheit entlassen. Die auf den Namen "Kostis" getaufte Robbe erweist sich jedoch als anhänglich und sonnt sich gerne auf Booten im Hafen von Alonissos, was ihn zu einem beliebten Maskottchen der Einheimischen macht.

Die Mönchsrobbe wurde von Unbekannten in einem Meeresschutzgebiet vor der Insel Alonissosharpuniert, wie die Organisation zum Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobbe MOm auf Facebook mitteilte: "Die unschuldige und ahnungslose Robbe wurde aus nächster Nähe mit einer Harpune hingerichtet."

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14:59 Uhr

Flammen wüten auf Ferieninsel Sardinien

Ein großer Flächenbrand im Westen der italienischen Insel Sardinien hat in der Nacht zum Sonntag mehrere Hundert Einwohner in die Flucht gezwungen. Rund 400 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, berichteten italienische Medien.

  • Betroffen waren unter anderem Einwohner des Ortes Cuglieri. Einige Anwohner hätten am Morgen zurückkehren können, als sich die Lage leicht besserte, hieß es. Das "enorme Feuer" zerstöre seit Samstag die Felder in der Region, schrieb die Zeitung "Nuova Sardegna". Einsatzkräfte setzen den Kampf gegen die Flammen demnach am Sonntag fort. Mehrere Löschflugzeuge und Helikopter waren über der Insel im Einsatz, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Behörden meldete. Die Brandgefahr blieb demnach weiter hoch. Medienberichten zufolge waren auch in anderen Teilen des Landes Feuer entbrannt. Behörden warnten für Montag vor weiterhin hohen Temperaturen.
  • Die Flammen im Westen der Insel zwischen Santu Lussurgiu und Cuglieri hatten nach ersten Schätzungen der Behörden mehrere Tausend Hektar erfasst. Auch Häuser wurden beschädigt, wie Medien berichteten. Der Agrarverband Coldiretti sprach von einer "Katastrophe" und erheblichen Schäden für die Landwirtschaft. Weiden, Wälder und in einigen Fällen auch Tiere seien verloren worden, hieß es.
14:28 Uhr

Laschet bedauert sein Lachen: "War blöde"

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Laschet in Erftstadt

(Foto: REUTERS)

Sein Lachen kam im unpassendsten Moment. Die Rede ist von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet, der während eines Besuchs in Erftstadt nach der Unwetterkatastrophe während einer Rede von Bundespräsident Steinmeier locker im Hintergrund feixte. Im Sommerinterview mit dem ZDF blickte der CDU-Chef nochmals auf die Situation zurück. "Es war blöde und es sollte nicht sein und ich bedauere es", sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im Interview, das am Sonntagabend ausgestrahlt wird. Weiter keine Angaben wollte Laschet dazu machen, was sein Lachen während einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgelöst hat.

Der CDU-Chef sagte, er wolle jetzt im Wahlkampf vor der Bundestagswahl im September zu Themen kommen. Er hoffe, es könne in den nächsten Wochen nun thematisch gesprochen werden, "denn es steht viel auf dem Spiel für Deutschland". Es gehe um eine Richtungsentscheidung, wie Deutschland nach der Corona-Pandemie wieder zu wirtschaftlichem Wachstum komme.

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14:05 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Clara Suchy begibt sich in den Feierabend. Bis zum späten Abend übernehme ich "Der Tag". Mein Name ist Michael Bauer und ich wünsche Ihnen einen angenehmen Sonntagnachmittag.

14:01 Uhr

Mallorca: Deutscher stirbt bei Wanderunfall

Ein auf Mallorca lebender Deutscher stürzt beim Wandern in den Bergen der Insel rund zehn Meter in die Tiefe und kommt dabei ums Leben. Der 52-Jährige sei allein zu der Wanderung in der Serra de Tramuntana im Norden der Insel aufgebrochen, berichtete die Zeitung "Diario de Mallorca". Als er bis zum Abend nicht zurückgekommen sei, alarmiert seine Frau die Polizei.

Ein Polizeihubschrauber entdeckt die Leiche des Mannes in unzugänglichem Gelände im Bereich der Gemeinde Escorca, wie die Zeitung weiter schrieb. Warum der erfahrene Wanderer, der die Gegend bestens gekannt habe, verunglückte, ist noch unklar.

13:41 Uhr

Große Freude in israelischem Zoo: Orang-Utan-Baby geboren

Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist im Safari-Zoo bei Tel Aviv wieder ein Orang-Utan-Baby zur Welt gekommen. Für die zwölf Jahre alte Affenmutter Tana sei es der erste Nachwuchs, teilte Zoosprecherin Sagit Horowitz mit.

"Die Art ist weltweit vom Aussterben bedroht, deshalb löst jede solche Geburt international Freude aus", sagte sie. Man suche noch nach einem passenden Namen für das etwa zwei Wochen alte Affenweibchen.

In der Natur leben Orang-Utans, die zu den Menschenaffen gehören, in Asien auf den Inseln Sumatra und Borneo. Ihr Lebensraum geht vor allem durch Abholzung der tropischen Wälder verloren.

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(Foto: picture alliance/dpa/Yam Siton)

13:16 Uhr

Nach Show-Absage von Helge Schneider: Veranstalter schaltet Anwalt ein

Bei einem Konzert in Augsburg bricht der Sänger und Kabarettist Helge Schneider plötzlich seinen Auftritt ab. Der Grund? Die herumlaufenden Menschen sollen ihn gestört haben. Nach nur 40 Minuten war der Auftritt beim Strandkorb Open Air vorbei. Nun schalten die Veranstalter ihre Anwälte ein - der Abbruch könnte für den Künstler in einem Rechtsstreit enden.

Es werde etwa geprüft, ob Schneider Schadenersatz leisten müsse, sagte die Sprecherin des Unternehmens für die Festivalreihe in Augsburg und Rosenheim, Birgit Gibson. "Wenn Herr Schneider sagt, er bekommt kein Feedback vom Publikum, dann muss er sich fragen, ob es vielleicht an ihm liegt", sagte Gibson.

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12:52 Uhr

Drohen die nächsten Unwetter?

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gibt es im Südosten Deutschlands ein erhöhtes Unwetterpotenzial. Es bestehe dort die Gefahr von Gewittern mit Starkregen, wobei örtlich bis zu 60 Liter Regenfälle pro Quadratmeter in wenigen Stunden drohen. Außerdem könne es zu Hagelfällen mit Hagelkörnern von bis zu drei Zentimetern kommen, außerdem drohen schwere Sturmböen.

Starke Regenfälle sorgen schon in der Nacht in Teilen Baden-Württembergs für Behinderungen:

In Heilbronn gab es laut Polizei insgesamt 19 Einsätze. Es sei dabei um vereinzelt vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und überflutete Straßen gegangen. Menschen seien nicht verletzt worden. Mehrere Straßen mussten zeitweise gesperrt werden.

In Ludwigsburg verliert ein Autofahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und gerät in den Gegenverkehr, wo er mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstößt, so die Polizei. Bei dem Unfall werden die drei Insassen der beiden beteiligten Autos leicht verletzt, alle drei kommen ins Krankenhaus.

12:21 Uhr

Kein Trinkwasser auf Sylt: Störung sorgt für Unterbrechung der Wasserversorgung

Tausende Haushalte betroffen: Mitten in der Urlaubszeit sorgt auf Sylt eine Störung beim Wasserversorger für eine Unterbrechung der Wasserversorgung.

Schuld an der Misere ist offensichtlich ein Softwareproblem: "Infolge eines Fehlers in der Speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) des Wasserwerks Westerland hatte sich ein Unterprogramm aufgehängt, so dass es zu einer kurzzeitigen Störung der Wasserversorgung kam", teilte die Energieversorgung Sylt auf ihrer Facebook-Seite mit.

Der Schaden sei behoben und das Trinkwassernetz werde aktuell wieder in den Betrieb genommen, hieß es weiter.

11:57 Uhr

Fotograf F.C. Gundlach mit 95 Jahren gestorben

Der Fotograf und Sammler F.C. Gundlach ist tot. Er starb im Alter von 95 Jahren in Hamburg, wie eine Sprecherin der Elbschloss Residenz, wo Gundlach zuletzt lebte, bestätigte.

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

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11:29 Uhr

Indien: Todeszahl durch Erdrutsche steigt auf 124

Indien erlebt schreckliche Monsun-Regenfälle - 124 Menschen kommen dabei ums Leben. Nach Angaben der Behörden suchen die Rettungskräfte immer noch nach Dutzenden von Vermissten.

Die Rettungskräfte bergen nach Behördenangaben bei Einsätzen im Bundesstaat Maharashtra allein 114 Tote. Mehr als 40 davon kommen bei einem gewaltigen Erdrutsch im Dorf Taliye südlich von Mumbai ums Leben. "Viele Menschen wurden fortgerissen, als sie versuchten wegzulaufen", sagte der Dorfbewohner Jayram Mahaske, dessen Angehörige bei dem Unglück verschüttet wurden.

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(Foto: picture alliance / AA)

Dutzende Häuser werden laut Berichten von Einwohnern innerhalb weniger Minuten dem Erdboden gleich gemacht. Nur zwei Betonbauten standen demnach nach dem Erdrutsch noch, die Stromversorgung war unterbrochen. Rettungskräfte durchsuchten den Schlamm und die Trümmer nach knapp 100 Vermissten.

11:31 Uhr

Busunfall in Kroatien: Zehn Menschen kommen ums Leben

Bei einem Busunglück im kroatischen Slavonski Brod kommen mindestens zehn Menschen ums Leben, 45 weitere werden verletzt. Das berichteten kroatische Medien unter Berufung auf die Polizei. Wie es genau zu dem Unfall an der Grenze von Kroatien und Bosnien-Herzegowina kam, ist noch unklar. Der Bus hat ein kosovarisches Kennzeichen und war offensichtlich aus Westeuropa Richtung Kosovo unterwegs.

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11:00 Uhr

THW: Falsche Informationen werden im Hochwassergebiet verbreitet

Es waren anstrengende Tage für das Technische Hilfswerk (THW). Erst musste man sich mit Angriffen und Beleidigungen im Einsatz auseinandersetzen, jetzt klagt das THW über die Verbreitung von Falschinformationen. Nach den Worten von Vizepräsidentin Sabine Lackner habe sie erlebt, dass "einige Menschen mit Sprinter vorgefahren sind und auch Falschinformationen in der Bevölkerung vor Ort streuen", sagte sie der Onlineausgabe der "Zeit" über die Einsätze.

Über die schon bekannten Fälle, in denen THW-Helferinnen und Helfer in den Überschwemmungsgebieten angegriffen und beleidigt wurden, sagt Lackner der "Zeit Online": "Das sind Vorfälle, die ich in meiner Zeit beim Technischen Hilfswerk in 20 Jahren noch nicht erlebt habe."

10:43 Uhr

Liebesaffäre mit Affleck: Lopez teilt erstes Kuss-Foto

Das Rätselraten rund um den Beziehungsstatus von "Bennifer" scheint endgültig ein Ende zu haben: Jennifer Lopez selbst sorgt mit einem Post auf Instagram dafür. Anlässlich ihres 52. Geburtstages teilt sie mehrere Schnappschüsse von den Feierlichkeiten an Bord einer Yacht. Eines davon zeigt sie eng umschlungen und küssend mit ihrem Ex-Verlobten Ben Affleck.

"52 ... was macht das schon ...", ist neben den Fotos zu lesen, die Lopez in einem rot-gelb gemusterten Bikini, Kaftan und mit Sonnenhut zeigen. Dazu kombinierte sie Goldschmuck, während Affleck im dunkelblauen Hemd zu sehen ist. Wie unter anderem die britische "Daily Mail" berichtete, überraschte der Schauspieler seine Liebste mit einem Kurzurlaub im südfranzösischen Saint-Tropez. Seit Samstag sollen sie es sich an Bord der Mega-Yacht "Valerie" gut gehen lassen. Fotos, die der Zeitung vorliegen, zeigen das Paar sichtlich verliebt.

Es ist das erste Mal, dass die Sängerin und Schauspielerin selbst etwas in Bezug auf ihre neu entfachte Romanze mit dem 48-jährigen Oscarpreisträger postete.

10:11 Uhr

Pornos auf Nachrichtenseiten: Washington Post und Guardian betroffen

In Amerika kommt es zu einem merkwürdigen Vorfall: Plötzlich erscheinen pornografische Filme auf normalen Nachrichtenseiten, wie der Washington Post oder dem New York Magazine. Dies berichtet die FAZ. Auch die Huffington Post, der Guardian und der Boston Globe sind angeblich betroffen.

Eine Firma soll die Domain von einem Videodienst "Vidme" gekauft haben, berichtet die Zeitung. Die betroffenen Zeitungen sollen die Firma "Vidme" für Einspieler in den Artikeln genutzt haben. Nun heißt die Seite aber "5 Star Porn HD", so die FAZ.

Allerdings waren die Videos nicht lange zu sehen. Nach Angaben der Zeitung waren die Videos nur auf alten Artikeln der Zeitungen zu sehen.

09:39 Uhr

Cyberangriffe bei Bundestagswahl: Bundeswahlleiter warnt vor Falschinfos

Die vergangenen beiden US-Wahlen hatten mit Hackerangriffen und Fakenews zu kämpfen. Droht nun auch Deutschland ein ähnliches Schicksal? Bundeswahlleiter Georg Thiel warnt davor: Die Gefahr von Angriffen sei "hoch", sagte Thiel der "Welt am Sonntag". "Unsere Fachleute gehen allein im Bereich IT von etlichen potenziellen Risiken aus."

Doch die gute Nachricht: Thiel sieht die deutschen Behörden gewappnet. Zur Vorbereitung arbeite er mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, dem Verfassungsschutz und dem Bundeskriminalamt zusammen. Es seien "aufwendig Vorkehrungen" getroffen worden.

"Angefangen bei einem Szenario, in dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eine Corona-Erkrankung ausfallen, bis hin zu einer echten Cyberattacke. Für alle Fälle haben wir Gegenmaßnahmen geplant", sagte Thiel der Zeitung.

09:04 Uhr

Weitere Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs gegen US-Rapper R. Kelly

Gegen den US-Rapper R. Kelly sind bereits zwei Anklagen erhoben worden - darunter sind sechs mutmaßliche Opfer. Nach Informationen des amerikanischen Senders "NPR" muss sich Kelly für weitere Vorwürfe verantworten.

Die jüngsten Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft umfasst 20 Männer und Frauen, berichtet "NPR". Laut der Regierung soll Kelly im Dezember 2006 eine sexuelle Beziehung mit einem 17-jährigen Jungen begonnen haben, den er in einem Chicagoer McDonald's getroffen hatte. Nach Angaben des Senders soll Kelly diesen Jungen auch zu sexuellen Begegnungen mit anderen Personen genötigt haben.

Kelly soll auch eine sexuelle Beziehung mit einem anderen Teenager begonnen haben, damals etwa 16 Jahre alt, so "NPR". Kelly hat ihn offenbar gezwungen, Sex mit mehreren seiner Freundinnen und anderen Sexualpartnern zu haben, darunter ein minderjähriges Mädchen. Wie die Sendung berichtet, soll Kelly diese Begegnungen gefilmt haben.

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08:35 Uhr

Von der Dating-App in den Knast: Teilnehmer am Capitol-Sturm verhaftet

Auf Bumble über die Teilnahme am Sturm auf das Kapitol in Washington zu schreiben, ist vielleicht nicht die klügste Idee - aber genau das macht der Texaner Andrew Taake, wie der "Spiegel" berichtet. Das wird ihm zum Verhängnis: So konnte ihn das US-Justizministerium verhaften.

Nach Informationen der Zeitung schreibt der Mann auf der Dating-App "Bumble", dass er "von Anfang an" dabei gewesen sei - und dass er 30 Minuten im Regierungsgebäude verbracht haben soll.

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(Foto: picture alliance/dpa/Zuma Press)

Sein Match teilt die Informationen nach diesem Chatverlauf dem FBI mit, so der "Spiegel". Nach Ermittlungen finden die Sicherheitsbehörden Hinweise, dass er nicht nur mitgelaufen sein soll - sondern auch Polizisten angegriffen haben soll.

08:04 Uhr

Flutkatastrophe: EU will beim Wiederaufbau helfen

Erste Hochrechnungen gehen von Aufbaukosten von mehr als fünf Milliarden Euro aus. Berlin hat bereits 400 Millionen Euro für den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz freigegeben. Nun will auch die EU-Kommission bei der Finanzierung helfen.

"Mit Blick auf die Wiederaufbauphase nach dem Desaster hat die EU eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung, um die Mitgliedstaaten zu unterstützen", sagte der zuständige EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Janez Lenarcic, der "Welt am Sonntag". Konkret nennt er den "EU-Solidaritätsfonds".

Dazu gehören laut dem EU-Kommissar beispielsweise der Wiederaufbau von wichtiger Infrastruktur, Kosten für Aufräumarbeiten, aber auch der Schutz von bedeutenden Kulturgütern. "Dies steht natürlich auch für Deutschland zur Prüfung offen", sagte der Politiker aus Slowenien.

07:23 Uhr

NRW setzt Drohnen gegen Sozialleistungsbetrug ein

Setzt die Polizei in Nordrhein-Westfalen Drohnen ein, um mögliche Sozialleistungsbetrüger aufzuspüren? Andrej Hunko, Abgeordneter der Linken, stellt eine Kleine Anfrage und erhält die Antwort: ja. Das Bundeskriminalamt beschafft eine Drohne, die aus einem EU-Fonds für innere Sicherheit finanziert wird. Sie soll für ein Projekt zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität eingesetzt werden.

Den Angaben zufolge geht es bei dem Projekt mit dem Titel "Union" um Banden, die eigene Landsleute aus EU-Staaten in Südosteuropa - vor allem Bulgarien und Rumänien - nach Deutschland holen.

Diese sollen hierzulande dann unberechtigt Sozialleistungen erhalten. Das Geld wird laut Bundesregierung größtenteils von den Hintermännern einbehalten. Diese träten dabei in unterschiedlichen Rollen auf, etwa als Arbeitgeber, Vermieter, Dolmetscher oder "Betreuer".

Ziel des Projekts sei es, den organisierten Leistungsbetrug durch Bürger aus anderen EU-Staaten zu bekämpfen, teilte das Bundesinnenministerium mit.

06:51 Uhr

Merkel-Doppelgängerin kündigt Ende an: "Ich muss mir das irgendwann abgewöhnen"

Am 26. September wird Deutschland eine neue Kanzlerin oder einen neuen Kanzler wählen - die Ära Merkel geht zu Ende. Zugleich geht eine Ära für das Kanzler-Double Ursula Wanecki zu Ende. Doch einfach wird es nicht: Inzwischen mache die Sauerländerin die für Bundeskanzlerin Merkel so typisch gewordene Handbewegung in vielen Gesprächen beinahe automatisch. "Ich muss mir das irgendwann abgewöhnen", sagte die 65-Jährige.

Schließlich sei nun auch damit zu rechnen, dass für sie als gefragtes Double mehr Ruhe einkehre: "Das war eine sehr schöne Zeit, wirklich ein schönes Lebensabenteuer. Aber ich freue mich, dass es langsam ausklingt. Dass ich mehr zur Ruhe komme", sagte sie.

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(Foto: picture alliance/dpa/Dieter Menne)

Die Büroangestellte aus Attendorn im Sauerland hat eine große Ähnlichkeit mit der scheidenden Kanzlerin und tritt seit vielen Jahren immer wieder als Doppelgängerin in Werbeclips, Sketchen oder anderen Videos auf.

06:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

es war eine feierliche Nacht in Berlin - der Christopher Street Day war viel größer als erwartet. Nach Angaben der Polizei waren mehr als 65.000 Menschen auf den Straßen Berlins. Doch nicht nur in Berlin zog die LGBTQ+-Demonstration Menschenmassen an, die für die Rechte und Freiheiten von queeren Menschen demonstrierten. In Budapest gingen gestern mehr als 10.000 Menschen auf die Straße, um die Pride zu feiern - aber auch um ein Zeichen gegen die homophobe Politik Ungarns zu setzen.

Auf der anderen Seite der Welt geht ein olympischer Tag zu Ende. Die erste deutsche Medaille wurde knapp verpasst - der deutsche Schwimmer Henning Mühlleitner schaffte es bis ins Finale über 400 Meter Freistil, dort verpasste er aber knapp die Medaille. Heute spielt Deutschland in der Fußball-Vorrunde gegen Saudi-Arabien und im Basketball gegen Italien. Wir drücken die Daumen!

Den Rest lassen wir auf uns zukommen. Ich heiße Clara Suchy und begleite sie heute durch den Tag. Ich wünsche Ihnen allen einen erholsamen Sonntag!

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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